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Pressemitteilungen

  • 15. September 2014

    Am 08.09.2014 beschloss der Rat der Europäischen Kommission eine weitere Sanktionsrunde gegen Russland.
     
    Die Sanktionen traten durch Veröffentlichung im EU-Amtsblatt am heutigen Freitag, den 12.09.2014 in Kraft. Die Liste der Personen, gegen die ein Einreiseverbot und das Einfrieren ihrer Vermögenswerte beschlossen wurde, verlängert sich um 24 Personen auf nunmehr 119.

  • 14. September 2014

    Eckhard Cordes im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

    Im Interview mit Dr. Thomas Gutschker von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Ausgabe 14.9.) gab der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Eckhard Cordes eine Stellungnahme zur gegenwärtigen Entwicklung im Ukraine-Konflikt ab, die wir hier im vollen Wortlaut dokumentieren.

  • 13. September 2014

    Unternehmensvertreter und Wirtschaftsminister aus acht Ländern treffen sich am 24. September in Montenegro / Cordes: Regionale Zusammenarbeit ist Schlüssel zu Wachstum

    Erst am 28. August fand in Berlin auf Anregung von Bundeskanzlerin Angela Merkel eine große Westbalkankonferenz statt, an der sich auch der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft beteiligte. Nur vier Wochen später können wichtige Akteure der Berliner Konferenz ihre begonnenen Gespräche fortsetzen.

  • 25. August 2014

    Sanktionen beschleunigen negativen Trend/ Unklarheiten bei Auslegung der Sanktionsvorschriften

    Die deutsche Wirtschaft musste im ersten Halbjahr erhebliche Verluste bei den Exporten nach Russland, die Ukraine und weitere Länder der Region hinnehmen: Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die der Ost-Ausschuss für die Länder Osteuropas aufbereitet hat, sanken die deutschen Ausfuhren nach Russland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,5 Prozent, oder umgerechnet um 2,8 Milliarden Euro. Die Einbrüche bei Exporten in die Ukraine summierten sich im gleichen Zeitraum auf 880 Millionen Euro (minus 32 Prozent).

  • 19. August 2014

    Kirchberg: Deutsche Investoren verzichten zunehmend auf Projekte in Russland/ Gegenseitiges Vertrauen ist Voraussetzung für stärkeres Engagement

    Die Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft erwartet negative Folgen des russischen Importverbots für Lebensmittel auf zukünftige Investitionsvorhaben im russischen Agrar- und Ernährungssektor: „Die am 6. August 2014 eingeführten russischen Handelssanktionen dürften sich auf geplante Direktinvestitionen deutscher und westeuropäischer Unternehmen im Agrar- und Ernährungssektor in Russland negativ auswirken und dadurch den Modernisierungsprozess in Russland verzögern", warnt Thomas Kirchberg, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. „Bereits jetzt melden uns Firmen, dass sie geplante Projekte auf Eis legen oder ganz absagen.“

  • 7. August 2014

    „Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat frühzeitig vor der Ausweitung der Ukraine-Krise auf die globale Wirtschaft und dem Abgleiten in eine Spirale aus gegenseitigen Wirtschaftssanktionen gewarnt. Die Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union und die Gegensanktionen der Russischen Föderation werden die bereits angespannte wirtschaftliche Lage in der Region weiter verschärfen. Die jetzt beschlossenen Gegensanktionen Russlands werden den negativen Trend bei den deutschen Exporten nach Russland verstärken.

  • 30. Juli 2014

    Statement des Ost-Ausschuss Vorsitzenden Eckhard Cordes zu den aktuellen Sanktionen der Europäischen Union gegenüber Russland

    „Der Konflikt in der Ostukraine hat sich bereits vor der Einführung von Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland zu einer dauerhaften Belastung für die wirtschaftlichen Perspektiven im östlichen Europa entwickelt. Diese negative Entwicklung wird durch die aktuellen Handelszahlen bestätigt, die der Ost-Ausschuss für den Zeitraum Januar bis Mai 2014 berechnet hat. Demnach gingen die deutschen Exporte in die Ukraine in den ersten fünf Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 32 Prozent zurück. Der deutschen Wirtschaft ging hier im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Exportvolumen von über 700 Millionen Euro verloren. Wirtschaftlich noch gravierender ist der Rückgang der Exporte nach Russland um 15 Prozent oder umgerechnet 2,2 Milliarden Euro im selben Zeitraum.

  • 22. Juli 2014

    Die jüngste Eskalation des Konflikts in der Ost-Ukraine wird vom Vorsitzenden des Ost-Ausschusses Eckhard Cordes folgendermaßen kommentiert:

    „Der Konflikt in der Ostukraine ist zu einer massiven Belastung für die wirtschaftlichen Perspektiven im östlichen Europa geworden. Die Auswirkungen spüren wir längst in Deutschland. Unabhängig von Wirtschaftssanktionen dürften die deutschen Exporte nach Russland und die Ukraine in diesem Jahr um über sechs Milliarden Euro sinken. Allein dadurch stehen in Deutschland mindestens 25.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel.

  • 10. Juli 2014

    Unternehmertreffen mit dem moldauischen Premier Leanca in Berlin

    Am 10. Juli 2014 fand in Berlin auf Einladung des Ost-Ausschusses ein Arbeitsfrühstück von deutschen Unternehmensvertretern mit dem moldauischen Premierminister Iurie Leanca und Vizepremierminister Eugen Carpov statt. Im Mittelpunkt des Treffens standen die wirtschaftlichen Chancen des EU-Assoziierungsabkommens, das die Republik Moldau Ende Juni in Brüssel unterschrieben und vor wenigen Tagen auch mit Parlamentsmehrheit ratifiziert hatte.

  • 27. Juni 2014

    Ost-Ausschuss-Umfrage: Ukraine-Krise wird zur Belastung für die deutsche Wirtschaft

    Die Ukraine-Krise wirkt sich erheblich auf Unternehmen aus, die in Russland und der Ukraine investiert sind. Dies zeigt eine Umfrage des Ost-Ausschusses unter rund hundert deutschen Unternehmen, die der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes in Berlin vorstellte. „Diese Krise ist Gift für die Konjunktur in Russland und der Ukraine. Je länger sie dauert, desto größer sind die Infektionsgefahren für die umliegenden Volkswirtschaften und für Deutschland“, sagte Cordes. „Deshalb erhoffen wir uns von allen Beteiligten, dass sie eine Ausweitung der Krise verhindern und die sich jetzt bietenden Chancen zu einer Deeskalation entschlossen nutzen.“