Neue Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen mit Schwerpunkt Russland

16. März 2018

Geschäftsklima-Umfrage und Digitalisierung im Fokus

Trotz der weiterhin schwierigen politischen Rahmenbedingungen und der EU- und neuen US-Sanktionen sind die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen wieder im Aufwind. Dies zeigt auch die 15. gemeinsame Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), die wir in dieser Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen (OAI) ausführlich vorstellen. Wachsende Bedeutung in der bilateralen Zusammenarbeit gewinnt dabei das Thema Digitalisierung in all seinen Facetten von Digital Enterprise über Smart Manufacturing bis hin zu Blockchain-Technologien und Industrie 4.0.

Das Thema stand auch beim Unternehmerfrühstück des Ost-Ausschusses mit den Außenministern beider Länder auf der Münchner Sicherheitskonferenz ganz oben auf der Agenda, über das wir in der neuen Ausgabe ebenso berichten, wie über die Initiative für die Digitalisierung der russischen Wirtschaft (GRID), an der sich der Ost-Ausschuss beteiligt. Um bei der Digitalisierung und in anderen Wirtschaftsbereichen den Anschluss an andere Industriestaaten zu finden, sollte Russland allerdings mehr auf die Förderung privaten Unternehmertums als auf Protektionismus setzen, meint der Mittelstandsexperte des Ost-Ausschusses Jens Böhlmann in seinem Beitrag.

Wir berichten in dieser Ausgabe außerdem über die jüngsten Delegationsreisen des Ost-Ausschusses nach Aserbaidschan und Albanien, die Sitzung des Länderarbeitskreises Südosteuropa und eine Fachveranstaltung zur Ukraine auf der Messe Fruit Logistica in Berlin. Im März läuft das vom Ost-Ausschuss betreute Projekt „Mineralische Rohstoffe für die Entwicklung in Zentralasien“ nach knapp sechs Jahren aus. Mit Projektleiterin Beril Ocakli sprachen wir über die Ziele, Instrumente und Resultate.

Aus OAI wird OEI

Zuletzt noch ein Hinweis in eigener Sache: Seit 19 Jahren erscheinen die Ost-Ausschuss Informationen als Verbandszeitschrift des Ost-Ausschusses. Die vorliegende Ausgabe ist das letzte Heft in dieser Form und mit diesem Titel. Hintergrund ist die geplante Fusion des Ost-Ausschusses mit dem Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft im Frühjahr. Ab der nächsten Ausgabe erscheint die Zeitschrift des fusionierten Verbands unter dem Namen Osteuropa Informationen (OEI). Künftig berichten wir darin auch über die Länder Mittelosteuropas und die Aktivitäten des neuen gemeinsamen Verbands in dieser Region. Was sich nicht ändert, ist unser Auftrag, nämlich die Verbandsmitglieder und alle an der Region interessierten Unternehmen über das zu informieren, was sich in Osteuropa und im Verband tut. Bleiben Sie uns also gewogen!