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„Rückkehr zu Kooperation und einem zivilisierten Dialog“

Die Amtszeit von Präsident Donald Trump hat die transatlantischen Beziehungen vor eine harte Zerreißprobe gestellt, auch im Hinblick auf unsere Zusammenarbeit mit Russland und Osteuropa. Dazu gehören die Androhung extraterritorialer Sanktionen gegen europäische Unternehmen, die Bevormundung Europas in der Energiepolitik oder amerikanische Alleingänge in Mittel- und Osteuropa und auf dem Westlichen Balkan. Wir sehen aber jetzt gute Chancen für die Rückkehr zu Kooperation und einem zivilisierten Dialog, wie er zwischen Partnern und Verbündeten üblich sein sollte."

Ost-Ausschuss wirbt für engere Zusammenarbeit mit Russland

Am 13. Oktober 2020 organisierte der Ost-Ausschuss ein Online-Briefing mit dem Ersten Vize-Premierminister der Russischen Föderation Andrej Beloussow und Spitzenvertretern weiterer russischer Ministerien, an dem auf deutscher Seite rund 25 Unternehmensvertreter teilnehmen konnten. Zu den Themen gehörten u.a. die aktuellen Auswirkungen der Corona-Krise auf die wirtschaftliche Entwicklung und die Perspektiven für engere Wirtschaftskooperationen in Feldern wie z. B. der Gesundheitswirtschaft.

Deutsche Lobbyisten fordern engere Zusammenarbeit mit Russland

Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses hält die Erdgasleitung Nord Stream 2 für ein Projekt, das die europäische Zukunft in den Fokus rückt. „Gerade in diesen politisch schwierigen Zeiten stehen wir als Ost-Ausschuss für die Fortsetzung des Dialogs zwischen Deutschland und Russland mit Blick auf die künftigen Möglichkeiten unserer Zusammenarbeit", wurde Oliver Hermes zitiert.

„Verständigung zwischen Deutschland und Russland muss Staatsräson bleiben“

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ruft angesichts der aktuellen politischen Turbulenzen zwischen Deutschland und Russland dringend zu einer verbalen Abrüstung und einem konstruktiven Dialog auf. Es sei längst unübersehbar, dass die sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten angesammelten politischen Differenzen Menschen auseinandertrieben und den wirtschaftlichen Austausch zwischen der EU und Russland zunehmend lähmten. „Wir befinden uns hier auf dem Weg in eine überaus gefährliche Sackgasse und müssen dringend umsteuern", warnt der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Oliver Hermes

Fall Nawalny und Belarus im Mittelpunkt

Am 30. September veranstaltete der Ost-Ausschuss eine Videokonferenz seines Arbeitskreises Russland unter Leitung des Arbeitskreissprechers Mario Mehren, Vorstandsvorsitzender der Wintershall DEA. Anlass für die kurzfristig anberaumte Sitzung, zu der sich 50 OA-Mitglieder zuschalteten, waren die zunehmenden Spannungen zwischen Deutschland und Russland vor dem Hintergrund der Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Alexey Nawalnys und der politischen Unruhen in Belarus.

Handel mit Russland geht in Ostdeutschland stärker zurück

Der Handel mit Russland ist in den vergangenen Jahren nach einer Analyse des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft in Ostdeutschland zuletzt prozentual stärker zurückgegangen als im Westen. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses, Oliver Hermes, führt den Rückgang des Russlands-Handels zum Teil darauf zurück, dass viele Unternehmen in Ostdeutschland, besonders im Maschinenbau, traditionell stark in Russland engagiert seien.

5. Manufacturers Forum - Praxisevent für Russland, Kasachstan und Belarus

Am 25. September findet das 5. Manufacturers Forum in Frankfurt am Main im Airport Club statt. Best practice Lösungen zu aktuellen Herausforderungen bei Produktion und Digitalisierung für Firmen, die in Russland, Osteuropa und Zentralasien aktiv sind. Erfahren Sie aus erster Hand, wie diese erfolgreich gelöst werden können.

Erholung beschleunigt sich

Im zweiten Quartal 2020 hatte es infolge der Abwehrmaßnahmen gegen Corona noch einen starken Rückgang des deutschen Handels mit Mittel- und Osteuropa gegeben. Die nun ausgewerteten Zahlen für den Monat Juli deuten nun auf eine weitere Erholung hin. Allerdings gibt es wachsende Sorgen bezüglich einer möglichen zweiten Corona-Welle im Herbst. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Oliver Hermes kommentiert die neuen Zahlen und die aktuelle Entwicklung:

Medizintechnik in Russland – Rahmenbedingungen und Marktpotential

In den vergangenen Jahren hat sich die medizinische Versorgung der russischen Bevölkerung stark verbessert. Von staatlicher Seite wird viel in das einheimische Gesundheitswesen investiert. Gesundheitseinrichtungen werden renoviert und mit moderner Technik ausgestattet. Dies birgt viel Potential für deutsche Medizintechnikhersteller, denn Medizintechnik „Made in Germany“ wird in Russland weiterhin sehr geschätzt. Der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft e.V. und die German Health Alliance laden zu einem gemeinsamen Webinar "Medizintechnik in Russland – Rahmenbedingungen und Marktpotential" ein.

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