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Deutscher Osthandel in den ersten drei Quartalen 2022
Die Entflechtung der deutschen und russischen Wirtschaft beschleunigt sich. Vom Bedeutungsverlust Russlands profitieren Länder in unmittelbarer Nähe zum russischen Markt, die sich erfolgreich als alternative Wirtschaftsstandorte und Rohstofflieferanten positionieren. Der deutsche Handel mit der Ukraine zeigt sich angesichts der Kriegsauswirkungen erstaunlich stabil. Das Rückgrat des deutschen Osthandels bleiben die Länder Polen, Tschechien, Ungarn und die Slowakei.

AKTUELLES

Neue Studie von Ost-Ausschuss und wiiw

Neue Studie zeigt maßgebliche Effekte für Wachstum und Beschäftigung / Deutsche und österreichische Investitionen reduzieren zudem Armut und soziale Ungleichheit / Haußmann: „Direktinvestitionen und Handel sind keine Einbahnstraßen“ / Holzner: „Ausländische Direktinvestitionen sind nach wie vor die Basis des Wachstumsmodells in Mittel- und Osteuropa“

Fast hundert Prozent Wasserkraft
Noch liegt Tadschikistan beim Handel mit Deutschland unter den 29 Ländern des Ost-Ausschusses auf dem letzten Platz. Doch das muss nicht so bleiben: Das zentralasiatische Land nutzt Wasserkraft und empfiehlt sich für die Ansiedlung klimaneutraler Produktion. Um Tadschikistan mit seinen Möglichkeiten vorzustellen, war eine 50-köpfige Delegation unter Leitung des Ersten Vize-Premierministers Davlatali Said drei Tage lang in Deutschland unterwegs, begleitet durch den Ost-Ausschuss.
Wirtschaftsforum zu den Ländern des Westlichen Balkans
Die Perspektiven eines gemeinsamen regionalen Marktes, die Grüne Agenda und die Rolle der privaten Wirtschaft standen im Mittelpunkt des Wirtschaftsforums zu den Ländern des Westlichen Balkans , das am 25. Oktober 2022 in Berlin stattfand. Dabei wurde deutlich, dass jedes der sechs Länder Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien vor je eigenen Herausforderungen steht, zugleich aber mehr regionale Kooperation nötig ist, um diese zu bewältigen.
5. Deutsch-Ukrainisches Wirtschaftsforum
Bundeskanzler Olaf Scholz und der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal eröffneten am 24. Oktober 2022 das 5. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum in Berlin. An den anschließenden Panel-Diskussionen nahmen unter anderem Vizekanzler Robert Habeck, die ukrainische Vize-Premierministerin Yulia Svyrydenko, Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze sowie weitere Regierungsmitglieder und Unternehmensvertreter aus der Ukraine und Deutschland teil. Im Zentrum der Veranstaltung standen Pläne und Projekte zum Wiederaufbau des kriegszerstörten Landes. Der große Andrang bei der Konferenz, die zudem per Livestream übertragen wurde, zeigte das breite Interesse der deutschen Wirtschaft, sich beim Wiederaufbau zu engagieren.
Deutsch-Ukrainisches Wirtschaftsforum
Am Montag, den 24. Oktober 2022, findet im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin das 5. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum statt. Es ist die erste derartige Konferenz in Deutschland seit Kriegsbeginn und gleichzeitig die bislang hochkarätigste Veranstaltung dieser Art: Zur Eröffnung ab 12 Uhr werden unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz und der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal sprechen. An den anschließenden Panel-Diskussionen nehmen unter anderem Vizekanzler Robert Habeck, die ukrainische Vize-Premierministerin Yulia Svyrydenko, Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze sowie weitere Regierungsmitglieder und CEOs aus der Ukraine und Deutschland teil.

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

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