Initiative WB6+ liefert Blaupause zur digitalen Vernetzung der Region/ Digitale Transformation kann Wachstumstreiber sein

Am 18. und 19. April findet in der mazedonischen Hauptstadt Skopje der erste „Digital Summit“ für die sechs Länder des Westlichen Balkans statt. Eröffnet wurde der Gipfel am Mittwochmorgen durch den gastgebenden mazedonischen Premierminister Zoran Zaev in Anwesenheit von Spitzenvertretern der sechs Staaten des Westbalkans und aus der EU, darunter EU-Digitalkommissarin Mariya Gabriel und der Parlamentarische Staatssekretär beim Minister für Wirtschaft und Energie Thomas Bareiß.

Positionspapier des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft

Am 6. April 2018 veröffentlichte das US-Schatzamt neue Sanktionen gegen sieben russische Konzernchefs, zwölf durch diese kontrollierte Unternehmen, 17 russische Regierungsfunktionäre, eine staatliche Rüstungsfirma und eine Bank. Auch Nicht-US-Bürger und damit auch europäische Unternehmen könnten Ziel von Sanktionen werden, falls sie wissentlich „signifikante Transaktionen“ im Auftrag der blockierten russischen Personen oder Unternehmen unterstützt haben. Zum neuen US-Sanktionsgesetz hat der Ost-Ausschuss ein Positionspapier erarbeitet, das die möglichen Auswirkungen auf deutsche Unternehmen beschreibt. Es entstand auf Basis einer Umfrage unter den Mitgliedern des Ost-Ausschusses und des Osteuropavereins.

Statement des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Büchele zur Diskussion um Nord Stream 2

„Nord Stream 2 ist ein Projekt europäischer Energieunternehmen, das auf einer klaren unternehmerischen Kalkulation basiert: Die Wege zu den neuen Fördergebieten im Norden Sibiriens sind kürzer und die Transportkosten langfristig geringer, als über Routen durch die Ukraine. Auch im Vergleich zu LNG-Gas, das aufwändig verflüssigt werden muss, ist die Umweltbilanz besser und die Kosten sind niedriger.

Geschäftsklima-Umfrage Kasachstan und Usbekistan/ Mehr als drei Viertel der Unternehmen optimistisch für 2018

Die jüngsten Reformen in Usbekistan und Kasachstan beflügeln die Wirtschaft in den beiden zentralasiatischen Republiken. Das stärkt die Geschäftserwartungen. Gleichzeitig wächst der Konkurrenzdruck durch chinesische Anbieter. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien (AHK Zentralasien). An der Umfrage haben sich 41 deutsche Unternehmen (rund zehn Prozent der in Kasachstan und Usbekistan aktiven deutschen Unternehmen) beteiligt, die in beiden Ländern rund 5.000 Mitarbeiter beschäftigen und über 830 Millionen Euro umsetzen.

Statement des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Büchele zu den neuen US-Sanktionen gegen Russland

Das US-Finanzministerium hat heute neue Sanktionen gegen russische Geschäftsleute, Regierungsvertreter und Unternehmen erlassen. Durch die Sanktionen werden deren Vermögenswerte in den USA eingefroren. Zudem ist es US-Personen verboten, Geschäfte mit den auf der Liste aufgeführten Firmen und Personen zu tätigen. Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele äußert sich dazu wie folgt:

Gipfel im Rahmen des Berlin-Prozesses findet am 18. und 19. April statt/ Deutsche Unternehmen stellen Initiative vor

Am 18. und 19. April findet in der mazedonischen Hauptstadt Skopje der erste „Digital Summit“ für die sechs Länder des Westlichen Balkans statt. Hochrangige Vertreter der Westbalkan-6 (WB6) sowie der Europäischen Kommission werden sich gemeinsam mit Vertretern aus Unternehmen und NGO‘s zu den Chancen der Digitalisierung für die wirtschaftliche und politische Entwicklung der Region austauschen. Besondere Schwerpunkte legen die Veranstalter auf die Themenbereiche digitale Infrastruktur, Ausbildung sowie Cyber-Sicherheit.

Statement des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Büchele zum Fall Skripal und der Ausweisung russischer Diplomaten

Aus Solidarität mit Großbritannien im Fall Skripal verweisen 22 Staaten, darunter die Bundesrepublik und 15 weitere EU-Länder, russische Diplomaten des Landes. Russland hat Gegenmaßnahmen angekündigt. Auch in der Wirtschaft wächst die Sorge vor einer weiteren Eskalation der internationalen Spannungen. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Wolfgang Büchele nimmt zu den aktuellen Entwicklungen Stellung:

Neuer Verein hat fünf Trägerverbände und 400 Mitgliedsunternehmen/ Zentraler Ansprechpartner für Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft

Die deutsche Wirtschaft erhält eine vereinte, große Regionalinitiative: Nach einjähriger Vorbereitungszeit stimmten die Mitglieder des Ost-Ausschusses und des Osteuropavereins der deutschen Wirtschaft am 23. März 2018 in getrennten Sitzungen in Berlin einstimmig für die Verschmelzung der beiden traditionsreichen Vereine zum „Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft e.V.“

Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses spricht im Handelsblatt über die Erwartungen an Russland nach der Wahl

Wolfgang Büchele ist eine gewichtige Stimme der deutschen Wirtschaft. Als Vorsitzender des Ost-Ausschusses, der Ende der Woche mit dem Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft fusioniert, spricht der frühere Linde-CEO und heutige Vorstandschef des Stuttgarter Anlagenbauers M+W für die vielen deutschen Unternehmen im Ostgeschäft. Russlands Präsidenten Putin hat er viele Male getroffen.

Geschäftsklima-Umfrage und Digitalisierung im Fokus

Trotz der weiterhin schwierigen politischen Rahmenbedingungen und der EU- und neuen US-Sanktionen sind die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen wieder im Aufwind. Dies zeigt auch die 15. gemeinsame Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), die wir in dieser Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen (OAI) ausführlich vorstellen. Wachsende Bedeutung in der bilateralen Zusammenarbeit gewinnt dabei das Thema Digitalisierung in all seinen Facetten von Digital Enterprise über Smart Manufacturing bis hin zu Blockchain-Technologien und Industrie 4.0.