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ONLINE: Auswirkungen der Corona-Krise auf den russischen Arbeitsmarkt

Die Corona-Krise hat in Russland große Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung, das gesellschaftliche und das Arbeitsleben. Für die Unternehmen bedeutet das die weitere Einhaltung der Vorschriften eines veränderten Arbeitsablaufs zum Schutz der Mitarbeiter und gleichzeitig zur Bekämpfung des Coronavirus. Die dadurch geringere Effizienz stellt viele Arbeitgeber vor große Schwierigkeiten. Doch auch viele Arbeitnehmer fürchten um ihren Arbeitsplatz.

Vereintes Europa bleibt gemeinsame Aufgabe

Am 8. und 9. Mai 2020 wird rund um den Globus an den 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa und die Millionen Opfer nationalsozialistischer Verbrechen gedacht. „Der Jahrestag erinnert uns Deutsche nachdrücklich an unsere besondere Verpflichtung, alles für den Frieden und die Verständigung in Europa zu tun“, sagte Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV).

Richtiger Umgang mit Russland-Sanktionen

Am 30. April organisierte der OAOEV in Zusammenarbeit mit PwC ein Webinar zum Thema „Richtiger Umgang mit Russland-Sanktionen“, an dem sich zeitweise über 90 Teilnehmer beteiligten. Die Experten gaben Empfehlungen zu Compliance Systemen und zur vertraglichen Absicherung gegen Sanktionsverstöße von Geschäftspartnern. Zur Sprache kamen zudem die in diesem Frühjahr erlassenen neuen US-Sanktionen gegen Rosneft Trading sowie Gefahren im Zusammenhang mit Geldwäsche.

Webinar: Richtiger Umgang mit Russland-Sanktionen

Der Ost-Ausschuss - Osteuropaverein lädt in Zusammenarbeit mit den Sanktionsexperten von PwC zu einem kostenlosen Webinar zum Thema „Richtiger Umgang mit Russland-Sanktionen“ am 30. April ein. Wir informieren über aktuelle Entwicklungen bei den US-Russlandsanktionen, zeigen praxisnah Regelungsinhalte der Russlandsanktionen auf und geben Empfehlungen zur Vertragsgestaltung und zu Compliance Systemen.

Gewaltige Förderkürzung in kurzer Zeit

Die Länder der OPEC+ haben sich in der Woche vor Ostern auf historisch einmalige Förderreduzierungen geeinigt. Russland und Saudi-Arabien kürzen ihre Förderung um jeweils mehr als 2,5 Millionen auf 8,5 Millionen Barrel pro Tag (bpd). Die vereinbarten Förderkürzungen betragen knapp 20 Prozent der russischen Fördermenge von Rohöl. Gleichwohl ist der aktuelle Nachfragerückgang größer als die Angebotsverknappung, so dass der Ölpreis weiter zurückging.

ONLINE: Austausch mit Vize-Industrieminister der Russischen Föderation Vasiliy Osmakov

Die Corona -Krise hat auch in Russland große Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung. Die russische Regierung hat eine Reihe von Anti-Krisen Maßnahmen eingeleitet, die für deutsche Unternehmen von großer Bedeutung sind. Wir haben auf Anfrage an das russische Industrieministerium kurzfristig die Möglichkeit erhalten, in einen Austausch zu treten und konkrete Fragen deutscher Unternehmen zur jetzigen Situation sowie zu den Vorhaben der russischen Regierung zu diskutieren.

Russland im „perfekten Sturm"

Am 1. April 2020 traf sich der Arbeitskreis Russland des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins zu einer Videokonferenz, um mit Vertretern des Auswärtigen Amtes und der Auslandshandelskammer Moskau insbesondere die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Russland zu analysieren. Russland, so zeigte sich, ist gegenwärtig einem dreifachen Schock aus Corona-Krise, Ölpreisabsturz und Rubelverfall ausgesetzt, hat aber ausreichende finanzielle Mittel um einen Wirtschaftseinbruch abzufedern.

Akzeptanz für Reisebeschränkungen wegen Corona

Die gegenwärtigen Reisebeschränkungen im Osten Europas treffen in der deutschen Bevölkerung auf großes Verständnis: 93 Prozent der Befragten halten die Einreisesperren und Quarantänemaßnahmen, die inzwischen alle östlichen Nachbarstaaten zur Bekämpfung des Corona-Virus erlassen haben, für richtig. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa.

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