Archiv

  • 17. November 2015

    Vertrauensvoller Dialog junger Führungskräfte in Krisenzeiten

    Vom 5. bis 11. Oktober 2015 trafen sich 27 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland zu den 8. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden. Das jährlich stattfindende Intensivseminar im Palais Biron wird vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt veranstaltet.

  • 11. November 2015

    Mitgliederversammlung wählt Linde-Chef einstimmig / Büchele löst Cordes ab: Amtsübergabe am 1. Januar 2016

    Dr. Wolfgang Büchele (56), Vorsitzender des Vorstands der Linde AG, wurde heute in Berlin im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung einstimmig von der Mitgliederversammlung und vom Präsidium des Ost- Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zum neuen Vorsitzenden gewählt. Büchele tritt damit die Nachfolge von Eckhard Cordes (64) an, der fünf Jahre ehrenamtlich an der Spitze des Ost-Ausschusses stand. Die offizielle Übergabe der Amtsgeschäfte wird am 1. Januar 2016 erfolgen.

  • 9. November 2015

    Grußwort von Eckhard Cordes beim Deutsch-Russischen Wirtschaftsdialog

    Wir dokumentieren die Begrüßungsrede des Vorsitzenden des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Eckhard Cordes auf dem Deutsch-Russischen Wirtschaftsdialog mit dem russischen Industrieminister Denis Manturow am 9. November 2015 in Berlin im Wortlaut.

    Sehr geehrter Minister Manturov, sehr geehrter Herr Botschafter Grinin, sehr geehrter Herr Dr. Treier, sehr geehrte Damen und Herren,

    das letzte Mal, lieber Herr Manturov, habe ich Sie hier in Deutschland im April 2013 in Hannover begrüßen können. Russland war damals Gastland auf der Hannover Messe und zugleich begingen wir damals ein Russlandjahr in Deutschland und ein Deutschlandjahr in Russland. Ich erinnere mich noch sehr gut an diese sogenannten „Kreuzjahre“, in denen wir – Russland und Deutschland – unsere guten Beziehungen feierten und mit Zuversicht auf das große Potential in der Zukunft schauten.

  • 9. November 2015

    Ost-Ausschuss begrüßt wichtiges Projekt der deutsch-kasachischen Rohstoffpartnerschaft

    „Mit der Aurum Deutschland AG erhält jetzt erstmals ein deutsches Rohstoffunternehmen im Rahmen des deutsch-kasachischen Partnerschaftsabkommens exklusive Bergrechte zur Förderung von Gold und anderer strategisch wichtiger Rohstoffe in Kasachstan. Dies ist eine gute Nachricht für die deutsch-kasachischen Beziehungen und ein wichtiges Signal an alle deutschen Unternehmen, die sich dort ebenfalls engagieren wollen“, sagte der Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner in Berlin. „Gemeinsame Projekte wie das Engagement von Aurum zeigen, dass die deutsche Wirtschaft auch in Zeiten gesunkener Rohstoffpreise daran arbeitet, die Rohstoffsicherheit der deutschen Industrie langfristig zu verbessern“, so Lindner.

  • 29. Oktober 2015

    Handelsgewinne in Südosteuropa/ Deutscher Osthandel in den ersten acht Monaten 2015

    Die deutschen Ausfuhren nach Russland sind weiter deutlich rückläufig: Im August 2015 lagen sie um fast 21 Prozent unter dem Vorjahreswert. Insgesamt schrumpften die deutschen Russland-Exporte in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres vor dem Hintergrund der russischen Rezession, der Rubelabwertung und der Sanktionspolitik um fast 29 Prozent. Damit beträgt die Lücke bei den deutschen Exporten nach Russland gegenüber dem bereits sehr schwachen Vorjahr in den ersten acht Monaten 2015 5,8 Milliarden Euro. Bis zum Jahresende dürfte der Verlust gegenüber dem Jahr 2014 auf über acht Milliarden Euro anwachsen.

  • 27. Oktober 2015

    Über 600 Konferenzteilnehmer informieren sich in Berlin über die Reformfortschritte in der Ukraine

    Die Konferenz „Wirtschaftspartner Ukraine“ dürfte mit Abstand die größte Veranstaltung ihrer Art gewesen sein, die es seit der Unabhängigkeit des Landes 1991 in Deutschland gegeben hat: Rund 600 Teilnehmer und 70 Journalisten kamen am 23. Oktober 2015 ins Haus der Deutschen Wirtschaft, um die Statements von Bundeskanzlerin Angela Merkel, des ukrainischen Premiers Arsenij Jazenjuk, vielen Ministern seines Kabinetts und in der Ukraine aktiven Unternehmern zu hören und sich über den Stand der Reformbemühungen zu informieren. Organisiert hatten die Konferenz der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), die Delegation der deutschen Wirtschaft in der Ukraine, die ukrainische Botschaft und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft.

  • 23. Oktober 2015

    Rede des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes anlässlich der Eröffnung der Ukraine-Konferenz in Berlin

    Über 600 Gäste kamen am 23. Oktober zur bislang größten deutsch-ukrainischen Wirtschaftskonferenz ins Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin. Zu den Rednern gehörten Bundeskanzlerin Angela Merkel, der ukrainische Premierminister Arsenij Jazenjuk und die wichtigsten Minister seines Kabinetts. Organisiert wurde die Konferenz gemeinsam vom DIHK und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Die Eröffnungsrede des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes dokumentieren wir hier in voller Länge.

  • 22. Oktober 2015

    Politik der Nicht-Einbindung Russlands ist gescheitert

    Nicht die Politik der Einbindung Russlands in Europa ist gescheitert, sondern die Politik der Nicht-Einbindung. Ein Debattenbeitag des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes für den Tagesspiegel.

    Das Jahr 2015 ist geprägt von einer Reihe historischer Jahrestage: 70 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges, 70. Jahrestag der Konferenz von Potsdam, 40. Jahrestag der KSZE-Schlussakte von Helsinki, 25. Jahrestag des 2+4-Vertrages und der anschließenden Deutschen Einheit. Die Daten erzählen in dieser Reihenfolge von den dunkelsten Stunden Deutschlands und Europas und dann von dem nachfolgenden Wunder, der Überwindung der deutschen Teilung in Frieden und Freiheit und der Beseitigung des Eisernen Vorhangs in Europa. Die Sowjetunion bzw. deren Rechtsnachfolger Russland spielte bei allen genannten Daten für die Entwicklung Deutschlands eine Hauptrolle, war erst an der Zerschlagung des Dritten Reiches maßgeblich beteiligt, um diesem Deutschland dann 1989 trotz schrecklichster Verbrechen im Zweiten Weltkrieg die Hand zur Versöhnung zu reichen.

  • 21. Oktober 2015

    1. Treffen unter hochrangiger Beteiligung der Politik am 22. Oktober in Moskau

    Die wichtigsten deutschen und russischen Wirtschaftsverbände haben sich zu einer neuen Unternehmerplattform zusammengeschlossen. Ziele dieser gemeinsamen Initiative sind der verstärkte Austausch über aktuelle Rahmenbedingungen für Investoren im jeweiligen Land, die Formulierung konkreter Maßnahmen zur Verbesserung des Investitionsklimas und ein gemeinsamer Auftritt gegenüber der Politik zum Nutzen der Wirtschaft.

  • 17. Oktober 2015

    Ost-Ausschuss organisierte Besuch auf Aufzugsmesse/ Runder Tisch mit deutschen Branchenvertretern

    Vom 13. bis 17. Oktober 2015 fand im Rahmen des Partnerschaftsprojekts des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft mit belarussischen Kammern und Verbänden eine Unternehmerreise zur Messe INTERLIFT ‘15 in Augsburg statt. Zur belarussischen Delegation gehörten führende Vertreter der Aufzugsbranche, darunter die Firmen Gomellift, Brestlift, Luxlift, Liftservice, Izolitkommunprom und Meredian. Die Unternehmen sind Mitglieder des im März 2015 vom Projektpartner des Ost-Ausschusses, des Unternehmer- und Arbeitgeberverbands Professor Kunjawskij, neu gegründeten Belarussischen Verbandes der Aufzugsunternehmen. Der Verband ist an Kontakten zu potenziellen Geschäftspartnern und Verbandskollegen aus Deutschland interessiert.

  • 15. Oktober 2015

    Armenien will sich als IT-Standort profilieren/ Branche wächst überdurchschnittlich

    Bilaterale Kooperationsmöglichkeiten und die Rahmenbedingungen für die armenische IT-Branche standen im Mittelpunkt des deutsch-armenischen IT-Forums, das der Ost-Ausschuss gemeinsam mit Partnern im Oktober in Berlin organisierte.

  • 8. Oktober 2015

    Weitere Themen: Osthandel, Reformen in der Ukraine und armenischer Arbeitsmarkt

    Um auf dem russischen Markt erfolgreich zu sein, sind fundierte Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen unerlässlich. Im Vorfeld der Rechtskonferenz Russland, die der Ost-Ausschuss am 24. November 2015 veranstaltet, informieren erfahrene Rechtsanwälte in dieser Ausgabe über steuerliche und handelsrechtliche Auswirkungen der Rubelabwertung, über die steuerliche Behandlung von Betriebsstätten, die rechtlichen Aspekte von Standortwahl und Grunderwerb und die Gestaltung eines effektiven Risk Managements. Außerdem berichten wir über die Lokalisierungsbemühungen der russischen Regierung und über das Treffen der Arbeitsgruppe Wirtschaft des Petersburger Dialogs am Tegernsee.

  • 7. Oktober 2015

    BASF, Wintershall und Gazprom unterstützen Stiftung mit 25.000 Euro

    Am 12. Oktober 2015 feiern BASF, die BASF-Tochter Wintershall und der russische Gaskonzern Gazprom ihre 25jährige Partnerschaft mit einem Festakt in Oranienbaum bei St. Petersburg. Anlässlich des Jubiläums lassen die Unternehmen der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (DRJA) eine Spende in Höhe von 25.000 Euro zukommen, die zu gleichen Teilen an die deutsche und russische Seite fließen soll.

  • 2. Oktober 2015

    Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zum Treffen im Normandie-Format in Paris

    „Die brandgefährliche Krise im Nahen Osten zwingt Russland und den Westen zu einem gemeinsamen Vorgehen. Wir erwarten, dass dies jetzt auch zu einer raschen Entspannung im Ukraine-Konflikt beiträgt. Die diplomatischen Fortschritte zur Sicherung eines Waffenstillstands in der Ostukraine sind ermutigend. Auch die neuen Vereinbarungen über Gaslieferungen an die Ukraine zeigen, dass die russische Regierung zur Deeskalation des Konflikts beiträgt. Dazu gehört aber auch ein gewisses Maß an Kompromissbereitschaft auf westlicher Seite. Wir erwarten, dass die Gespräche im Normandie-Format am 2. Oktober zu einem genauen Fahrplan zur weiteren Umsetzung des Minsker Abkommens und zum parallelen Abbau der Wirtschaftssanktionen führen.

  • 10. September 2015

    Ost-Ausschuss begleitet Initiative zur Energieeinsparung in der ukrainischen Wohnungswirtschaft

    Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, das Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V., die Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V., die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und BE Berlin Economics GmbH haben sich zur „Initiative Energieeffizienz Ukraine“ zusammengeschlossen. Ziel ist eine zügige und flächendeckende Erhöhung der Energieeffizienz im überalterten Wohnungsbestand der Ukraine und die Modernisierung der Wärmeversorgung. Die Partner sind bereit, ihr Know-how und ihre langjährigen Erfahrungen in diesem Bereich im Reformprozess der Ukraine einzubringen.

  • 4. September 2015

    Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zu den aktuellen deutsch-russischen Kooperationsprojekten

    „Gemeinsame Leuchtturmprojekte wie die Beteiligung von Wintershall am Gasfeld Urengoi, der Einstieg von BASF und E.ON beim Nord-Stream-2-Projekt oder die bevorstehende Eröffnung des neuen Landmaschinenwerks von Claas in Krasnodar zeigen, dass die deutsche Wirtschaft auch in einem schwierigen Umfeld daran arbeitet, die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland weiterzuentwickeln.

  • 1. September 2015

    Ost-Ausschuss begrüßt die erste Generation des Stipendienprogramms für die Ukraine in Berlin

    Am 1. September 2015 haben die Teilnehmer des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für die Ukraine die Praktika in Gastunternehmen begonnen. Zuvor haben die Stipendiaten spannende Tage der Vorbereitung in Berlin verbracht. Bei Vorträgen und Diskussionen im Bundeskanzleramt, im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurden die aktuellen Themen der deutsch-ukrainischen Beziehungen besprochen.

  • 28. August 2015

    Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner zur Westbalkan-Konferenz

    „Wir hoffen, dass die Gespräche der Minister zu einer Intensivierung der bereits jetzt gelebten regionalen Kooperation sowie zur weiteren Verbesserung des Klimas führen und weitere Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur und der Technologieanwendung im Westbalkan identifiziert werden. Wichtig ist, dass die EU erneut bekräftigt hat, die notwendigen Finanzierungen etwa für den Ausbau der Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

  • 24. August 2015

    Schwerpunkte Zentralasien und Südkaukasus

    Der Ukraine-Konflikt und die wirtschaftliche Krise in der Region machen auch vor Zentralasien und dem Südkaukasus, Schwerpunktregionen dieser Ausgabe, nicht halt. So brachen die deutschen Exporte nach Kasachstan zuletzt um 25 Prozent ein. Welche Chancen es insbesondere in Kasachstan und Georgien dennoch für deutsche Unternehmen gibt, beleuchten wir in der neuesten Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen.

  • 24. August 2015

    Ausfuhren in die Ukraine brechen um 27 Prozent ein/ Verlangsamte Abwärtsdynamik im Juni kein Grund zur Entwarnung/ Weiter Handelszuwächse in Südosteuropa

    Die deutschen Ausfuhren nach Russland sind im ersten Halbjahr 2015 um fast 31 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro gesunken. Nach den vom Ost-Ausschuss ausgewerteten aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes waren dies fast 4,7 Milliarden Euro weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Zumindest hat sich der Rückgang der Exporte zuletzt deutlich verlangsamt: Im Juni 2015 waren die deutschen Lieferungen nach Russland noch um 13 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor: „Das ist aber kein Grund zur Entwarnung“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zu den neuen Zahlen: „Für das Gesamtjahr 2015 halten wir an unserer Prognose fest, wonach die deutschen Exporte nach Russland um rund ein Drittel auf etwa 20 Milliarden Euro zurückgehen werden. Dies ist eine Halbierung gegenüber 2012. Die direkten und indirekten Folgen der Wirtschaftssanktionen, der schwache Rubel und die sinkende russische Binnennachfrage schnüren die Importmöglichkeiten russischer Verbraucher und Unternehmen ein.“

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