Michael Harms: "Serbien ist jetzt eindeutig pro-europäisch"

9. März 2018

Deutsche Welle

Vor fünfzehn Jahren wurde in Belgrad Serbiens reformorientierter Premier Zoran Djindjic von einem Scharfschützen ermordet. Nach ihm wurde ein Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft für Westbalkanländer genannt.

Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michale Harms glaubt, dass das wichtigste Vermächtnis von Zoran Djindjic sei, dass Serbien jetzt einen ganz klar pro-europäischen Kurs eingeschlagen hat: „Es ist nahezu unumstritten in Serbien, dass man Teil der Europäischen Union werden möchte - auch mit den dahinter stehenden Werten, auch mit den Regularien. Das ist, glaube ich, das zentrale Vermächtnis, das von Zoran Djindjic geblieben ist. (…)Wir haben eine sehr, sehr konstruktive Zusammenarbeit mit der serbischen Regierung, wobei der Hauptpartner natürlich die Zoran-Djindjic-Stiftung ist.“

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