Veranstaltungsbericht

Alle Wege führen nach Baku

13. Februar 2018

Aserbaidschan empfiehlt sich Ost-Ausschuss-Delegation als Drehscheibe der modernen Seidenstraße

Baku brennt. Sobald es dunkel ist, verwandeln sich die drei riesigen Flame-Towers, die die Innenstadt der aserbaidschanischen Hauptstadt überragen, mit Hilfe programmierbarer Leuchtdioden in lodernde Fackeln – stolze Wahrzeichen für das „Land des Feuers“, das Aserbaidschan wegen seines Öl und Gasreichtums auch genannt wird. Im 19. Jahrhundert wurden hier über 50 Prozent des weltweiten Ölbedarfs gefördert, auch heute sind Energieexporte noch das Rückgrat der aserbaidschanischen Wirtschaft. Doch das Rohstofffeuer wird nicht ewig brennen, deshalb bemüht sich die Regierung um neue Wachstumsstrategien. Das eröffnet Chancen auch für deutsche Unternehmen, wie eine 20-köpfige Ost-Ausschuss-Delegation in Gesprächen mit Präsident Ilham Aliyev und drei Ministern feststellen konnte.

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Andreas Metz
Leiter Presse und Kommunikation
Tel.: 030 206167-120
A.Metz@bdi.eu

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Vom ukrainischen Feld auf den deutschen Teller

8. Februar 2018

Die Ukraine will ihre Agrarexporte nach Europa steigern/ Fachveranstaltung auf der Fruit Logistica 2018

Das Potenzial der Ukraine für den europäischen Fruchthandel stand im Zentrum der Diskussionsveranstaltung, die die Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft beim Ost-Ausschuss gemeinsam mit der AHK Ukraine und dem BMEL-Projekt „Agritrade Ukraine“ am 8. Februar auf der Messe Fruit Logistica in Berlin veranstaltete. Dank des vor zwei Jahren in Kraft getretenen Freihandelsabkommens (DCFTA) hat das Land seine Agrarexporte in die EU bereits deutlich steigern können und dabei den Ausfall des russischen Marktes ein Stück weit kompensieren können. 2017 stieg der Agrarhandel zwischen der Ukraine und der EU nach ukrainischen Angaben um 31 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro, davon entfielen 5,1 Milliarden Euro auf ukrainische Exporte.

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Dr. Per Brodersen
Geschäftsführung AG Agrarwirtschaft;
Tel.: 030 206167-124
p.brodersen@bdi.eu

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Mit Deutschland als Partner viel erreichen

25. Januar 2018

Auf der Grünen Woche blickt Russlands Vize-Landwirtschaftsminister optimistisch auf die gemeinsame Zukunft mit dem deutschen Agribusiness

Die Rückkehr Russlands auf die Grüne Woche in Berlin nach zweijähriger sanktionsbedingter Abstinenz stieß auf großes Interesse: Über 140 Teilnehmer lockte die Podiumsdiskussion „Perspektiven für Wachstum – Deutschland und Russland in der globalen Ernährungssicherung“ an, die die AG Agrarwirtschaft beim Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 19. Januar gemeinsam mit dem russischen Landwirtschaftsministerium und dem Deutsch-Russischen Agrarpolitischen Dialog organisierte. Trotz bestehender Sanktionen äußerte sich der stellvertretende russische Landwirtschaftsminister Jewgenij Gromyko ausgesprochen optimistisch zu möglichen Kooperationen.

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Dr. Per Brodersen
Geschäftsführung AG Agrarwirtschaft
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Russland präsentiert sich auf der Grünen Woche (mdr aktuell, 19.1.2018)

 

 

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Klartext in der Kalkscheune

10. Januar 2018

Großer Andrang beim Neujahrsempfang des Ost-Ausschusses mit Vize-Kanzler Sigmar Gabriel

Der Neujahrsempfang des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft lockte am 10. Januar über 250 Gäste in die Berliner Kalkscheune, darunter 14 Botschafter und weitere Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Medien. Der geschäftsführende Bundesaußenminister und Vize-Bundeskanzler Sigmar Gabriel erhielt starken Applaus für seine Rede, in der er zur Verteidigung deutscher und europäischer Wirtschaftsinteressen gegenüber China und den USA aufforderte. Gabriel mahnte unter anderem eine europäische Antwort auf das chinesische Seidenstraßen-Projekt an und kritisierte negative Auswirkungen neuer US-Sanktionen gegen Russland auf die deutsche Wirtschaft. Viel Lob aus dem Mund des Ministers gab es für die Arbeit des Ost-Ausschusses.

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Andreas Metz
Leiter Presse und Kommunikation
Tel.: 030 206167-120
A.Metz@bdi.eu

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Impressionen vom Neujahrsempfang (MP4)

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Russland soll grüner werden

6. Dezember 2017

Nachhaltige Rohstoffgewinnung und erneuerbare Energien werden gefördert/ Konferenz „Ökologische Verantwortung im russischen Energiesektor“ in Berlin

Das Jahr 2017 war in Russland offiziell zum Jahr der Ökologie erklärt worden. Noch verbinden viele Russland nicht unbedingt mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit, doch die Themen sind längst in der russischen Politik und in den Unternehmen angekommen – nicht zuletzt aus ökonomischen Gründen. Auf bis zu sechs Prozent des BIP bezifferte Präsident Wladimir Putin Ende 2016 die umweltbedingten Schäden in Russland. 2017 verabschiedete das Land eine „Strategie für die ökologische Sicherheit bis 2025“. Neue Gesetze verpflichten die Unternehmen dazu, Umweltreports zu veröffentlichen und effizientere Technologien einzusetzen. Der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch soll bis 2030 auf 4,9 Prozent gesteigert werden.

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Christian Himmighoffen
Referent Presse und Kommunikation
Tel.: 030 206167-122
C.Himmighoffen@bdi.eu

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Kasachstan setzt auf Industrie 4.0

14. Dezember 2017

Digitalisierung als Treiber der deutsch-kasachischen Beziehungen/ 22. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs in Berlin

Kasachstan möchte bis 2050 zu den 30 wirtschaftsstärksten Ländern der Welt gehören. Dafür wäre ein jährliches Wachstum von rund fünf Prozent notwendig. Allein mit dem Rohstoffreichtum, mit dem das größte zentralasiatische Land gesegnet ist, wäre dieses Ziel nicht zu erreichen. Daher setzt die kasachische Regierung auf weitere Wachstumstreiber, darunter - dem Zeitgeist entsprechend - auch auf Digitalisierung. Die Industriebranchen, allen voran der Bergbau und die Schwerindustrie, sollen dank der Industrie 4.0 wettbewerbsstärker und profitabler gemacht werden. Wie weit diese Pläne vorangeschritten sind und wie Deutschland und Kasachstan sich hier gegenseitig unterstützen können, waren die Fragen, die im Rahmen der 22. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs am 14. Dezember in Berlin diskutiert wurden.

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Eduard Kinsbruner
Regionaldirektor Zentralasien
Tel.: 030 206167-114
E.Kinsbruner@bdi.eu

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Weiter ausbaufähig

21. November 2017

Unternehmerdelegation des Ost-Ausschusses besuchte Rumänien/ Gespräch mit Premierminister Tudose

Am 21. November 2017 reiste zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Unternehmensdelegation des Ost-Ausschusses unter Leitung des ehemaligen Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Klaus Mangold zu einem Gespräch mit Premierminister Tudose und weiteren Regierungsvertretern nach Bukarest. Unternehmen unter anderem aus den Bereichen IT, Telekommunikation, Landmaschinenbau, Energie sowie Handel waren der Einladung gefolgt und nutzten die Gelegenheit, sich über die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen des Landes zu informieren.

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Anja Quiring
Regionaldirektorin Südosteuropa
Tel.: 030 206167-130
A.Quiring@bdi.eu

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Osteuropa im Fokus

14. November 2017

Ost-Ausschuss-Konferenz „Fokus Osteuropa – Wirtschaft im Gespräch“ in München

Mit der Konferenz „Fokus Osteuropa – Wirtschaft im Gespräch“ rückten der Ost-Ausschuss und die Allianz SE Mitte November in München eine Region in den Mittelpunkt, die gegenwärtig mit starken Wachstumszahlen auf sich aufmerksam macht. Als Gastredner der Konferenz absolvierte der usbekische Premierminister Abdulla Aripov seinen ersten Auftritt in Deutschland. Das Schlusswort hatte die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner.

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Jens Böhlmann
Leiter Kontaktstelle Mittelstand
für Russland
Tel.: 030 206167-127
J.Boehlmann@bdi.eu

 

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Wind des Wandels

15. November 2017

Deutsch-Usbekisches Business-Forum in München diskutierte das Investitionspotenzial Usbekistans

Seit dem Wechsel im usbekischen Präsidentenamt im Herbst 2016 weht der Wind des Wandels in Usbekistan. Noch ist nicht abzusehen, ob es nur ein laues Lüftchen bleibt. Doch der neue Präsident Shavkat Mirzijojev, der dem langjährigen Amtsvorgänger Islam Karimov folgte, hat in seiner gut einjährigen Amtszeit eine Reihe politischer und wirtschaftlicher Reformen eingeleitet, die nicht nur im bevölkerungsreichsten Land Zentralasiens, sondern in der ganzen Region die Rahmenbedingungen verändern.

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Eduard Kinsbruner
Regionaldirektor Zentralasien
Tel.: 030 206167-114
E.Kinsbruner@bdi.eu

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Neue Dynamik in Zentralasien

4. Oktober 2017

Kasachstan und die EU vertiefen ihre Zusammenarbeit/ 21. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs in Brüssel

Fast ein Vierteljahrhundert ist es inzwischen her, seit Kasachstan und die Europäische Union (EU) im Februar 1993 ihr erstes Partnerschaftsabkommen vereinbarten. Ende 2015 wurde dieses durch ein erweitertes Partnerschafts- und Kooperationsabkommen abgelöst. Die Perspektiven der europäisch-kasachischen Beziehungen waren Thema der 21. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs (BEK) in Brüssel Anfang Oktober, die der Ost-Ausschuss wieder gemeinsam mit der kasachischen Botschaft in Deutschland organisierte und an der unter anderem der kasachische Vize-Außenminister Roman Vassilenko und der Botschafter Kasachstans in Deutschland Bolat Nussupov teilnahm.

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Eduard Kinsbruner
Regionaldirektor Zentralasien
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Fax: 030 2028-2476
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