Das ewige Ringen mit Russland nervt die deutsche Wirtschaft

21. März 2018

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Viele deutsche Unternehmer hoffen nach der Wiederwahl Putins darauf, dass sich das Verhältnis zwischen der EU und Russland wieder bessert. Denn ihre Geschäfte leiden merklich, wie die Zahlen zeigen.

Die Forderungen nach einem gemäßigteren Umgang mit Russland sind mittlerweile so laut, dass sich der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft verpflichtet fühlt, auf das Primat der Politik hinzuweisen. „Die Sanktionen sind da, und daran hält sich die Wirtschaft“, stellt Wolfgang Büchele, der Vorsitzende des Interessenvereins, klar. Er sagt aber auch: „Wenn es belastbare Fortschritte im Minsker Friedensprozess gibt, sollten die Sanktionen schrittweise gelockert werden.“ So schwierig sich der Warenaustausch mit Russland gestaltet – wenn es um Direktinvestitionen vor Ort geht, seien die westlichen Unternehmen „grundsätzlich wieder positiver gestimmt“, berichtet Ost-Ausschuss-Chef Büchele.

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