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Auch im Wandel wachsen

Wen wundert es: Corona macht auch vor der Internationalen Grünen Woche und dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) 2021 nicht Halt – weder technisch noch inhaltlich. Was noch vor einem Jahr die Hallen auf dem Messegelände unter dem Berliner Funkturm füllte, war als Branchentreff ins Internet verlegt worden, das GFFA fand ebenfalls rein virtuell statt.

Vom Waren- zum Ideenaustausch

Zwischen Deutschland und Russland besteht eine wegweisende agrarwirtschaftliche Kooperation. Forschung, technologische Innovation und Ausbildung von Nachwuchskräften sichern dabei eine leistungsfähige Agrarwirtschaft und damit einen starken Export sowie Versorgungssicherheit. Zur Vertiefung des Dialogs fand am 20. Januar eine gemeinsame digitale Diskussionsveranstaltung der German Agribusiness Alliance/AG Agrarwirtschaft beim Ost-Ausschuss (GAA) und des Deutsch-Russischen Agrarpolitischen Dialogs statt.

ONLINE: Business Update Russland - Was tun? Empfehlungen für den deutschen Mittelstand

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. lädt in Zusammenarbeit mit der Messe Berlin herzlich zum Business Update Russland ein. Die Veranstaltung ist Teil des digitalen Veranstaltungs-Programms der Internationalen Grünen Woche. Schwerpunkte der Veranstaltung sind aktuelle fiskalische, rechtliche, finanzielle und wirtschaftliche Aspekte der Wirtschaft in Russland, insbesondere im Bereich Agrar- und Ernährungswirtschaft.

"Neustart in den transatlantischen Beziehungen wird belastet"

Die USA haben am 18. Januar erstmals Sanktionen gegen ein an Nord Stream 2 beteiligtes Unternehmen verhängt. Diese richten sich gegen das russische Pipeline-Verlegeschriff "Fortuna". Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes sieht darin eine Belastung für den Neustart in den transatlantischen Beziehungen nach dem Machtwechsel im Weißen Haus. "Dennoch sehen wir weiter eine gute Möglichkeit, dass die Bundesregierung mit der neuen Biden-Administration eine Lösung finden wird, die die zeitnahe Fertigstellung und den Betrieb der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ermöglicht", sagt Hermes.

ONLINE: „Brücken bauen in schwierigen Zeiten“ - Russland als Teil der Weltwirtschaft

Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen zum Abschluss des Jahres noch eine hochrangig besetzte Konferenz zum Thema Russland anbieten können. Der OWWF und der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft laden am 17. Dezember, in der Zeit von 13:00 Uhr bis 16:30 Uhr zum zweiten Mal zur deutsch-russischen Konferenz: „Brücken bauen in schwierigen Zeiten“ ein.

Startschuss für zwei neue deutsch-russische Initiativen

Mit einer virtuellen Gründungssitzung nahm heute der neue Deutsch-Russische Unternehmerrat seine Arbeit auf. Die Sitzung wurde vom russischen Minister für wirtschaftliche Entwicklung Maxim Reschetnikow und dem Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Oliver Hermes eröffnet. Anlässlich der Sitzung gaben Bundesaußenminister Heiko Maas und sein russischer Amtskollegen Sergej Lawrow mit vorab aufgezeichneten Grußworten außerdem den Startschuss für das Deutsch-Russische Themenjahr „Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung 2020-2022“.

Deutsche Unternehmen trotzen der Corona-Krise

Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz des Ost-Ausschusses und der AHK Russland wurden heute die Ergebnisse der 18. Geschäftsklima-Umfrage Russland vorgestellt. Das Geschäftsklima in Russland und die Erwartungen der deutschen Unternehmen haben sich vor dem Hintergrund der Corona-Krise spürbar eingetrübt. Vor allem die starke Abwertung des Rubel und die coronabedingten Grenzschließungen machen den Unternehmen zu schaffen. Große Sorge bereitet auch die politische Krise im deutsch-russischen Verhältnis. Mit ihrer eigenen Geschäftslage sind die deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft dennoch überwiegend zufrieden.

„Keine völkerrechtliche Grundlage“

Am 3. Dezember wurde der Entwurf zum geplanten erweiterten US-Sanktionsgesetz PEESCA, bekannt, das im Rahmen des US-Verteidigungsbudgets in Kürze verabschiedet werden könnte und sich gegen die Pipelines Nord Stream 2 und TurkStream richtet. Das Gesetz erweitert einerseits die Sanktionsbestimmungen. Anderseits können neue Sanktionen erst nach einem Konsultationsprozess mit den europäischen Verbündeten eingeführt werden. Dazu äußert sich der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes wie folgt.

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