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Vom 17. bis 19. Mai 2026 organisierte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft eine hochrangige Delegationsreise nach Usbekistan. Mit mehr als 90 Vertreterinnen und Vertretern deutscher Unternehmen gehörte die Delegation zu den größten Wirtschaftsmissionen der vergangenen Jahre und unterstrich das hohe Interesse der deutschen Wirtschaft am usbekischen Markt.
Bei der traditionellen Außenwirtschaftskonferenz des Ost-Ausschusses und der AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft am 21. Mai in Frankfurt am Main stand die Finanzierung deutscher Exporte und Investitionen in Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien im Mittelpunkt. Im Herzen des Frankfurter Bankenviertels diskutierten rund 80 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und Finanzinstitutionen aber auch intensiv über die wirtschaftlichen Perspektiven in einer Region, die angesichts geopolitischer Spannungen, veränderter Lieferketten und wachsender Diversifizierungsstrategien für deutsche Unternehmen immer wichtiger wird.
Am 21. Mai 2026 fand eine neue Ausgabe der Webinarreihe „Team Deutschland – Den Wiederaufbau der Ukraine gemeinsam voranbringen“ statt. Veranstaltung wurde vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit PwC Deutschland organisiert und widmete sich den aktuellen Entwicklungen und Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie Dual-Use-Technologien in der Ukraine. Rund 60 Teilnehmende aus Deutschland und der Ukraine informierten sich über Finanzierungs- und Absicherungsinstrumente, regulatorische Rahmenbedingungen, industrielle Kooperationen sowie Erfahrungen internationaler Unternehmen vor Ort.
„Mehr als ein Dutzend Jahre nach dem EU-Beitritt Kroatiens als bislang letztem Mitglied nimmt die europäische Erweiterungspolitik endlich wieder Fahrt auf. Montenegro und Albanien sind in der Schlussphase der Beitrittsverhandlungen. Noch im Juni ist die Eröffnung der ersten Verhandlungskapitel mit der Ukraine und Moldau geplant", sagt Christoph Beeck, Sprecher des Arbeitskreises Südosteuropa im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, anlässlich der Teilnahme von Bundeskanzler Friedrich Merz am EU-Westbalkan-Gipfel in Montenegro am 5. Juni.

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