Serbien

Stand: Dezember 2014

Serbien machte zuletzt Fortschritte auf dem Weg zu einer stärkeren Integration in die europäische Wirtschaft: Im Januar 2014 wurden Beitrittsverhandlungen mit der EU aufgenommen. Serbien ist Mitglied der mitteleuropäischen Freihandelszone CEFTA, die sieben Länder umfasst. Außerdem hat das Land unter anderem ein Freihandelsabkommen mit Russland.

Wirtschaftliche Entwicklung

Serbiens Wirtschaft ist 2013 vor allem dank stark zulegender Exporte die Rückkehr zum Wachstum geglückt. Für 2014 schrumpfte die Wirtschaft dann um zwei Prozent, insbesondere aufgrund der Jahrhundertflut, die den Balkan im Mai ereilte. Das Hochwasser hat erhebliche materielle Schäden verursacht und vor allem die Agrarproduktion wurde massiv in Mitleidenschaft gezogen. Die gute Nachricht ist, dass es wohl keine langfristigen Schäden bei der Elektrizität und Stromproduktion gegeben hat. 2015 dürfte Serbiens Wirtschaft wieder zulegen, wenn auch nur moderat.

Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland

Der Handelsumsatz mit der Bundesrepublik legte 2013 um über zehn Prozent auf rund 2,8 Milliarden Euro zu. Die deutschen Ausfuhren stiegen um 3,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Sie bestanden aus Maschinen, elektrotechnischen Erzeugnissen, Kraftwagen und Kraftwagenteilen sowie chemischen Erzeugnissen. Deutschland ist hinter Italien zweitwichtigstes Lieferland Serbiens.

Aktivitäten des Ost-Ausschusses

Im Februar 2014 organisierte der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Serbien, der Südosteuropa Gesellschaft und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Belgrad eine Konferenz zur Europäischen Energiepolitik.