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Online I Konferenz im Rahmen der Messe transport logistics „Von Ost nach West nach Ost - interessante Märkte. Auch für Logistiker?“
cgerhold Di, 04/20/2021 - 13:35
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) und der OWWF möchten Sie zusammen mit dem Arbeitskreis Transport und Verkehrsinfrastruktur beim OA am 5. Mai 2021 in der Zeit von 16.00 – 17.30 Uhr MEZ zur Online-Conference im Rahmen der Messe transport logistics      „Von Ost nach West nach Ost - interessante Märkte. Auch für Logistiker?“ einladen.  Gemeinsam mit Spezialisten aus den Bereichen Industrie, Logistik, Sourcing und Finanzierung möchten wir die Chancen für deutsche Unternehmen im Großraum Osteuropa ausloten.

EAWU verändert Spielregeln für Gesundheitswirtschaft

Im Rahmen des zweiten gemeinsamen Webinars des Ost-Ausschusses, der GHA – German Health Alliance und Rödl & Partner am 26. April tauschten sich über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die aktuellen Rahmenbedingungen bei der Zertifizierung und Vertrieb von Impfstoffen, Medizin- und Labortechnik in Russland und Zentralasien aus. Als treibende Kraft für Marktreformen wurde die Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) ausgemacht.

„Offener Austausch mit unseren amerikanischen Partnern“

„Wir begrüßen die mögliche Ernennung eines US-Sonderbeauftragen für Nord Stream 2 durch die Biden-Administration. Die US-Sanktionsgesetze gegen Nord Stream 2 sehen ausdrücklich Konsultationen mit den europäischen Alliierten vor der Einführung neuer Sanktionsmaßnahmen vor. Wir sind als deutsche Wirtschaft sehr an einem offenen Austausch mit unseren amerikanischen Partnern interessiert und hoffen, dass dadurch bestehende Missverständnisse ausgeräumt und gemeinsame Lösungen gefunden werden können. Sobald die Personalie in Washington geklärt ist, stehen wir als Ost-Ausschuss bereit, um entsprechende Abstimmungsrunden zu organisieren."

Nördlicher Seeweg eröffnet neue Optionen

Die tagelange Blockade des Suezkanals durch die Havarie der „Ever Given“ sorgt dafür, dass andere Transportrouten für die Schifffahrt stärker in den Blick geraten. In seinem Statement äußert sich der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Oliver Hermes zu den Möglichkeiten der Nordost-Passage nördlich von Sibirien. "Die havariebedingte Blockierung des Suezkanals als Nadelöhr der Weltwirtschaft lenkt die Aufmerksamkeit auf ein gewaltiges Infrastrukturprojekt in der Arktis - die so genannte Nordostpassage."

Initiative zur Technischen Regulierung zieht positive Bilanz

Am 9. März fand unter der Leitung von Mario Mehren, Vorstandsvorsitzender von Wintershall Dea, die erste Online-Sitzung des Arbeitskreises Russland des Ost-Ausschusses 2021 statt, an der rund 75 Vertreter von Mitgliedsunternehmen teilnahmen. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war die deutsch-russische Initiative zur Harmonisierung der Technischen Reglements, die beim Ost-Ausschuss-angesiedelt ist.

Virtueller Jahresauftakt mit Bundespräsident Steinmeier und 350 Gästen

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Zum ersten Mal in seiner fast 70-jährigen Geschichte lud der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 25. Februar Mitglieder, Partner und Gäste aus Politik, Wirtschaft und Diplomatischem Corps zu einem virtuellen Jahresauftakt ein. Erstmals konnte der Ost-Ausschuss dabei als Gastredner den amtierenden Bundespräsidenten begrüßen.

Starke Erholung zum Jahresende

Die Corona-Krise hat 2020 zu deutlichen Einbußen im deutschen Osthandel geführt. Gegen Jahresende zeigte der deutsche Außenhandel mit Mittel- und Osteuropa aber starke Erholungstendenzen. Nach den durch den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ausgewerteten Zahlen des Statistischen Bundesamts für das Gesamtjahr 2020 ging der deutsche Handel mit den 29 Partnerländern des Ost-Ausschusses um fast 39 Milliarden auf 423 Milliarden Euro zurück (-8,4 Prozent).

Nord Stream 2 und der Widersinn von Wirtschaftssanktionen

Der OA-Vorsitzender Oliver Hermes äußerte sich in einem Gastbeitrag im Handelsblatt zu Nord Stream 2 und dem grundsätzlichen Widersinn von Wirtschaftssanktionen: Diese schaden in der Regel der eigenen Wirtschaft. Im Fall von Nord Stream 2 würden die Europäer einen Stopp mit einer größeren Umweltbelastung, einer geringeren Versorgungssicherheit und höheren Energiekosten bezahlen. Mit der neuen Regierung Biden in den USA gibt aber es eine Chance, den völkerrechtswidrigen Sanktionsdruck zu überwinden und eine Lösung für die Ukraine zu finden, sollte diese finanzielle Einbußen erleiden.

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