Vertreter aus der Ukraine und Kasachstan diskutieren über nachhaltige Landwirtschaft/ Bilaterale Gespräche mit den Agrarministern aus Moldau und Usbekistan/ Bedauern über erneutes Fernbleiben Russlands von der Grünen Woche

Vom 19. bis 21. Januar 2017 treffen sich in Berlin rund 60 Landwirtschaftsminister und mehr als 1.000 Agrarexperten und Wirtschaftsvertreter zum 9. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der zentralen agrarpolitischen Auftaktveranstaltung der Internationalen Grünen Woche. Das GFFA diskutiert in diesem Jahr das Schwerpunktthema „Landwirtschaft und Wasser – Schlüssel zur Welternährung“.

Neujahrsempfang des Ost-Ausschusses in historischem Ambiente

Rund 200 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Diplomatischem Corps kamen am 12. Januar in den historischen Meistersaal unweit des Potsdamer Platzes in Berlin zum Neujahrsempfang des Ost-Ausschusses. Gastredner des Abends war der scheidende BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber, der einen weltwirtschaftlichen Ausblick auf 2017 wagte. Zuvor zog der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele eine Bilanz des abgelaufenen Jahres.

14. Umfrage zum Geschäftsklimaindex Russland von Ost-Ausschuss und AHK

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft führt gemeinsam mit der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer zum 14. Mal eine Umfrage zum Geschäftsklimaindex deutscher Unternehmen in Russland durch. Für den Ost-Ausschuss ist Ihre Einschätzung des wirtschaftlichen Klimas und der Rahmenbedingungen in Russland außerordentlich wichtig. Sie bildet die Grundlage für den jährlichen Geschäftsklimaindex Russland. Wir wären Ihnen daher dankbar, wenn Sie uns mit Hilfe des Online-Fragebogens Ihre Einschätzung des Geschäftsklimas in Russland bis zum 10. Februar 2017 überlassen würden. Die Ergebnisse der Umfrage veröffentlichen wir am 24. Februar.

Anhaltend hohe Nachfrage in Südosteuropa/ Hoffnungszeichen im Russland-Handel/ Rückblick und Ausblick

Die Unsicherheit über die künftige weltwirtschaftliche Entwicklung und damit über die Aussichten für die exportabhängige deutsche Wirtschaft ist durch den Wahlsieg Donald Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen nicht kleiner geworden. Die von Trump angekündigte stärker protektionistische Ausrichtung der USA birgt neue Risiken für die Weltwirtschaft, die sich zu den bestehenden Unwägbarkeiten – Euro-Krise, Brexit, Wachstumsabschwächung in wichtigen Schwellenländern wie China und Brasilien, weltweite protektionistische Tendenzen – hinzuaddieren. Ermutigend ist vor diesem Hintergrund, dass die deutschen Ausfuhren nach Osteuropa wieder an Schwung gewinnen.

19. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs diskutierte über die bilaterale Wirtschaftskooperation

Die wirtschaftliche Kooperation zwischen Deutschland und Kasachstan stand im Mittelpunkt der 19. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs (BEK) Mitte Dezember in Berlin, die von der kasachischen Botschaft und dem Ost-Ausschuss organisiert wurde. Am Vorabend des 25. Jahrestags der Unabhängigkeit Kasachstans erörterten Vertreter aus Wirtschaft und Politik beider Länder den Stand und die Perspektiven der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen.

Klaus Schäfer, Stellvertretender Ost-Ausschuss-Vorsitzender und Sprecher des Länderkreises Russland, zur Diskussion um die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland

„Nach zweieinhalb Jahren Wirtschaftssanktionen stellt sich die Frage, ob diese ihren politischen Zweck tatsächlich erfüllen oder ob es nicht alternative Ansätze gibt. Wir haben es mit einer stetigen Belastung der Konjunktur in Russland, aber auch in der EU zu tun, die Sanktionsverlängerung darf daher nicht zur reinen Routine werden. Wir halten es für richtig, mit einem Abbau der Sanktionen nicht erst nach einer vollständigen Erfüllung des Minsker Friedensabkommens zu beginnen. Der Abbau sollte schrittweise entlang substanzieller Fortschritte vollzogen werden, um stärkere Anreize zu schaffen.

Zweistellige Steigerungsraten im bilateralen Warenaustausch 2016/ Mehr als 8.000 deutsche Firmen vor Ort

Nach den Parlamentswahlen im EU-Land Rumänien im Dezember gibt es dort einen Regierungswechsel. Aus deutscher Perspektive ist diese Entwicklung durchaus von großer Bedeutung, schließlich zählt Rumänien derzeit zu den Ländern mit den größten Steigerungsraten für deutsche Exporte.

Schwerpunkt Grüne Woche und Agrarwirtschaft

Bei den deutschen Russland-Exporten zeichnet sich eine Bodenbildung ab, und auch die deutschen Direktinvestitionen in Russland entwickeln sich positiv. Für ein kräftigeres Wachstum von Handel und Investitionen ist aber eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Unternehmen nötig. Dazu gehören Fortschritte in der Sanktionsfrage und der Verzicht auf neue protektionistische Maßnahmen auf russischer Seite. Der Ost-Ausschuss hat diese Fragen auf der jüngsten Sitzung der deutsch-russischen Strategischen Arbeitsgruppe in Moskau adressiert und dabei auch Vorschläge zur effektiveren Gestaltung der russischen Lokalisierungspolitik vorgelegt, die wir in dieser Ausgabe der Ost-Ausschuss Informationen vorstellen.

Ost-Ausschuss-Mitglied ThyssenKrupp beteiligt sich an 300 Millionen-Euro-Projekt in der russischen Leichtindustrie

Ein paar Stunden zuvor hatte Präsident Wladimir Putin in seiner Rede an die Nation Anfang Dezember betont, wie wichtig es sei, moderne, zukunftsweisende und konkurrenzfähige Industrien zu entwickeln und zu fördern. Und als hätte jemand im Hintergrund Regie geführt, unterzeichneten am gleichen Tag die Region Iwanowo, die russische IPK AG (Polyester Plant Iwanowo) und Vertreter von thyssenkrupp Industrial Solutions (TKIS) einen Auftrag in Höhe von 150 Millionen Euro zur Lieferung einer Polykondensationsanlage und von drei Stapelfaser-Produktionslinien, über die technologische Umsetzung und über begleitende ingenieurtechnische Dienstleistungen.

Der Ost-Ausschuss informierte sich im Umfeld der Präsidentschaftswahlen über aktuelle Entwicklungen in Usbekistan

Im Umfeld der Präsidentschaftswahl am 4. Dezember 2016 hatten Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms und der Ost-Ausschuss-Regionaldirektor für Zentralasien Eduard Kinsbruner die Gelegenheit, Usbekistan zu besuchen und politische Gespräche zu führen. Dabei wurden die wirtschaftspolitischen Schwerpunkte der Regierung deutlich.