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GFFA-Fachpodiumsdiskussion: Handel treiben, Vertrauen liefern

Qualität und Transparenz im internationalen Agrarhandel mit Osteuropa und Asien

Der Handel mit Agrargütern hat enorm zugenommen, insbesondere zwischen den Regionen Osteuropa, Zentralasien und Asien – ein Viertel des weltweiten Agrarhandels entfällt auf diese Regionen. Die Einhaltung von Standards sowie Zertifizierungen sichern nicht nur Lieferqualität im Zielland, sondern unterstützen auch verbesserte Produktionsbedingungen im Herkunftsland und tragen zu vermehrter Wertschöpfung vor Ort bei.

Osteuropa im Kommen

Insbesondere Russland, die Ukraine und Kasachstan positionieren sich auf dem Weltmarkt als wichtige Exporteure von Getreide und anderen Agrargütern, Usbekistan setzt auf steigende Exporte von Baumwolle sowie Obst und Gemüse. Grund genug, für den Ost-Ausschuss – Osteuropaverein (OAOEV) und die AG Agrarwirtschaft/German Agribusiness Alliance (GAA) beim OAOEV die Region Osteuropa und Zentralasien einmal mehr in den Blickpunkt des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im Rahmen der Grünen Woche 2020 in Berlin zu rücken.

„Nachwachsende Rohstoffe versiegen nicht“

Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin findet auch in diesem Jahr vom 16. bis 18. Januar wieder das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) statt, an dem rund 70 Agrarminister aus aller Welt teilnehmen. Themen sind die Sicherung der Welternährung und eine nachhaltige und klimaschonende Landwirtschaft. Torsten Spill, Vorsitzender der German Agribusiness Alliance, äußert sich zu den aktuellen Entwicklungen im Agrarsektor in Osteuropa.

Russland-Konferenz

Die IHK Düsseldorf lädt mit Unterstützung der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer am 15. Januar 2020, von 9:30 bis 16:30 Uhr, zur traditionellen Russland-Konferenz mit dem Titel "Wachstumsbranchen in herausfordernden Zeiten" ins Nikko-Hotel Düsseldorf ein. Die russische Wirtschaft bietet viele Möglichkeiten für deutsche Unternehmen - und auch Herausforderungen! So fällt das russische Wirtschaftswachstum in diesem Jahr mit rund 1% verhalten aus und auch die politischen Rahmenbedingungen behindern das Russlandgeschäft. Trotzdem ist das Interesse deutscher Unternehmen am russischen Markt ungebrochen.

"Wichtiger Baustein zur Sicherung der europäischen Energieversorgung"

Der Vorsitzende des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins Oliver Hermes zum Gaskompromiss von Berlin und der Sanktionierung von Nord Stream 2: „Die Grundsatzeinigung auf die Fortsetzung des russischen Gastransits durch die Ukraine ist ein großartiger Erfolg für die Bundesregierung und Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Der Transit durch die Ukraine bleibt damit ein wichtiger Baustein zur Sicherung der europäischen Energieversorgung.

Gasstreit zwischen Russland und Ukraine: Deutsche Wirtschaft reagiert erleichtert auf Grundsatzeinigung

Spiegel Online

Die deutsche Wirtschaft hat erleichtert auf die Grundsatzeinigung zwischen Russland und der Ukraine zu Gaslieferungen an die EU reagiert. Das sei ein großartiger Erfolg, sagte der Chef des Ost-Ausschuss - Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft, Oliver Hermes. „Der Transit durch die Ukraine bleibt ein wichtiger Baustein zur Sicherung der europäischen Energieversorgung", sagte Hermes. „Dies sollte auch in den USA anerkannt und die völkerrechtswidrige Sanktionierung von Nord Stream 2 abgewendet werden.

"Sanktionen wären ein Tabubruch"

Der Vorsitzende des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins (OAOEV) Oliver Hermes zu den möglichen US-Sanktionen gegen Nord Stream 2, die der US-Senat gestern verabschiedet hat: „Die angekündigten US-Sanktionen gegen europäische Pipelineprojekte mit Russland wären ein Tabubruch. Die Amerikaner würden damit Genehmigungen der EU, einen Konsens aller Mitgliedsstaaten und internationales Recht ignorieren und Sanktionen ausgerechnet gegen engste Verbündete einführen."

Richtiger Umgang mit Russland-Sanktionen

Der richtige Umgang mit den bestehenden Sanktionen der EU und der USA gegen Russland sowie eine mögliche Ausweitung der US-Sanktionen beschäftigen weiterhin viele Unternehmen in Deutschland. Aus diesem Grund bietet der OAOEV allen interessierten Unternehmen am Dienstag, den 17. Dezember in Zusammenarbeit mit PwC einen kostenlosen Workshop im Rahmen eines Business Lunch zum „richtigen Umgang mit Russland-Sanktionen“ an.

"Eingriff in die Energiepolitik Europas"

Der Vorsitzende des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins (OAOEV) Oliver Hermes zu den US-Sanktionen gegen Nord Stream 2, die das US-Repräsentantenhaus gestern verabschiedet hat: „Die Verabschiedung der Sanktionen gegen Nord Stream 2 durch das US-Repräsentantenhaus ist ein Affront gegen die europäische Souveränität und ein nicht akzeptabler Eingriff in die autonome Energiepolitik Europas. Die Umsetzung dieser Sanktionen, die sich unmittelbar gegen europäische Unternehmen richten, würde die transatlantischen Beziehungen erheblich belasten.

Neue US-Sanktionen drohen Friedensbemühungen von Paris auszubremsen

Der US-Kongress plant in dieser Woche ein Gesetzespaket zum Verteidigungshaushalt zu verabschieden, in das kurzfristig durch einen Verfahrenstrick auch Sanktionen gegen die am Pipeline-Projekt Nord Stream 2 beteiligten europäischen Verlegeschiffe aufgenommen wurden. „Sollte es zu diesen Sanktionen kommen, wäre dies ein direkter Angriff auf die Souveränität der Europäischen Union und ein fatales Signal für die Friedensbemühungen von Paris“, warnt der Vorsitzende des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins (OAOEV) Oliver Hermes.

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