Russland, Kasachstan und die Ukraine sind die Hoffnungsträger für die Sicherung der Welternährung / Ost-Ausschuss-Veranstaltung am 26. Januar 2012

Bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung von sieben auf rund neun Milliarden Menschen anwachsen. Schon heute sind eine Milliarde Menschen nicht ausreichend mit Nahrung versorgt. Wege zur Sicherung der Welternährung aufzuzeigen, dies war auch 2012 das Ziel der Diskussionsveranstaltungen des „Global Forum for Food and Agriculture (GFFA)“ im Rahmen der Grünen Woche in Berlin.

Die Landwirtschaftsministerinnen aus Russland und Deutschland, Elena Skrinnik (links) und Ilse Aigner, umrahmt durch den ukrainischen Agrarminister Mykloa Prisjashnjuk (links) und Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner. Foto: Peter Himsel

Zentrale Zukunftsfragen der globalen Ernährungssicherung

20 Jahre nach dem Weltgipfel von Rio de Janeiro wird im Juni 2012 erneut eine UN-Konferenz zur nachhaltigen Entwicklung stattfinden. „Green Economy“ und die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele werden dabei im Fokus stehen. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche im Januar 2012 in Berlin die zentralen Zukunftsfragen der globalen Ernährungssicherung.

Ost-Ausschuss-Veranstaltungen auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) vom 19. bis 21. Januar in Berlin

Vom 19. bis 21. Januar 2012 treffen sich in Berlin über 60 Landwirtschaftsminister mit ihren Delegationen sowie rund tausend Experten und Wirtschaftsvertreter zum Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der politischen Auftaktveranstaltung zur Internationalen Grünen Woche. Das Leitthema des GFFA heißt in diesem Jahr „Ernährungssicherung durch nachhaltiges Wachstum – Landwirtschaftliche Nutzung knapper Ressourcen“.

Angebot auf einem Markt in Moldau. 
Foto: Andreas Metz

Jahresbilanz von Dr. Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft

Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu. Trotz der europäischen Staatsschuldenkrise, die beinahe täglich die Schlagzeilen bestimmte, war es für die deutsche Wirtschaft ein sehr erfolgreiches Jahr. Dies gilt auch und gerade für den Ost-Ausschuss. Wir werden am Jahresende im Schnitt zweistellige Umsatzzuwächse im Handel mit unseren Ländern vermelden können. Mit einer Reihe von Ländern – beispielsweise Russland – werden sogar neue Handelsrekorde aufgestellt. Der bevorstehende Beitritt Russlands zur WTO und die Einweihung des ersten Strangs der Nord-Stream-Pipeline – dies sind herausragende Ergebnisse des Jahres 2011.

Ost-Ausschuss spricht sich anlässlich des EU-Ukraine-Gipfels für schnelle Unterzeichnung des  Assoziierungsabkommens aus

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft spricht sich anlässlich des EU-Ukraine-Gipfels am 19. Dezember in Kiew für die zügige Unterzeichnung des bereits verhandelten Assoziierungsabkommens aus. Dieses beinhaltet auch ein weitreichendes Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Ukraine. „Mit dem Assoziierungsabkommen beschleunigt sich die Annäherung zwischen der Ukraine und der EU. Die Ukraine verpflichtet sich damit zur Angleichung von Gesetzen an EU-Recht und zu weiteren wichtigen Reformen. Wir hoffen daher, dass alle Schritte getan werden, um dieses Abkommen schnellstens zu implementieren“, sagte Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner.

Anlässlich einer Investitionskonferenz in Kiew am 9. Dezember forderte Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner (2.v.l.) im Anwesenheit des ukrainischen Präsidenten Janukowitsch (2.v.r.) die ukrainische Regierung zu Wirtschaftsreformen auf. Foto: Präsidialverwaltung der Ukraine

Cordes: WTO-Beitritt Russlands beschleunigt Entstehung eines gemeinsamen europäischen Marktes

„Der Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation WTO ist eine erfreuliche Perspektive für die Weltwirtschaft und ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zu einem einheitlichen europäischen Wirtschaftsraum“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes anlässlich des WTO-Ministerratstreffens in Genf. Im Rahmen des Treffens soll Russland am Freitag, den 16. Dezember, 18 Jahre nach dem Beginn der Verhandlungen als 154. Land in die WTO aufgenommen werden.

Mehr Rechtssicherheit, geringere Zölle, offenere Märkte:
Das Beitrittspaket im Überblick

Nach 18-jährigen Verhandlungen wird Russland im Laufe des Jahres 2012 der Welthandelsorganisation WTO beitreten. Auf der WTO-Ministerkonferenz vom 15. bis 17. Dezember 2011 soll das mit Russland ausgehandelte Beitrittspaket angenommen werden. Es besteht aus 30 bilateralen Abkommen, über den Marktzugang von Dienstleistungen und 57 Abkommen bezüglich des Marktzugangs von Gütern.

Filip Vujanovic trifft Mitgliedsunternehmen des Ost-Ausschusses / Beitritt Montenegros zur WTO

Am Donnerstag, den 15. Dezember, traf der montenegrinische Staatspräsident Filip Vujanovic in Berlin mit Mitgliedsunternehmen des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zusammen. Bei den Gesprächen, die Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner moderiert, ging es um eine engere Zusammenarbeit  und den bevorstehenden Beitritt Montenegros zur WTO, der im Rahmen des WTO-Ministerratstreffens vom 15. bis 17. Dezember in Genf beschlossen wurde. Beteiligt waren auf deutscher Seite Firmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Tourismus, Telekommunikation und Finanzen.

Der montenegrinische Staatspräsident Filip Vujanovic (links) mit dem Geschäftsführer des Ost-Ausschusses, Rainer Lindner (rechts)

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft unterstützt EU-Ambitionen des Landes / Deutsch-Serbischer Kooperationsrat

Die deutsche Wirtschaft setzt sich für eine rasche Integration Serbiens in EU-Strukturen ein. „Wir hoffen sehr, dass Serbien beim Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel am Freitag den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhält“, sagte Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner am Rande des Deutsch-Serbischen Kooperationsrates in Berlin. „Serbien hat sich diese Beitrittsperspektive mit mutigen Reformschritten verdient, was die EU-Kommission am 12. Oktober durch ihre positive Empfehlung auch bestätigt hat.“

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Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner zum Ausgang der Duma-Wahlen in Russland

Bei den Wahlen zum russischen Parlament hat die von Präsident Medwedew angeführte Partei „Einiges Russland“ 49,5 Prozent der Stimmen erreicht und damit im Vergleich zur Wahl vor vier Jahren rund 15 Prozent verloren. Die Partei besitzt dennoch mit 238 von 450 Sitzen die absolute Mehrheit im Parlament. Die Kommunisten kamen auf 19 Prozent der Stimmen, Gerechtes Russland auf 13 Prozent und die Liberaldemokratische Partei auf 11,5 Prozent. Wir sprachen mit
Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner über die Konsequenzen des Wahlergebnisses.

Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner. Foto: Außerhofer

Ost-Ausschuss informierte über aktuelle Rechtsentwicklungen in Russland

Russland gehört für die deutsche Wirtschaft zu den wichtigsten Partnerländern bei Handel und Investitionen. Der Beratungsbedarf deutscher Unternehmen ist entsprechend groß. Daher veranstaltete der Ost-Ausschuss am 1. Dezember 2011 in Stuttgart bereits zum elften Mal eine Rechtskonferenz Russland.

Deutsch-russische Konferenz als einzigartige Austauschplattform

Bei der am 24. November 2011 vom Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium der Justiz und dem Justizministerium der Russischen Föderation in Kooperation mit dem Ost-Ausschuss und der AHK Moskau veranstalteten Konferenz diskutierten 150 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Strafermittlungsbehörden über regelkonformes Verhalten von Unternehmen und über Korruption. Die Konferenz wurde organisiert von der Deutschen Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit e.V. (IRZ) und der Stiftung International Legal Forum St. Petersburg. 

Parlamentarischer Abend des Ost-Ausschusses
zum Thema Visa-Liberalisierung mit 140 Gästen

Ein Vortrag des moldauischen Außenministers Iurie Leanca und eine Podiumsdiskussion mit prominenter Beteiligung aus dem Deutschen Bundestag standen am 22. November im Mittelpunkt des Parlamentarischen Abends des Ost-Ausschusses. Der Veranstaltungsort - die „Berliner Freiheit“ unweit des früheren Mauer-Verlaufs am Potsdamer Platz - stellte eine direkte Verbindung zum Thema „Visa-Liberalisierung“ her: 22 Jahre nach Öffnung des Eisernen Vorhangs geht es weiterhin darum, Mauern in Europa zu beseitigen.

Eine Podiumsdiskussion mit prominenter Beteiligung aus dem Deutschen Bundestag stand im Mittelpunkt des diesjährigen Parlamentarischen Abends des Ost-Ausschusses. Foto: Marc Darchinger

Stiftung feiert Jubiläum mit 300 Gästen in Hamburg

Eine großartige Kulisse für eine Erfolgsgeschichte: Am 16. November 2011 feierte die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch mit einem Festakt im Hamburger Rathaus ihr fünfjähriges Jubiläum. Die Stiftungsarbeit wird durch eine Partnerschaft von vier öffentlichen und privaten Gesellschaftern ermöglicht: Ost-Ausschuss, Robert Bosch Stiftung,  Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Land Hamburg.

Jubiläumsveranstaltung im Festsaal des Hamburger Rathauses.

Gespräche über russischen WTO-Beitritt und Chancen einer Freihandelszone zwischen EU und Russland

Am 16. November trifft sich eine Delegation des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft unter Leitung des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes in Moskau mit dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin. Beteiligt an dem Gespräch sind Spitzenvertreter von 20 großen und mittelständischen deutschen Unternehmen, die insgesamt einen Umsatz von 240 Milliarden Euro repräsentieren und 750.000 Mitarbeiter beschäftigen. Vertreten sind Firmen der Branchen Automotive, Energie und Energieeffizienz, IT, Chemie, Verkehr- und Logistik, Maschinenbau, Tourismus, Handel und der Agrar- und Ernährungswirtschaft.

Wladimir Putin und Eckhard Cordes beim Ost-Ausschuss-Wirtschaftsgespräch im November 2011 in Moskau. Foto: Pressedienst der Regierung der Russischen Föderation

Viel Lob für das Russland-Engagement der deutschen Wirtschaft

Viel Lob für die deutsche Wirtschaft übermittelte der russische Präsident Medwedew bei seinem Treffen mit Mitgliedsunternehmen des Ost-Ausschusses am 8. November in Berlin. Medwedew stand Vertretern von 18 Unternehmen eine Stunde lang Rede und Antwort, ehe er zu einem Termin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel ins Kanzleramt eilte. Am Morgen hatte der Präsident in Lubmin an der Ostseeküste an der Einweihung der 1224 Kilometer langen Gaspipeline Nord Stream teilgenommen.

Präsident Medwedew und der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Eckhard Cordes (rechts).

Wie EU und Russland Europa gemeinsam gestalten können /
von Eckhard Cordes

Am 8. November nimmt der erste von zwei Strängen der Nord-Stream-Pipeline den Betrieb auf. Die EU und Russland wachsen damit noch enger zusammen. Hinzu kommt, dass Deutschland und Russland 2011 erstmals Waren im Wert von über 70 Milliarden Euro austauschen werden. Sowohl beim Handel als auch bei Investitionen ist die deutsche Wirtschaft in Russland hervorragend aufgestellt. Doch das bestehende Potenzial wird bei weitem nicht ausgeschöpft:

Einweihung der Nord-Stream-Pipeline / Wirtschaftsgespräch des Ost-Ausschusses mit Präsident Medwedew in Berlin

Am 8. November wird an der deutschen Ostseeküste der erste Strang der über sieben Milliarden Euro teuren Nord-Stream-Pipeline in Betrieb genommen. Sie transportiert Erdgas aus Sibirien über die Ostsee in eine Reihe von EU-Ländern. Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes spricht aus diesem Anlass von einem „Meilenstein für die deutsch-russischen Beziehungen und die europäische Zusammenarbeit.

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Junge Führungskräfte diskutieren bei den 4. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden

Vom 10. bis 16. Oktober 2011 trafen sich 29 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland zu den 4. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden. Das Intensivseminar im Palais Biron wird vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt veranstaltet.

Natalia Kasperskaya, Gründerin des weltbekannten Softwareentwicklers ZAO Kaspersky Lab, diskutierte mit den Seminarteilnehmern über Innovationen als Grundlage des langfristigen Geschäftserfolgs.

Ost-Ausschuss unterstützt Annäherung Serbiens an die EU / Cordes würdigt Fortschritte der vergangenen Monate

Am Montag, den 24. Oktober, reist der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zu Wirtschaftsgesprächen in die serbische Hauptstadt Belgrad. Cordes trifft dort unter anderem den serbischen Präsidenten Boris Tadic, Premierminister Mirko Cvetkovic und den Minister für Wirtschaft und Regionalentwicklung Nebojsa Ciric.

Denkmal des Fürsten Mihailo Obrenovic in Belgrad. Foto: Andreas Metz

Gespräche mit Präsident Josipovic und Premierministerin Kosor / Task-Force zur Umsetzung gemeinsamer Investitionsprojekte

Am Mittwoch, den 12. Oktober, reiste eine 20-köpfige Ost-Ausschuss-Delegation zu Wirtschaftsgesprächen in die kroatische Hauptstadt Zagreb. Geleitet wurde die Delegation durch den Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes (Metro Group). Er wurde begleitet durch den Sprecher des Arbeitskreises Südosteuropa im Ost-Ausschuss Jens-Jürgen Böckel (Tengelmann Group), durch Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner und durch Vertreter von 15 großen und mittelständischen Unternehmen.

In Zagreb wurde die von Eckhard Cordes (re.) geleitete Ost-Ausschuss-Delegation unter anderem von der kroatischen Ministerpräsidentin Jadranka Kosor empfangen. Foto: Zoran Simunic

Junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland diskutieren über die Marktwirtschaft der Zukunft

Vom 10. bis 16. Oktober 2011 treffen sich 32 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland zu den 4. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden. Das Intensivseminar im Palais Biron wird vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt veranstaltet.

Der Jahrgang 2010 der Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden vor dem Palais Biron in Baden-Baden. Foto: Manuel Frauendorf

Auswärtiger Ausschuss unterstützt Initiative des
Ost-Ausschusses / Polenz regt fraktionsübergreifenden Bundestagsantrag an

Die Initiative des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zur Abschaffung der Visa-Pflicht mit Russland und weiteren osteuropäischen Staaten wie Moldau, Ukraine und Belarus hat ein erstes Etappenziel erreicht: Am Mittwoch diskutierte der Auswärtige Ausschuss des Bundestages in einer öffentlichen Anhörungen über Wege zur Visa-Liberalisierung. Die sechs geladenen Experten aus Wirtschaft, Bürgergesellschaft und Wissenschaft, darunter Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner, plädierten dabei einhellig für eine Überarbeitung beziehungsweise zeitnahe Abschaffung der bestehenden Visa-Regeln und eine „neue Willkommenskultur“ in Deutschland.

Deutsche und russische Experten diskutieren im Rahmen der CMS BERLIN 2011

Die professionelle Bewirtschaftung von Gewerbeimmobilien gewinnt auch in Russland zunehmend an Bedeutung. Das Gebäudemanagement umfasst Dienstleistungen wie die Reinigung, Bewachung sowie Post- und Hausmeisterdienste. Inzwischen hat sich im Russischen Parlament eine Arbeitsgruppe gebildet, die ein Konzept zur Entwicklung einer modernen und professionellen Reinigungsindustrie in der Russischen Föderation erarbeiten soll. Dabei sind auch die Erfahrungen aus Deutschland gefragt.

Will das duale Ausbildungssystem in Russland etablieren: Juri Ryabitschew, Präsident des Verbandes Russischer Reinigungsunternehmen (ARUK).
Foto: Eduard Kinsbruner

Deutsch-Rumänische Mittelstandskonferenz in München /  Bilateraler Handel legt im ersten Halbjahr 2011 deutlich zu

Die deutsche Wirtschaft setzt sich anlässlich der 3. Deutsch-Rumänischen Mittelstandskonferenz in München für die rasche Aufnahme Rumäniens in den Schengenraum und die Umsetzung der EU-Donau-Strategie ein: „Ein reibungsloser Waren- und Personenverkehr entlang der Donau von Ulm bis Constanța am Schwarzen Meer ist eine Vision, für die es sich zu arbeiten lohnt“, sagte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Dr. Eckhard Cordes, zur Eröffnung der Konferenz am heutigen Donnerstag vor 150 Teilnehmern in München. Rumänien habe dank eines konsequenten Konsolidierungskurses die schwere Rezession der Jahre 2009 und 2010 inzwischen überwunden. Für das laufende Jahr 2011 wird mit einem Wachstum von 1,5 Prozent gerechnet.

Foto: Andreas Metz

Olympia, Formel 1, Fußball-WM: Der russische Kurort wird zum Test für Putins Modernisierungskurs

Sotschi 2014 - das ist mehr als die Olympischen Winterspiele. Im Kurort am Schwarzen Meer wird darüber hinaus die Formel 1 Grand-Prix-Rennen austragen. Die Trasse wird zeitgleich zu den Olympiastätten errichtet. Im Modell fahren bereits Rennwagen zwischen den neuen Stadien und Hotelkomplexen. Hinzu kommen die Paralympics, die ebenfalls in Sotschi stattfinden werden. Auf dem 10. Investmentforum in der Olympiastadt machte sich Premierminister Wladimir Putin gemeinsam mit dem zuständigen Gouverneur Alexander Tkatschew ein Bild von den Vorbereitungen auf die Spiele und die Rennen.

Modell des olympischen Eisstadions in Sotschi. Foto: Lindner

Deutsche Exporte wachsen im ersten Halbjahr 2011 um 23 Prozent

Der deutsche Handel mit Osteuropa bleibt ungeachtet der Turbulenzen auf den Weltmärkten weiter auf Kurs. „Bereits in diesem Jahr werden wir zum Handelsumsatz des Rekordjahres 2008 zurückkehren“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes in Düsseldorf. „Vor allem Russland verhilft der deutschen Exportwirtschaft zu neuen Wachstumsimpulsen.“

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Ost-Ausschuss: Weitere Schritte sind Voraussetzung für die Normalisierung der Wirtschaftsbeziehungen

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft begrüßt die Ankündigung des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, die politischen Gefangenen freizulassen. „Aus unserer Sicht ist dies ein längst überfälliger Schritt, der zügig umgesetzt werden muss“, sagte der Ost-Ausschuss Geschäftsführer Rainer Lindner in Berlin.

Ost-Ausschuss und Rohstoff-Forum erarbeiten Rahmenvereinbarung für deutsch-russische Rohstoffpartnerschaft

„Die in den vergangenen Jahrzehnten gewachsene enge bilaterale Partnerschaft im Rohstoffbereich muss im beiderseitigen Interesse auf ein festes und verbindliches Fundament gestellt werden“ sagte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Eckhard Cordes im Rahmen des Wirtschaftstags der heutigen Botschafterkonferenz des Auswärtigen Amtes in Berlin.

Bundeskanzlerin trifft Ruzica Djindjic und Alumni des Zoran-Djindjic-Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft

Im Rahmen Ihrer Reise nach Serbien am 23. August 2011 traf Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Ruzica Djindjic, Vorsitzende der Zoran-Djindjic-Stiftung, und ehemaligen Stipendiaten des Zoran-Djindjic-Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft in Belgrad zusammen. Bundeskanzlerin Merkel bekräftigte die Unterstützung der Bundesregierung für den Weg Serbiens in die Europäische Union.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (rechts) im Gespräch mit Ruzica Djindjic
Foto: Nenad Stojanovic

Serhij Tihipko nutzt Deutschlandbesuch für Arbeitsgespräch mit Unternehmern

Während seines Besuches in Berlin traf sich am 9. August 2011 der ukrainische Vize-Premierminister und Minister für Sozialpolitik Serhij Tihipko mit Mitgliedern des Ost-Ausschusses zu einem Arbeitsgespräch. Darin informierte Tihipko die Teilnehmer über aktuelle politische Entwicklungen in der Ukraine und die Vorhaben der Regierung.

Vize-Premierminister Tihipko (3. v. l.) mit der Botschafterin der Ukraine in Deutschland, Natalja Zarudna, und weiteren Botschaftsmitarbeitern

Ost-Ausschuss appelliert an Kompromissbereitschaft aller Beteiligten bei Verhandlungen in Genf

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft appelliert an alle Beteiligten, die gegenwärtig in Genf laufenden Verhandlungen zu einer WTO-Mitgliedschaft Russlands noch in diesem Sommer zum Erfolg zu führen.

Ost-Ausschuss-Gespräch mit der Bundeskanzlerin und
Präsident Dmitrij Medwedew im Rahmen der
Deutsch-Russischen Regierungskonsultationen

Am 19. Juli fanden in Hannover die jährlichen Deutsch-Russischen Regierungskonsultationen statt. Der Ost-Ausschuss organisierte dort ein Gespräch für Unternehmensvertreter der deutschen und russischen Wirtschaft mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Dmitri Medwedew. Dabei wurde neben wichtigen Investitionsprojekten über das Thema Visa-Freiheit, Möglichkeiten einer Rohstoffpartnerschaft mit Russland und die Lokalisierungsstrategie der russischen Regierung diskutiert.

Konferenz Gesundheitstourismus auf der Krim

Im Rahmen des Wirtschafts- und Beschäftigungsförderungsprogramms Ukraine organisierte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit der GIZ und den Ministerien für Wirtschaft und Tourismus der AR Krim am 14. Juli 2011 in Evpatoria eine Konferenz zur Förderung des Gesundheitstourismus.

Svetlana Verba, stellvertretende Wirtschaftministerin der AR Krim und Prof. Dr. Rainer Lindner, Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft.

Jahresempfang des Ost-Ausschusses mit Bundesminister Niebel und Staatssekretär Homann

Am 7. Juli fand in der Berliner Repräsentanz der Deutschen Bank die Jahresmitgliederversammlung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft statt. Unter anderem wurden dabei sechs neue Mitgliedsunternehmen aufgenommen: Allianz, Otto, Georg Fritzmeier GmbH, Quarzwerke, Tognum und VTG. Neu in den Ost-Ausschuss-Vorstand gewählt wurde Harald Schwager, Vorstandsmitglied von BASF, anstelle seines Kollegen Hans-Ulrich Engel, der bei der BASF einen neuen Aufgabebereich übernommen hat. Markus Kerber, seit 1. Juli 2011 Hauptgeschäftsführer des BDI, stellte sich als neuer Schatzmeister des Ost-Ausschusses vor. Im Anschluss an die Gremiensitzungen trafen sich die Mitglieder und Partner des Ost-Ausschusses zum Abendempfang im Museum für Kommunikation. Gastredner waren  Bundesminister Dirk Niebel und Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Homann.

Auch das Auge isst mit: Abendempfang im Museum für Kommunikation in Berlin. Foto: Manuel Frauendorf

Positionspapier des Ost-Ausschusses / Umfrage unter 200 Unternehmen

Die Schaffung eines harmonischen Wirtschaftsraumes von Lissabon bis Wladiwostok zählt zu den großen Herausforderungen des kommenden Jahrzehnts. Um auf der Bühne der Weltwirtschaft neben den USA und den aufstrebenden asiatischen Nationen nicht dauerhaft an Einfluss zu verlieren, müssen sich die europäischen Volkswirtschaften über die Grenzen der EU hinaus enger vernetzen. Die mit vielen osteuropäischen Nachbarstaaten bestehende Visa-Pflicht zählt dabei aktuell zu den größten Hemmnissen im internationalen Geschäftsverkehr.

Bild: Fotolia

Cordes: Visa sind Kostenfaktor und Investitionsbremse /  Handel mit Osteuropa 2011 auf Rekordkurs / Finanzmärkte in Osteuropa trotzen Euro-Schuldenkrise

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft setzt sich für konkrete Fristen für die Abschaffung der Visa-Pflicht zwischen EU und den osteuropäischen Nachbarstaaten ein: „Spätestens zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland sollte die beiderseitige Visa-Freiheit mit Russland und anderen osteuropäischen Staaten wie der Ukraine, Moldau oder Belarus Realität sein“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes in einem Pressegespräch anlässlich der Jahresmitgliederversammlung des Ost-Ausschusses in Berlin.

EU-Außengrenze zwischen Polen und der Ukraine. Foto: Andreas Metz

Ost-Ausschuss beteiligt sich am St. Petersburg International Economic Forum

Traditionell versammelt sich die russische und internationale Business-Elite im Sommer in St. Petersburg: Vom 16. bis 18. Juni 2011 fand das internationale Wirtschaftsforum unter dem Thema „Emerging Leadership for a new Era“ an der Newa statt.

Ost-Ausschuss-Vorsitzender trifft ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch

Am 8. Juni traf der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch zu einem Meinungsaustausch zusammen. Janukowitsch informierte über die Wirtschaftsreformen der Regierung und weitere Maßnahmen zur Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft.

Wollen beide die wirtschaftliche Zusammenarbeit stärken: Präsident der Ukraine Viktor Janukovich (links) und Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes.
Foto: Präsidialamt der Ukraine

3. Alumni-Treffen der Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden in Moskau

Die Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden sind ein exklusives Forum für junge Führungskräfte aus Russland und Deutschland, das der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt jährlich veranstaltet. Eine Woche im Oktober haben je 15 junge Manager aus beiden Ländern die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Experten über aktuelle Wirtschaftsthemen und gesellschaftspolitische Fragestellungen austauschen.

Werksführung bei KNAUF

4. Deutsch-Russische Mittelstandskonferenz lockt über 300 Firmen an

Am 31. Mai 2011 fand in Moskau die 4. Deutsch-Russische Mittelstandskonferenz statt, die der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer und dem russischen Mittelstandsverband OPORA organisiert hat. Hohe politische Aufmerksamkeit erfuhr die Konferenz durch die Teilnahme von Vizepremierminister Igor Schuwalow, der russischen Wirtschaftsministerin Elwira Nabiullina und Bundesminister Philipp Rösler.

Bei der vierten Deutsch-Russischen Mittelstandskonferenz in Moskau war die Politik und Wirtschaft prominent vertreten. Foto: OPORA

150 Gäste verfolgten die Rede von Bundesaußenminister Westerwelle

Traditionell richtet der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft im Frühjahr einen Empfang für die Botschaften der mit ihm verbundenen Länder aus. Der Frühlingsempfang 2011 fand am 10. Mai in der DomLounge des Radisson Blu Hotels statt, mit spektakulärer Aussicht über den Ostteil Berlins. Trotz aktueller politischer Entwicklungen fand Bundesaußenminister Guido Westerwelle die Zeit für eine Grundsatzrede zur Ostpolitik der Bundesregierung.

Waren sich bei der Frage der Visaproblematik einig: Vorsitzender des Ost-Ausschusses Eckhard Cordes und Bundesaußenminister Guido Westerwelle (rechts).

Eckhard Cordes trifft Vize-Premier Schuwalow und Vertreter der deutschen Wirtschaft

Erfolgreicher Antrittsbesuch des neuen Ost-Ausschuss-Vorsitzenden in Russland: Vom 26. bis 28. April reiste Eckhard Cordes zusammen mit Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner und weiteren Mitarbeitern nach Moskau. Unter anderem traf sich Cordes dort mit dem für die wirtschaftliche Modernisierung Russlands zuständigen Vizepremier Igor Schuwalow und besprach eine Reihe gemeinsamer Veranstaltungen. Außerdem gehörten Treffen mit Vertretern der deutschen Wirtschaft und Pressegespräche zum Besuchsprogramm. Am Abend des 27. April  hielt Cordes die Festrede bei einem gemeinsamen Empfang des Deutsch-Russischen Forums und der Deutsch-Russischen AHK.

Festrede des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes bei der gemeinsamen Veranstaltung von Deutsch-Russischem Forum und AHK in Moskau. Foto: Andreas Metz

Treffen mit Präsident und Premierminister in Chisinau

Am 18. und 19. April weilte der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Rainer Lindner zu wirtschaftspolitischen Gesprächen in der moldauischen Hauptstadt Chisinau. Im Rahmen der Reise wurde Lindner durch den amtierenden Präsidenten Marian Lupu, Premierminister Vladimir Filat, Wirtschaftsminister Valeriu Lazar und Außenminister Iurie Leanca empfangen.

Ost-Ausschuss-Veranstaltung im Rahmen der Fachmesse WASSER BERLIN INTERNATIONAL

Im Zentrum des föderalen Programms “Reines Wasser“ steht der Ausbau der Wasserver- und Abwasserentsorgung in der Russischen Föderation. Bis 2020 sollen im Rahmen dieses Programms zahlreiche bedeutende Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur vorangetrieben werden. Es entsteht ein Investitionsbedarf von rund 20 Milliarden Euro.

Sahen zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten zwischen Deutschland und Russland beim Thema Wasser: Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner und der Stellvertretende Minister für Regionalentwicklung  der Russischen Föderation Anatolij Popov (rechts).

Wer Rohstoffsicherheit will, kommt an Partnerschaften mit Russland und Kasachstan nicht vorbei / Von Dr. Eckhard Cordes

Zwei zentrale Herausforderungen werden auf Jahre die Interessen der deutschen Politik und Wirtschaft prägen: Das Entstehen neuer wirtschaftlicher Kraftzentren sowie eine völlige Verschiebung der demographischen Architektur der Welt-Gesellschaft. Noch im Laufe des Jahres 2011 werden mehr als sieben Milliarden Menschen auf der Welt leben. Für 2050 rechnet die UNO mit über neun Milliarden. Angesichts dessen und des Traums vieler Millionen Menschen vom westlichen Wohlstandsmodell entwickelt sich die Versorgung mit Rohstoffen zu einer der größten Herausforderungen aktueller Wirtschafts- und Außenpolitik.

Dr. Eckhard Cordes

Montenegrinischer Regierungschef trifft das Präsidium des Ost-Ausschusses

Vom 30. bis 31. März 2011 hielt sich der montenegrinische Premierminister, Igor Luksic, zu einem Antrittsbesuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin auf. Der seit dem 29. Dezember 2010 amtierende Ministerpräsident des seit 2006 unabhängigen Landes kam im Rahmen seines Aufenthaltes auch zu einem Gespräch mit Vorstand und Präsidium des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zusammen, das in Berlin zu einer turnusmäßigen Sitzung zusammentraf.

Sehen Montenegro auf gutem Weg bei der europäischen Integration: Premierminister Igor Luksic (links) und der Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes.

Die russische Region Swerdlowsk präsentiert sich auf der HANNOVER MESSE 2011

Für den Ost-Ausschuss hat die Beteiligung an der HANNOVER MESSE bereits Tradition. Allein seit dem Jahr 2000 wurden gemeinsam mit der Deutschen Messe AG und weiteren Partnern über 20 Veranstaltungen, Konferenzen und Begegnungen organisiert. In diesem Jahr stand das am Ural gelegene Gebiet Swerdlowsk im Mittelpunkt. Dessen Gouverneur Alexander Mischarin warb vor rund 100 Zuhörern für ein stärkeres Engagement der deutschen Wirtschaft.

Sieht das Gebiet Swerdlowsk bei den Themen Modernisierung, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in der Vorreiterrolle in Russland: Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes.

Ost-Ausschuss: Privatisierungsprogramm muss fortgesetzt und Investitionsklima weiter verbessert werden

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft begrüßt den jüngsten Vorstoß des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew zur Trennung von Wirtschaft und Politik in Russland. Medwedew hatte anlässlich einer Sitzung der russischen Modernisierungskommission in Magnitogorsk die fehlende Attraktivität der russischen Wirtschaft für ausländische Investoren bemängelt, die bestehende Korruption auf staatlicher Ebene beklagt und einen Katalog mit zehn prioritären Maßnahmen vorgestellt.

Trafen sich zuletzt im Oktober 2010 anlässlich der Reise von Bundespräsident Christian Wulff (2.v.r.) in Moskau: Dmitri Medwedew und Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes. Foto: Metro Group

Ost-Ausschuss-Veranstaltung zum russischen Migrationsrecht und Visa-Fragen in der russischen Botschaft Berlin 

Die russische Regierung setzt sich für die Einführung eines visafreien Reiseverkehrs mit der EU ein und wird dabei von der deutschen Wirtschaft nachdrücklich unterstützt. Dies wurde am 25. März bei einer Fachveranstaltung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Russischen Botschaft in Berlin deutlich.

Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner moderierte die Veranstaltung zum Thema Migrationsrecht und Visa-Fragen in der russischen Botschaft. Foto: Andreas Metz

Neues Gesetz würde ukrainische Landwirte Milliarden kosten und die nachhaltige Modernisierung behindern

Die Ukraine ist mit ihren fruchtbaren Böden einer der großen Hoffnungsträger für die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung. Gerade deutsche Firmen haben im Verbund mit der Bundesregierung in den vergangenen Jahren erheblich dazu beigetragen, die Hektarerträge in der Ukraine auf ein internationales Niveau zu heben. Diese positive Entwicklung ist nach Ansicht des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft nunmehr in Gefahr. Ein Gesetzentwurf, über den demnächst in erster Lesung im Parlament beraten werden soll, droht die ukrainische Agrarwirtschaft um Jahre zurückzuwerfen.

Die Ukraine gehört weltweit zu den größten Produzenten von Sonnenblumenöl. Foto: Fotolia

Ost-Ausschuss-Veranstaltung im Rahmen der ITB

Casino Royale, der 21. Film in der James-Bond-Reihe, bescherte Montenegro vor fünf Jahren erhebliche internationale Aufmerksamkeit. Der Film, bei dem Bond eine Pokerpartie in einem montenegrinischen Casino durchzustehen hat, lenkte das Augenmerk auf das reizvolle Land zwischen Kroatien und Albanien. Montenegro hat touristisch einiges zu bieten. Anlass für den Ost-Ausschuss, am 9. März zu einer Montenegro-Veranstaltung auf die Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin einzuladen.

Die Teilnehmer der Diskussion waren sich
einig: Montenegro ist zwar ein kleines
Land, kann jedoch vor allem mit seinen
touristischen Angeboten punkten.
v.l.n.r. Sasa Radovic, Managing Director
der Nationalen Tourismusorganisation
von Montenegro, Rainer Lindner,
Geschäftsführer des Ost-Ausschusses
der Deutschen Wirtschaft, Dr. Tina Babo,
Länderbeauftragte für Serbien, Bosnien
und Herzegowina, Montenegro der KfW
Entwicklungsbank, Franz-Josef Flosbach,
Abteilungsdirektor, Deutsche Investitionsund
Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG)

Foto: Stefan Kägebein

Gespräche mit Präsident Filip Vujanović und Unternehmern

Im Rahmen einer Reise in die Republik Montenegro traf der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Rainer Lindner am 7. Februar 2011 mit dem Präsidenten der Republik Montenegro Filip Vujanović zusammen. Themen des Gesprächs waren das Engagement der deutschen Wirtschaft in Montenegro und die Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen dem Ost-Ausschuss und der montenegrinischen Regierung. Insbesondere die Themen Tourismus, Energieeffizienz,  Infrastrukturprojekte und Agrarwirtschaft sollen dabei Schwerpunkte bilden.

Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Rainer Lindner (links) im Gespräch mit dem Präsidenten der Republik Montenegro Filip Vujanović. Foto: Präsidialamt der Republik Montenegro

Deutsche Ausfuhren in die Region wachsen 2010 um 23 Prozent

Das Jahr 2010 ging für die deutschen Exporteure sehr erfolgreich zu Ende: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die deutschen Ausfuhren im Vergleich zum Krisenjahr 2009 insgesamt um 19,5 Prozent auf 960 Milliarden Euro. Die Importe erhöhten sich um rund 21 Prozent auf 806 Milliarden Euro. Überdurchschnittlich gut fiel die Bilanz für das östliche Europa aus, wie die durch den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ausgewerteten Zahlen zeigen.

Fertig für den Versand: Exportgüter in einer deutschen Lagerhalle. Foto: Fotolia

Winterolympiade 2014 in Sotschi forciert die Entwicklung / Messe „BAU 2011“

Energieeffi zientes, ökologisch nachhaltiges Bauen ist ein kleines grünes Pflänzchen, das in Russland seit Herbst 2009 zu keimen begonnen hat. Durch die grünen Standards für Bauprojekte in der Olympiastadt Sotschi und das Energiespargesetz aus dem Jahr 2009 rückt das Thema auf der Agenda nach oben. Das gestiegene Interesse russischer Unternehmen am grünen Bauen und die wachsenden Chancen deutscher Unternehmen
zeigten sich auch während der Messe „BAU 2011“, in deren Rahmen der Ost-Ausschuss am 20. Januar 2011 eine Veranstaltung zum energieeffi zienten Bauen in Sotschi organisierte.

Begrüßte die Teilnehmer in München: Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer
Lindner bei der Eröffnung der Veranstaltung „Die Olympischen Spiele 2014 in
Sotschi – energieeffizientes Bauen im Umfeld der Spiele und in der Region Krasnodar“ am 20. Januar 2011. Foto: Eduard Kinsbruner

Deutsch-Ukrainischer Fachaustausch auf Fruit Logistica

Über Perspektiven für frisches Obst und Gemüse aus der Ukraine diskutierten Experten aus der Ukraine und Deutschland im Rahmen einer Ost-Ausschuss-Veranstaltung auf der Fruchthandelsmesse FRUIT LOGISTICA in Berlin. Gemeinsam mit dem Ukrainischen Agribusiness Club, dem Ersten Agrarcluster und der Messe Berlin versammelte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft rund 160 internationale Teilnehmer, unter ihnen eine zwanzigköpfige ukrainische Delegation.

Über Perspektiven für frisches Obst und Gemüse aus der Ukraine diskutierten Experten aus der Ukraine und Deutschland im Rahmen einer Ost-Ausschuss-Veranstaltung auf der Fruchthandelsmesse FRUIT LOGISTICA in Berlin. Foto: Almut Wetjen

Exemplare können kostenlos über den Ost-Ausschuss bestellt werden

Der vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft bereits in neunter Auflage mitherausgegebene Business Guide Deutschland Russland gibt aktuelle Handlungsempfehlungen und Praxis-Tipps für die neuen Chancen und Herausforderungen im Russland-Geschäft, umfassende Investitions- und Brancheninformationen sowie einen Überblick über die verschiedenen Geschäftsmöglichkeiten in Russland.