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2. east forum Berlin stößt  Debatte über gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraum an / Ukraine und Russland hochrangig vertreten

Mit einem eindringlichen Appell an die verantwortlichen Politiker in Ost und West, alles für eine friedliche Lösung des Ukraine-Konfliktes zu tun und Schaden von der europäischen Wirtschaft abzuwenden, endete am Donnerstagnachmittag das 2. east forum Berlin. An der zweitägigen Konferenz, die gemeinsam von der UniCredit und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft organisiert und vom Land Berlin unterstützt wurde, nahmen am 9. und 10. April rund 300 Unternehmensvertreter und Politiker aus 20 Ländern teil, 16 Botschaften präsentierten sich mit eigenen Ständen. Minister aus zehn Ländern waren beim east forum Berlin vertreten, darunter Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und der moldauische Premierminister Iurie Leanca, die gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit zu Beginn sprachen.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hielt die Keynote am Eröffnungsabend des east forum Berlin. Foto: Bildschoen

200 Teilnehmer aus 20 Ländern diskutieren über Wege zu einem gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraum 

Im 9. und 10. April 2014 findet zum zweiten Mal das east forum Berlin statt. Mit diesem jährlichen Forum schaffen die UniCredit, der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und das Land Berlin in der Bundeshauptstadt eine Plattform, auf der Unternehmer und Politiker aus Ost und West über die drängendsten wirtschaftspolitischen Themen diskutieren. In diesem Jahr steht das Forum deshalb unter dem Eindruck der Ukraine-Krise.

Foto: bildschoen.de

von Petersburger Dialog / Ost-Ausschuss / Deutsch-Russisches Forum und Deutsch-Ukrainisches Forum

Der Petersburger Dialog, der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, das Deutsch-Russische Forum und das Deutsch-Ukrainische Forum beobachten die derzeitige Krisensituation in der Ukraine mit der Folge von gefährlichen Spannungen auf der Krim, im ukrainisch-russischen Verhältnis sowie im Verhältnis zwischen Russland und der Europäischen Union mit größter Sorge.

Wirtschaftssanktionen wegen des Krim-Konflikts könnten Konjunktur nachhaltig beschädigen / Russische Maßnahmen gegen ausländische Investoren verursachen erheblichen Vertrauensverlust

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft warnt vor einer Ausweitung des Krim-Konflikts auf die globale Wirtschaft: „Wir sehen bereits eine große Verunsicherung der Unternehmen und wachsende konjunkturelle Risiken. Wenn jetzt eine Spirale aus gegenseitigen Wirtschaftssanktionen in Gang gesetzt wird, droht die europäische Wirtschaft nachhaltig Schaden zu nehmen“, warnte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes.

Sonderwirtschaftszonen, Eisenbahninfrastruktur und Hochtechnologie im Fokus deutscher Mittelständler
 

Die Themen Sonderwirtschaftszonen, Eisenbahninfrastruktur und Hochtechnologie haben in den vergangenen Wochen die Arbeit der Kontaktstelle Mittelstand für Russland im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft bestimmt. Das Interesse an Informationen und Kontakten ist sowohl auf der deutschen als auch auf der russischen Seite enorm. So hat sich eine große Unternehmensdelegation aus der russischen Wolga-Region Nizhnij Nowgorod bei ihrem Besuch in Berlin am 19. Februar 2014 begeistert über die Möglichkeiten der Kontaktanbahnung zu deutschen Unternehmen gezeigt.

Robert Huber,Vorsitzender des Außenwirtschaftsausschusses der IHK Karlsruhe und der Leiter der Kontaktstelle Mittelstand für Russland im Ost-Ausschuss Alexey Savinskiy (v.l.n.r.). Foto: IHK Karlsruhe

2013 stagnierten deutsche Exporte nach Osteuropa/ Hohe sicherheitspolitische und konjunkturelle Risiken durch Lage in der Ukraine/ Ost-Ausschuss für raschen Abbau von Handelshürden

Nach einem Rekordergebnis von 80,5 Milliarden Euro im Jahr 2012, hat sich der deutsche Handel mit Russland im vergangenen Jahr  deutlich auf 76,5 Milliarden Euro abgeschwächt. Dies hat der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft auf Basis jetzt vorliegender Zahlen des Statistischen Bundesamtes berechnet. Sowohl die Importe aus Russland (2013: 40,4 Mrd. Euro), als auch die Exporte nach Russland (2013: 36 Mrd. Euro) sanken um über fünf Prozent. Russland fiel damit in der Rangliste der wichtigsten deutschen Handelspartner in Osteuropa wieder knapp hinter Polen zurück.  

Foto: fotolia.de/Mixage

Gastkommentar des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes im Handelsblatt

Eckhard Cordes will die Spaltung Europas in zwei Wirtschaftsblöcke verhindern.

Noch brennt das olympische Feuer in Sotschi, doch die Vorbereitungen für die große Schlussfeier am Sonntag laufen bereits: Die ersten Olympischen Winterspiele in Russland gehen zu Ende und deutsche Sportler gehörten dabei zu den erfolgreichsten. 

Wer sich mit Russen unterhält, der hört den Respekt nicht nur vor den Leistungen deutscher Athleten. Deutsche werden als Investoren und Arbeitgeber geschätzt, 6000 deutsche Unternehmen sind in Russland engagiert, rund 100 haben im Rahmen der Winterolympiade technisch anspruchsvolle Projekte realisiert. Auch in der Rangliste der für Russland wichtigsten Partnerländer erreicht Deutschland Spitzenplätze - noch. Denn unter den Russen hat sich herumgesprochen, dass sich umgekehrt die Begeisterung in Deutschland für Russland in immer engeren Grenzen hält.

Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes. Foto: Marc Darchinger

250 Gäste beim Empfang des Ost-Ausschusses im Allianz Forum / Cordes: Gemeinsamer Wirtschaftsraum mit Russland muss auf die Agenda

Am 18. Februar fand im Berliner Allianz Forum in Sichtweite zum Brandenburger Tor der Empfang des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zum Jahresauftakt statt. Mehr als 250 Gäste, darunter Mitglieder der Bundesregierung und des Bundestages, hörten die Reden von Botschafter Wolfgang Ischinger, Generalbevollmächtiger für Regierungsbeziehungen der Allianz SE, Gernot Erler, Koordinator der Bundesregierung für Russland, Zentralasien und die Länder der Östlichen Partnerschaft, sowie von Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses. Die Rede von Herrn Cordes dokumentieren wir hier im Wortlaut:

Foto: Manuel Frauendorf

Begleitveranstaltung im Rahmen der bautec 2014  

Auch in Osteuropa wird den Fragen nach Energieeinsparungen durch gesteigerte Energieeffizienz immer mehr Aufmerksamkeit gewidmet, insbesondere der energetischen Verbesserung der Wohnraumbestände durch Neubau oder energieeffiziente Sanierung. Andererseits war das Ergebnis der aktuellsten Umfrage des Ost-Ausschusses zu dem Geschäftsklimaindex bezüglich der Chancen im Bereich erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz eher ernüchternd. Die Unternehmen erwarten nur schwaches Wachstum im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz in Russland, die Branche landete abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Für den ersten stellvertretenden Minister für Bau-, Wohnungs- und Kommunalwirtschaft der Russischen Föderation Leonid Stavitsky gehört Energieeffizienz zu den wichtigsten Zukunftstreibern der Wirtschaft.

Ost-Ausschuss-Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Leitmesse FRUIT LOGISTICA

Russland ist bisher im Bereich von Sonderkulturen wie Obst und Gemüse stark auf Importe angewiesen. Die russische Regierung plant, im Rahmen des Programms zur Förderung der Landwirtschaft von 2013 bis 2020 gezielt Wertschöpfungsketten zu entwickeln und insbesondere auch den Anbau von Sonderkulturen und deren Lagerung, Verarbeitung und Vermarktung zu fördern. Die Einhaltung der hohen Qualitätsanforderungen und Produktsicherheitsstandards aus dem Lebensmittelhandel sind dabei für den Marktzugang und damit die Entwicklung des Sektors entscheidende Erfolgsfaktoren. 

Pressekonferenz zur Vorstellung der 11. Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer / Sorgen um die Ukraine

Die Stimmung der deutschen Unternehmen in Russland hat sich im Vergleich zum Vorjahr eingetrübt: In der jährlichen Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer stellten 56 Prozent der Befragten im zurückliegenden Jahr eine negative Entwicklung des Geschäftsklimas in Russland fest. Die Aussichten für 2014 sind entsprechend: Etwa ein Drittel der 105 befragten Unternehmen erwartet eine positive Wirtschaftsentwicklung. Genau die Hälfte geht dagegen von einer Stagnation der russischen Wirtschaft aus, weitere 14 Prozent befürchten eine Rezession.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer Michael Harms (links) und der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes stellten in Berlin gemeinsam die aktuellen Ergebnisse der Geschäftsklima-Umfrage Russland vor. Foto: Eduard Kinsbruner

Eisenbahn- und Recyclingprojekte bieten Chancen für deutsche Unternehmen

Bei der Bewertung des Investitionsstandorts Russland wird die Infrastruktur immer wieder als eine der bedeutendsten Herausforderungen im flächengrößten Land der Erde genannt. Dass die Modernisierung des Eisenbahnnetzes ein wichtiges Mittel für die Steigerung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Russlands ist, hat auch die russische Regierung längst erkannt.

Leichte Impulse durch Winterolympiade in Sotschi / Vorschusslorbeeren für die neue Bundesregierung

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer haben im Januar 2014 zum elften Mal unter ihren Mitgliedsunternehmen ihre jährliche Umfrage zum Geschäftsklima in Russland durchgeführt. Schwerpunkte waren die aktuellen Investitionsbedingungen vor Ort, die möglichen Auswirkungen der WTO-Mitgliedschaft sowie die Erwartungen der Unternehmen an die zukünftige russische Wirtschaftspolitik.

Cordes: EU und Russland müssen nach Lösungswegen suchen/ Sanktionen würden Spaltung in der Ukraine weiter vertiefen 

Die deutsche Wirtschaft verfolgt mit großer Sorge und Anteilnahme die Ereignisse in Kiew. „Die Todesopfer müssen für alle eine letzte Mahnung sein, innezuhalten und sich gemeinsam an den Verhandlungstisch zu setzen“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes. Präsident Janukowitsch sei aufgefordert, gemeinsam mit Vertretern der Demonstranten einen Gewaltverzicht zu erreichen. „Die erneute Eskalation bedroht auch die wirtschaftliche Zukunft des Landes“, so Cordes weiter.

Dunkle Wolken liegen über der ukrainischen Hauptstadt Kiew und der Zukunft des Landes. Foto: Andreas Metz

Ukrainischer Vizeminister kündigt beim Agrarpodium des
Ost-Ausschusses Liberalisierung an

Russland und die Ukraine spielen aufgrund ihrer großen Flächen an fruchtbaren Böden eine Schlüsselrolle bei der Sicherung der Welternährung. Beide Länder standen daher am 17. Januar im Mittelpunkt des „Fachpodiums Osteuropa“ anlässlich des Global Forum for Food and Agriculture 2014 in Berlin. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von der AG Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO). Über 250 Teilnehmer fanden dazu den Weg ins Internationale Congress Centrum Berlin, unter ihnen auch der ukrainische Vizeminister für Agrarpolitik Oleksandr Sen und der stellvertretende russische Landwirtschaftsminister Aleksandr Petrikov.

Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes eröffnete das Fachpodium Osteuropa auf der Grünen Woche. Foto: Andreas Metz

Soja-Anbau als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung in Südosteuropa / Fachpodium im Rahmen des GFFA 2014 

Am 16. Januar 2014, dem Eröffnungstag des diesjährigen Global Forum for Food and Agriculture, organisierte der Ost-Ausschuss zusammen mit der Regional Rural Development Standing Working Group (SWG) ein Fachpodium zur Agrarwirtschaft in Südosteuropa. Vorgestellt wurde dabei eine Strategie zur Ausweitung des Soja-Anbaus in der Donau-Region, um die Branche zu einem hochproduktiven nachhaltigen Sektor zu entwickeln. Der Anbau von Proteinträgern, insbesondere von Soja, hat in Südosteuropa eine lange Tradition. Die Region könnte deshalb einen wichtigen Beitrag zur Deckung des globalen Eiweißbedarfs leisten. 

Um Entwicklungschancen für die Landwirtschaft in der Donau-Region ging es beim diesjährigen Südosteuropa-Panel des Ost-Ausschusses im Rahmen des GFFA. Foto:Jürgen Scheer

Ost-Ausschuss beteiligt sich vom 16. bis 18. Januar 2014 am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im Rahmen der Grünen Woche in Berlin 

Vom 16. bis 18. Januar 2014 treffen sich in Berlin über 70 Landwirtschaftsminister mit ihren Delegationen sowie rund tausend Experten und Wirtschaftsvertreter zum Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der politischen Auftaktveranstaltung zur Internationalen Grünen Woche. Das Leitthema des GFFA heißt in diesem Jahr „Landwirtschaft stärken – Krisen meistern – Ernährung sichern“.

Die große Abschluss-Diskussion des GFFA findet traditionell in der Hauptstadt-Repräsentanz der Deutschen Telekom statt. Foto: OA-Archiv

Die EU muss ihre Osteuropa-Politik an veränderte Realitäten anpassen / Analyse von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner

Der Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner vertrat die deutsche Wirtschaft auf dem Eastern Partnership Business Forum am 28. und 29. November 2013 in der litauischen Hauptstadt Vilnius und konnte die Diskussionen um die Zukunft des Programms der Östlichen Partnerschaft aus der Nähe verfolgen. In seinem Beitrag geht er auf fünf wesentliche Entwicklungen ein, die die europäische Wirtschaftspolitik in Zukunft beschäftigen werden. 

Foto: Fotolia

Jahresrückblick von Dr. Eckhard Cordes, Vorsitzender des
Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft 

Am 16. November 2011 traf in Moskau eine Ost-Ausschuss-Delegation mit dem damaligen russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin zusammen. Als Delegationsleiter äußerte ich damals die Hoffnung, dass sich die von Russland, Kasachstan und Belarus gerade gebildete Zollunion zu einem Bindeglied zwischen der EU und den asiatischen Märkten entwickelt. „In jedem Fall“, so führte ich aus, „müssen wir eine Spaltung Europas in zwei Wirtschaftsblöcke mit unterschiedlichen Standards überwinden. Nur so können wir uns als Europäer im globalen Wettbewerb behaupten.“

Cordes-Rede anlässlich des Gaidar-Naumann-Forums 2013 in Berlin

Am 29. November fand in Berlin erstmals das "Gaidar-Naumann-Forum" zum Thema "Liberale Wirtschafts- und Finanzpolitik in Deutschland und Russland.Erfahrungen und Perspektiven" statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung, die mit über 200 Gästen sehr gut besucht war, mit Keynotes des früheren russischen Finanzministers Alexei Kudrin und des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes. Anschließend gab es eine Plenardiskussion, an der auch Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner mitwirkte, sowie ein Abendessen im kleineren Kreis mit Unternehmensvertretern. Die Keynote von Eckhard Cordes dokumentieren wir im Wortlaut.

Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes bei seiner Rede auf dem Gaidar-Naumann-Forum 2013. Foto: Sascha Radke

Gastkommentar des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes im Handelsblatt

Am 28. November 2013 äußerte sich der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes in einem längeren Gastbeitrag für das Handelsblatt zuden Erwartungen an das EU-Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft in Vilnius und den zukünftigen Beziehungen zwischen der EU und Russland. Cordes fordert nach der Absage der Ukraine an ein EU-Assoziierungsabkommen direkte Gespräche zwischen der EU und Russland über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum:

Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes. Foto: Marc Darchinger

Vorläufige Absage der Ukraine an eine EU-Assoziierung zeigt Notwendigkeit eines Dialogs zwischen Brüssel und Moskau / Ost-Ausschuss sieht neue Bundesregierung in einer Mittlerposition 

Nach der vorläufigen Absage der Ukraine an ein Assoziierungsabkommen mit der EU plädiert der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für einen neuen Dialog über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum mit Russland und den übrigen Ländern der Zollunion. „Die Ukraine und weitere Länder der Östlichen Partnerschaft sind auf gute wirtschaftliche Beziehungen sowohl mit der EU als auch mit Russland angewiesen. Es macht daher keinen Sinn, sie vor eine Entweder-Oder-Entscheidung zu stellen“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes.

Stau an der polnisch-ukrainischen Grenze. Foto: Andreas Metz

Ost-Ausschuss-Delegation erinnert an Abschluss des ersten Handelsvertrags vor 60 Jahren

Am 7. November 2013 reiste eine Wirtschaftsdelegation unter Leitung des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes zu Gesprächen nach Bukarest. Auf dem Programm standen Treffen mit Präsident Traian Basescu, Premierminister Victor Ponta und Wirtschaftsminister Andrei Gerea. 15 Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Handel, Energie, Transport und Logistik, Finanzwirtschaft, Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Telekommunikation waren der Einladung des Ost-Ausschusses gefolgt und nutzten die Gespräche, um sich über die aktuelle Wirtschaftspolitik der rumänischen Regierung zu informieren und eigene Projekte anzusprechen.

Beim Empfang durch Präsident Traian Basescu (mitte) wurde der Ost-Ausschuss-
Vorsitzende Eckhard Cordes (links) unter anderem durch den Geschäftsführer
des Ost-Ausschusses Rainer Lindner (rechts) begleitet.
Foto: Pressedienst des rumänischen Staatspräsidenten

Arbeitsgruppe formuliert auf Initiative des Ost-Ausschusses 10 Empfehlungen für die neue Bundesregierung und die russische Regierung

Führende Wirtschaftsvertreter aus Deutschland und Russland wollen den bilateralen Beziehungen neuen Schwung verleihen: Während ihres dreitägigen Arbeitstreffens vom 17. bis 19. Oktober am bayerischen Tegernsee und in München verständigten sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe Wirtschaft im Petersburger Dialog unter Leitung von Eckhard Cordes (Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft) und Valery Golubew (Stellv. Vorstandsvorsitzender von Gazprom) auf umfangreiche Empfehlungen an die neue Bundesregierung und die russische Regierung. 

Zu den Teilnehmern des Treffens am Tegernsee gehörten Valery Golubew (2.v.l), Eckhard Cordes (3.v.l.) und der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (Mitte). Foto: Ost-Ausschuss

Gemeinsame Erklärung der Teilnehmer der Arbeitsgruppe "Wirtschaft" des Petersburger Dialogs / Tegernsee, den 18.10.2013

Wir, die Teilnehmer der Arbeitsgruppe Wirtschaft des Petersburger Dialogs, stellen fest, dass der  Erfolg der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen durch die anhaltende Wirtschafts- und Finanzkrise sowie durch unzureichende politische Kommunikation gefährdet ist.

Sitzung der Arbeitsgruppe Wirtschaft des Petersburger Dialogs am Tegernsee. Foto: Ost-Ausschuss

Gespräche ukrainischer und deutscher Parlamentarier unter Vermittlung des Ost-Ausschusses in Kiew / Eröffnung des Zentrums "Our Kids"

Am 10. Oktober trafen sich in Kiew ukrainische und deutsche Parlamentsabgeordnete, Mitarbeiter von Ministerien und Wirtschaftsexperten, um über die geplante EU-Assoziierung der Ukraine und deren wirtschaftliche Chancen zu diskutieren. Das Treffen kam auf Initiative des ukrainischen Abgeordneten Oleksandr Onyshchenko zustande und wurde von deutscher Seite durch den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft organisiert.

Das Treffen in Kiew wurde von früheren Vize-Premier Sergiy Tigipko (Mitte) und von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner moderiert. Foto Andreas Metz

Herausforderungen für das jüngste Land Europas 

Am 8. und 9. Oktober 2013 reiste der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Rainer Lindner zu Gesprächen mit Regierungs- und Wirtschaftsvertretern nach Prishtina. Ziel war es, sich in den Gesprächen über die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage des Landes zu informieren und Möglichkeiten zur Intensivierung der deutsch-kosovarischen Wirtschaftsbeziehungen zu erörtern. Der Handel zwischen Kosovo und Deutschland erreichte 2012 ein Volumen von insgesamt 170 Millionen Euro und stieg damit leicht um 1,45 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bisher sind nur wenige deutsche Unternehmen vor Ort aktiv. 

Das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Kosovo wurde in dem Gespräch mit dem kosovarischen Außenminister Enver Hoxhaj (3. v. l.) erörtert. Foto: Außenministerium der Republik Kosovo

Junge Führungskräfte diskutieren unter anderem mit EU-Kommissar Oettinger über die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen

Vom 7. bis 13. Oktober 2013 trafen sich 26 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland zu den 6. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden. Das jährlich stattfindende Intensivseminar im Palais Biron wird vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt veranstaltet.

Diskutierte mit den Seminarteilnehmern die Rolle Russlands für die europäische Energieversorgung: EU-Kommissar Günther Oettinger.

Neuer Vorstand setzt auf engere Kooperationen mit der Wirtschaft 

Das Deutsch-Ukrainische Forum geht mit einer neuen, international profilierten Vorstands-Mannschaft in das 15. Jahr seines Bestehens: Am 1. Oktober 2013 wurde in Berlin Rainer Lindner, Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, zum neuen Vorsitzenden des Forums gewählt. Der bisherige Vorsitzende, der CDU-Landtagsabgeordnete Dieter Steinecke, war nicht wieder angetreten.

Wurde zum neuen Vorsitzenden des Deutsch-Ukrainischen Forums gewählt: Prof. Dr. Rainer Lindner.

6. Deutsch-Russische Gespräche Baden-Baden mit hochkarätigen Referenten 

Junge Führungskräfte diskutieren unter anderem mit EU-Kommissar Oettinger über die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen

Auf Einladung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt nehmen 26 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland vom 7. bis 13. Oktober 2013 an den 6. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden teil. 

Ost-Ausschuss präsentiert erste Ergebnisse des Projekts „Energieeffiziente Stadt“ in der Westukraine

Das Thema kommunale Energieeffizienz steht vom 30. September bis zum 4. Oktober 2013 im Mittelpunkt einer ganzen Reihe von Veranstaltungen in der westukrainischen Stadt Zhovkva (Gebiet Lemberg). Zhovkva wurde Anfang 2012 für das Pilotprojekt „Energieeffiziente Stadt“ ausgewählt. Im Rahmen dieses vom Ost-Ausschuss und dem ukrainischen Präsidenten initiierten Projekts wird mit Hilfe deutscher Experten und Unternehmen geprüft, wie die kommunale Infrastruktur in der Ukraine energetisch saniert werden kann. Die für Zhovkva entwickelten Ansätze und Instrumente sollen, wenn sie sich bewähren, auf weitere Städte in der Ukraine übertragen werden.

Marktplatz der westukrainischen Stadt Zhovkva. Foto: Rumiantseva

Deutsche Werkzeugmaschinenbauer blicken positiv auf die Entwicklungen im Russland-Geschäft

Vom 16. bis 21. September 2013 fand in Hannover die 12. Werkzeugmaschinen-Weltausstellung „EMO 2013“ statt. Mit Alexey Savinskiy, Leiter der Kontaktstelle Mittelstand, war der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft vor Ort vertreten, um mit Unternehmen über deren weiteren Ausbau ihrer Russland-Geschäfte zu sprechen. Ebenso wurden mit dem Branchenverband „Vereinigung der Deutschen Werkzeug-maschinenfabriken“ (VDW) weitere Kooperationsmöglichkeiten mit russischen Unternehmen, Verbänden sowie staatlichen Institutionen besprochen. 

Geschäftsführer Rainer Lindner in Chișinău und Tiraspol 

Vom 16. bis 18. September 2013 reiste der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Rainer Lindner zu Gesprächen nach Moldau, um sich über die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage des Landes zu informieren. Moldau verhandelt derzeit ein Assoziierungs- und Freihandelsabkommen, das auf dem EU-Gipfel am 29. November im litauischen Vilnius paraphiert werden könnte. Gleichzeitig versucht Russland das Land für eine Mitgliedschaft in der Zollunion zu gewinnen. 

Die Aussichten für eine Integration Moldaus
in den EU-Binnenmarkt standen im
Mittelpunkt des Gespräches zwischen
Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer
Lindner (li,) und dem Präsidenten Moldaus
Nicolae Timofti.

Chancen für deutsche Unternehmen in Tadschikistan

Das gebirgige Tadschikistan ist kein großes Land, aber eines mit einem riesigen Energiepotenzial durch Wasserkraft. Fast vier Prozent des weltweiten hydroenergetischen Potenzials entfallen auf das zentralasiatische Land. Obwohl Tadschikistan davon derzeit nur einen Bruchteil nutzt, werden heute bereits 98 Prozent der Elektroenergie des Landes durch Wasserkraft erzeugt. 

Der Vorsitzende des Staatskomitees für Investitionen und Verwaltung des Staatseigentums Davlatali Saidov (links) tauschte sich mit deutschen Unternehmern zum Thema Energiewirtschaft aus.

Zahlen für das 1. Halbjahr 2013 enttäuschen / Handelskonflikte überschatten Russlands WTO-Mitgliedschaft

Der deutsche Handel mit den Ländern Osteuropas ging im ersten Halbjahr 2013 um ein Prozent zurück und verfehlte damit das Rekordniveau des Vorjahreszeitraums. Dies zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ausgewertet hat. Während die deutschen Exporte in die Region leicht um 0,4 Prozent sanken, gingen die Importe um 1,7 Prozent zurück. „Osteuropa zählte in den vergangenen Jahren zu unseren lukrativsten Wachstumsmärkten. Gemessen daran sind die aktuellen Einbußen ein Warnsignal“, sagte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes.

Visionär der Verständigung zwischen West und Ost im Alter von 99 Jahren gestorben

„Mit Berthold Beitz verliert die deutsche Wirtschaft eine herausragende moralische Instanz und einen Visionär der Verständigung zwischen West und Ost“, sagte Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Beitz ist am 30. Juli 2013 im Alter von 99 Jahren gestorben. 

Jährliches Forum in Moskau wirbt um ausländische Investoren

Am 25. Juli 2013 fand in Moskau das jährliche Forum der russischen Industrieparks statt. Die Konferenz wurde von der Russian Association of Industrial Parks organisiert, in der die meisten für Unternehmensansiedlungen relevanten Industriegebiete Russlands vereint sind. Zu den Rednern gehörte Alexey Savinskiy, Projektleiter der Kontaktstelle Mittelstand für Russland im Ost-Ausschuss.

Alexey Savinskyi bei seinem Statement während der Industriekonferenz. Foto: Russian Association of Industrial Parks.

Jahresempfang des Ost-Ausschusses am 11. Juli im Hotel de Rome

Am 11. Juli 2013 lud der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft seine Mitglieder und Partner zu seinem traditionellen Jahresempfang nach Berlin ein. 130 Teilnehmer, darunter der Wirtschaftsberater der Bundeskanzlerin Lars-Hendrik Röller, Wirtschaftsstaatssekretärin Anne Ruth Herkes sowie zahlreiche Botschafter und Bundestagsabgeordnete informierten sich über die Arbeit des Ost-Ausschusses in den vergangenen zwölf Monaten. Die Hauptreden hielten der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes und der Gründer der TRIAD Berlin Projektgesellschaft Lutz Engelke. Zum Ausklang gab es ein Barbecue über den Dächern von Berlin.

Die Dachterrasse des Hotel de Rome eröffnete beim abendlichen Barbecue einen Rundumblick über die Mitte Berlins. Foto: Manuel Frauendorf

Ost-Ausschuss-Unternehmen besorgt über Status der bilateralen Beziehungen / Kernforderungen sind die Beseitigung der Visa-Pflicht und Bildung einer Freihandelszone

„Die deutsche Wirtschaft würde eine Russland-Strategie der Bundesregierung begrüßen, die zu einer engeren Anbindung Russlands und des russischen Marktes an die EU beiträgt.“ Mit diesen Worten fasste der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Eckhard Cordes eine aktuelle Umfrage seines Verbandes zusammen. Die Ergebnisse der Umfrage wurden im Rahmen der Jahrespressekonferenz des Ost-Ausschusses in Berlin vorgestellt, an der auch der Stellvertretende Ost-Ausschuss-Vorsitzende und E.ON-Vorstandsvorsitzende Johannes Teyssen teilnahm.

Unternehmergespräch mit dem ukrainischen Außenminister Leonid Kozhara

Am 2. Juli 2013 organisierte der Ost-Ausschuss ein Unternehmergespräch mit dem Außenminister der Ukraine Leonid Kozhara. Das Treffen unter Leitung von Geschäftsführer Rainer Lindner fand im Rahmen der Deutschland-Reise des Ministers statt. Deutsche Unternehmen aus den Bereichen Industrie und Energiewirtschaft  nutzten die Gelegenheit, aktuelle Projekte und neue Kooperationsideen hochrangig vorzutragen.

Das bevorstehende Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der EU sowie die Potenziale der ukrainischen Wirtschaft in den Bereichen Hochtechnologie, Luftfahrt und Landwirtschaft standen im Mittelpunkt des Unternehmergesprächs mit dem ukrainischen Außenminister. Foto: Botschaft der Ukraine in Berlin.

Diskussionsrunde mit Außenminister Leonid Kozhara in der DGAP

Am 2. Juli 2013 informierte der ukrainische Außenminister Leonid Kozhara in Berlin über die außenpolitischen Ziele seiner Regierung. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Assoziierungs- und Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union, das auf dem EU-Gipfel zur Östlichen Partnerschaft in Vilnius Ende November zur Unterzeichnung ansteht. Die vom Berthold-Beitz-Zentrum in der DGAP organisierte Diskussionsveranstaltung wurde von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner moderiert. 

Informierte in Berlin über die außenpolitischen Ziele seiner Regierung: der ukrainische Außenminister Leonid Kozhara.

Gemeinsame Teilnahme mit Bundeskanzlerin Merkel am internationalen Wirtschaftsforum / Abschluss des Deutschlandjahres

Deutsch-Russischer Wirtschaftsgipfel in St. Petersburg: Am Freitag, den 21. Juni 2013, reist Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit einer Wirtschaftsdelegation unter Leitung des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes nach Russland, um am St. Petersburg International Economic Forum teilzunehmen. Das Wirtschaftsforum in der zweitgrößten Stadt Russlands gilt als Davos des Ostens. „Die erstmalige Teilnahme der Bundeskanzlerin ist ein starkes Signal an Russland, dass wir die gemeinsamen Wirtschaftsbeziehungen vertiefen wollen“, sagte Cordes.

Das St. Petersburg Economic Forum findet jährlich zur Zeit der legendären Weißen Nächte statt. Foto: Andreas Metz

Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner in Podgorica mit Orden der Montenegrinischen Flagge geehrt

Anlässlich eines Besuches in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica wurde Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner am 31.Mai von Staatspräsident Filip Vujanovic  und Premierminister Milo Dukanovic empfangen. In den Gesprächen warben die beiden Spitzenpolitiker um ein stärkeres Engagement deutscher Investoren. Vor allem in den Bereichen Tourismus, Energie und Transport-Infrastruktur möchte das Land mit deutscher Unterstützung Großvorhaben umsetzen.

Der montenegrinische Staatspräsident Filip Vujanovic (rechts) zeichnete Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner für seine Verdienste um die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen aus. Foto: Büro des montenegrinischen Präsidenten

5. Alumni-Treffen der Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden in Moskau

Die Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden sind eine exklusive Dialogplattform für junge Manager und Unternehmer aus Russland und Deutschland, die der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt jährlich veranstaltet. 

Abendessen mit Dinner Speaker Oleg Alexeev, Vice President, Chief Operating Officer for Education and Research, Skolkovo Foundation.

Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes zu Gesprächen in Astana

Am 23. Mai 2013 traf der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Eckhard Cordes in der kasachischen Hauptstadt Astana mit dem Präsidenten Kasachstans Nursultan Nasarbajew zusammen. Sie erörterten einen breiten Kreis von Fragen der Entwicklung der deutsch-kasachischen Wirtschaftsbeziehungen, darunter den Stand der deutsch-kasachischen Partnerschaft im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich. Präsident Nasarbajew dankte Cordes und dem Ost-Ausschuss für den langjährigen  intensiven Dialog und betonte die Bereitschaft, neue Mechanismen der bilateralen Zusammenarbeit zu entwickeln. 

Foto: Presseamt des Präsidenten Kasachstans

Deutsch-Russisches Fußballfestival in Moskau im Rahmen des Deutschlandjahres 

Deutschland ist fußballverrückt. Deshalb ist es nur logisch, dass das Thema Fußball auch im Rahmen des Deutschlandjahres in Russland, an dem der Ost-Ausschuss für die Seite der Deutschen Wirtschaft beteiligt ist, eine wichtige Rolle spielt. Die AHK Russland veranstaltete daher vom 19. Mai bis 22. Mai 2013 gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss und der bona dena production GmbH in Moskau das Fußball Festival „two nations – one passion“.

Theorie trifft Praxis: Ballübungen während des deutsch-russischen Fußball-Symposiums in Moskau.
Foto: FS Produktion

Treffen mit Premierminister Sargsyan und der lokalen Wirtschaft

Vom 14. bis zum 17. Mai 2013 organisierte der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der IHK Karlsruhe eine Delegationsreise nach Armenien. Ziel der Reise war es, in Gesprächen auf Regierungsebene Möglichkeiten zum Ausbau der bilateralen Handelsbeziehungen zu erschließen und die Aktivitäten der deutschen Unternehmen in Armenien politisch zu flankieren.

Premierminister Tigran Sargsyan begrüßt den Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Prof. Dr. Rainer Lindner.

250 Teilnehmer beim 3. deutsch-russischen Unternehmerkongress  in Berlin / Kontaktstelle Mittelstand im Ost-Ausschuss nimmt ihre Arbeit auf

Für die Weiterentwicklung der russischen Wirtschaft und der deutsch-russischen Modernisierungspartnerschaft spielen mittelständische Unternehmen eine entscheidende Rolle. Dies wurde beim 3. deutsch-russischen Unternehmerkongress am 14. Mai im Berliner Hotel de Rome deutlich. Rund 250 Teilnehmer aus ganz Deutschland und vielen russischen Regionen nahmen an der Veranstaltung teil, die von der Wegweiser GmbH  in Zusammenarbeit mit dem Handels- und Wirtschaftsbüro der Botschaft der Russischen Föderation, dem Verband der russischen Wirtschaft in Deutschland und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft organisiert wurde.

Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses. Foto: Ost-Ausschuss Archiv

east forum Berlin: Starke Premiere mit über 250 Teilnehmern/ Gemeinsamer europäischer Wirtschaftsraum steht im Mittelpunkt der zweitägigen Diskussionen 

Anlässlich des 1. east forum Berlin trafen sich am 17. und 18. April über 250 Teilnehmer aus 25 Ländern in der Bundeshauptstadt, um über die zukünftige Wirtschaftsarchitektur in Europa zu diskutieren. Das Forum wurde von der UniCredit und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft organisiert und vom Land Berlin unterstützt. 

Wirtschaftsvertreter und Politiker diskutierten während des east forums Berlin über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum in Europa. Foto Bildschoen.de

east forum Berlin schafft neue Plattform für den Austausch zwischen Ost und West

Am 17. und 18. April 2013 findet erstmals das east forum Berlin statt. Mit diesem neuen jährlichen Forum schaffen die UniCredit, der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und das Land Berlin in der Bundeshauptstadt eine Plattform, auf der Unternehmer und Politiker aus Ost und West über die drängendsten wirtschaftspolitischen Fragen diskutieren. Das Forum soll Berlin in seiner Rolle als Drehscheibe für den europäischen Handel stärken.

Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes stellte gemeinsam mit Vertretern der UniCredit und des Landes Berlin die Idee des east forums Berlin vor. Foto: Bildschoen.de

6. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz in Chanti-Mansijsk

Der Autonome Kreis Chanti-Mansijsk in Westsibiren ist in Deutschland vor allem durch die Erfolge der deutschen Biathleten und wegen der hervorragenden Wintersportbedingungen bekannt. Weniger bekannt ist in der deutschen Öffentlichkeit, dass die Region beim Bruttoregionalprodukt unter den Föderationssubjekten den dritten Platz einnimmt. Dies ist natürlich vor allem der Förderung der Rohstoffressourcen zu verdanken, 51 Prozent der russischen Erdölförderung und sieben Prozent der Weltförderung werden hier erbracht. Die Rohstoff-Schatzkammer der Russischen Föderation war damit der ideale Austragungsort der 6. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz.

Auch die Politik unterstützt eine verstärkte deutsch-russische Rohstoffkooperation: Viktor Elbling, Leiter der Abteilung für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Auswärtiges Amt, Edmund Stoiber, Präsidiumsmitglied DRRF, Waleri Jasew, Russischer Co-Schirmherr des DRRF, Natalja Komarowa, Gouverneurin der Region Chanty-Mansijsk und Klaus Töpfer, Deutscher Schirmherr des DRRF (v.l.n.r.).

12. Rechtskonferenz Russland am 15. April 2013 in Frankfurt

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Handel und Investition in Russland sind komplex und mitunter schwer verständlich. Daher informiert der Ost-Ausschuss in Zusammenarbeit mit renommierten Anwaltskanzleien und Beratungsunternehmen einmal jährlich auf der Rechtskonferenz Russland über aktuelle rechtliche Entwicklungen in Russland.

 Die persönliche Beratung durch Anwaltskanzleien ist eines der Markenzeichen der Rechtskonferenz Russland.

Mehr als 400 Stipendiaten vom Westbalkan kamen bislang zu Praktika nach Deutschland

Im Jahre 2003 wurde auf Initiative des Ost-Ausschusses in Erinnerung an den ermordeten serbischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic ein Stipendienprogramm für junge Menschen aus den Ländern des Westbalkans ins Leben gerufen. Knapp 60 Stipendiaten des zehnten Jahrgangs werden im Juni nach Berlin reisen, um an der feierlichen Eröffnung des Stipendienprogramms teilzunehmen. Beim Abendempfang am 27. Juni 2013 im Haus der Deutschen Wirtschaft werden die angehenden Praktikanten sowie Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft von Bundesminister Dirk Niebel und dem Vorsitzenden des Ost-Ausschusses Eckard Cordes begrüßt.

Eröffnung des Regionalen Alumniseminars in Skopje. Foto: Nenad Radovic

Unternehmen schaffen Kontaktstelle Mittelstand Russland" im Ost-Ausschuss / Deutsch-Russischer Wirtschaftsgipfel auf der HANNOVER MESSE

Mit einer neuen Mittelstands-Initiative will der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen voranbringen: „Zum 1. Mai 2013 richtet der Ost-Ausschuss in Berlin eine „Kontaktstelle Mittelstand Russland“ ein. Diese diene "als neuer Anlaufpunkt und bietet praktische Hilfen insbesondere für deutsche Mittelständler, die sich auf dem russischen Markt engagieren wollen”, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zum Auftakt des Deutsch-Russischen Wirtschaftsgipfels auf der HANNOVER MESSE.

Mit rund 400 Teilnehmern war der Deutsch-Russische Wirtschaftsgipfel auf der HANNOVER MESSE gut besucht. Foto Metz

Beteiligung mehrerer Minister und führender Unternehmer/ Deutsch-Russisches Handelsvolumen erreichte 2012 neuen Höchststand/ WTO-Beitritt bietet die Chance für neues Wachstum

Russland ist in diesem Jahr Partnerland der HANNOVER MESSE. Der Zentralstand Russlands wird am Morgen des 8. April 2013 im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Staatspräsidenten Wladimir Putin eröffnet. Aus diesem Anlass veranstaltet der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft zusammen mit der Deutschen Messe und dem russischen Ministerium für Industrie und Handel am Montag, den 8. April im Convention Center der HANNOVER MESSE von 11:00 bis 13:00 Uhr einen Deutsch-Russischen Wirtschaftsgipfel.

Ausfuhren steigen zweistellig / Russland wird Partnerland der Hannover Messe 2013

Russland zählt weiterhin zu den großen Hoffnungsträgern der deutschen Exportwirtschaft: Während die gesamten deutschen Ausfuhren 2012 insgesamt um 3,4 Prozent zulegten, nahmen die Exporte nach Russland um 10,4 Prozent oder umgerechnet 3,5 Milliarden Euro auf nun 38 Milliarden Euro zu. Der deutsch-russische Handel markierte 2012 mit einem Gesamtvolumen von über 80 Milliarden Euro einen historischen Rekord. 

Podiumsveranstaltung des Ost-Ausschusses auf der BioFach 2013 in Nürnberg

Die Ukraine ist für Deutschland ein wichtiger Lieferant hochwertiger Agrarprodukte. Mit großflächigen, fruchtbaren Schwarzerdegebieten, großen Betriebsstrukturen und häufig extensiver Bewirtschaftung, bietet die Ukraine sehr gute Voraussetzungen für den Biolandbau. Durch die Nähe zum europäischen Markt und Möglichkeit große Mengen landwirtschaftlicher Produkte direkt vom Erzeuger zu erwerben, kann sich die Ukraine Wettbewerbsvorteile sichern, wenn es gelingt die Infrastruktur und das Image ihrer Produktion weiter zu verbessern.

Gerlinde Sauer, Geschäftsführerin der AG Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss,  Maxim Burbak, Vorsitzender des Ersten Agrarclusters, Tobias Eisenring, FiBL, Ivan Tomenko, Agropole.

10. Geschäftsklimaumfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen 

Die Stimmung der deutschen Unternehmen in Russland bleibt insgesamt sehr positiv: 50 Prozent der befragten Unternehmen haben im vergangenen Jahr eine Verbesserung des Geschäftsklimas in der Russischen Föderation festgestellt. 83 Prozent rechnen auch 2013 mit einer positiven Entwicklung der russischen Wirtschaft. Dies sind Ergebnisse der 10. Geschäftsklimaumfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, die am 7. Februar 2013 in Moskau vorgestellt wurde. 

Erste Ergebnisse des Projekts in der Westukraine 

Vor zwei Jahren startete das Projekt „Energieeffiziente Stadt“ auf Initiative des Präsidenten der Ukraine und des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Im westukrainischen Zhovkva sollen mithilfe deutscher Experten Mechanismen und Instrumente zur Umsetzung von Energieeffizienzprojekten in ukrainischen Kommunen erarbeitet werden. Der Handlungsdruck auf die Ukraine ist dabei aufgrund der Gasabhängigkeit des Landes von Russland enorm. Deutsche Unternehmen stehen hier mit Know-How, Technologien und Erfahrungen unterstützend zur Seite. 

Der Bürgermeister von Zhovkva Petro Vykhopen (l.) und der Delitzscher Oberbürgermeister Manfred Wilde konnten im Rahmen der „Woche der Energieeffizienz“ eine Kooperation besiegeln. Foto: Frank Pfütze