Schröder macht’s der SPD mal wieder schwer

18. August 2017

Die Welt

Gerhard Schröder soll ggf. den Aufsichtsratsposten beim Ölkonzern Rosneft übernehmen. Die SPD äußert sich erst paar Tage später nach der Nominierung Schröders. „Ich würde das nicht tun.“ Für ihn sei „klar“: Nach einer Kanzlerschaft „werde ich keine Jobs in der Privatwirtschaft annehmen“, so Martin Schulz. Der Vorsitzende vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, Wolfgang Büchele, begrüßt die Berufung des Altkanzlers und sagt, dass die Kritik an Schröder teils auf eine fehlerhafte Darstellung beruht. „Ich kann sie nicht nachvollziehen. Es handelt sich um die persönliche Entscheidung von Gerhard Schröder,“ so Büchele. Als Grund nannte er, dass Schröder kein politisches Mandat in Deutschland innehabe. Die Kritik an Schröder sei vor allem dem Bundestagswahlkampf geschuldet.

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