Medienecho

  • 29. Juni 2017

    Handelsblatt

    Von Januar 2014 bis Dezember 2016 sind die Russland-Exporte Deutschlands und der USA im Zuge der Krise um fast 42 Prozent gefallen. Die Zahl deutscher Firmenvertretungen in Russland ist von 6.000 auf 5.300 gesunken. Rechnerisch gingen 60.000 Arbeitsplätze, durch den Ausfall von Produktion für das Russlandgeschäft im Umfang von 13,5 Milliarden Euro, verloren. Seit Sommer 2016 ist die Talsohle im Russland-Handel aber durchschritten. Obwohl die Exporte zuvor gesunken seien, „scheinen aufgrund gestiegener Lokalisierungszwänge und günstigerer Lohnkosten Investitionen in Russland zuzunehmen“. Laut Ost-Ausschuss „wird weniger nach Russland exportiert, dafür mehr im Land produziert“. Der Verband wirbt dafür, die Sanktionen schrittweise abzubauen bei substanziellen Fortschritten in der Umsetzung des Minsker Abkommens zur Befriedung der Ost-Ukraine. Zudem will der Ost-Ausschuss Gespräche zwischen der Eurasischen Wirtschaftskommission und der EU-Kommission über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok aufbauen.

  • 6. Juni 2017

    Ostexperte

    Die Agentur für Strategische Initiative (ASI) hat zum vierten Mal ihr nationales Ranking zum Investitionsklima veröffentlicht. Anhand von 45 verschiedenen Indikatoren wurden insgesamt 85 Regionen in Russland bewertet. Die Republik Tatarstan hat es zum dritten Mal in Folge auf Rang 1. geschafft. Laut den Ergebnissen der Geschäftsklima-Umfrage 2017 des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) herrscht in der Region Tatarstan jedoch nur das viertbeste Investitionsklima. Die ersten drei Plätze belegen Moskau, St. Petersburg und die Oblast Moskau.

  • 1. Juni 2017

    Welt

    Zum diesjährigen Wirtschaftsforum in St. Petersburg waren über 5000 Teilnehmer registriert. Angereist waren unteranderem die Chefs von Uniper und Wintershall, genauso wie Vorstände von Deutscher Bank, SAP, BASF sowie der Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Das Hauptprogramm umfasste 108 Wirtschaftsveranstaltungen – 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach Ansicht des Geschäftsführers des Ost-Ausschusses Michael Harms ist die Gesamtsituation im Vergleich zu den vorherigen Jahren entspannter.

  • 24. Mai 2017

    Bild

    Die Ausfuhren in die 21 Länder der östlichen Region legten im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 20 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro zu. "Für den eindrucksvollen Jahresbeginn ist vor allem die wirtschaftliche Belebung in Russland verantwortlich, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele. Gefragt waren vor allem chemische und pharmazeutische Produkte, Elektronik, Maschinen und Fahrzeuge.

  • 19. Mai 2017

    Welt

    Die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen nehmen wieder Fahrt auf. Im Laufe der nächsten fünf Jahre werde Rosneft rund 600 Millionen Euro in den deutschen Markt investieren, erklärte Setschin bei der Einweihung der Rosneft-Niederlassung in Berlin. Der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Michael Harms, sagte bei der Veranstaltung, der deutsch-russische Handel habe in den ersten beiden Monaten des Jahres sprunghaft zugelegt. Laut Harms sind allein die Exporte aus Deutschland um 36 Prozent gestiegen.

  • 17. Mai 2017

    Handelsblatt

    Nach vier Jahren Rückgang im Handel zwischen Deutschland und Russland erwartet der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für 2017 wieder ein zweistelliges Wachstum. „10 Prozent und mehr halte ich für nachhaltig möglich“, sagte Wolfgang Büchele. Der Ost-Ausschuss Vorsitzende sprach in Moskau mit Vizeregierungschef Igor Schuwalow und Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin über die Investitionsbedingungen für deutsche Firmen in Russland. Die fortdauernden Sanktionen spielten in den Gesprächen derzeit keine Rolle, berichtete er. „Das ist ein Thema, mit dem alle Seiten gelernt haben zu leben.“

  • 2. Mai 2017

    Tagesschau

    Anlässlich des Treffens von Merkel und Putin wurde der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Michael Harms zum Interview der Tagesschau geladen. Im Gespräch äußerte Harms, dass sich die deutsche Wirtschaft neben Fortschritten im Minsk-Prozess auch nachdrücklich einen Abbau der Sanktionen wünscht. „Das wichtigste Thema ist das langfristige Vertrauen. Man muss das Vertrauen wiedergewinnen, das ist im wirtschaftlichen Interesse beider Länder“ betonte Harms.

  • 2. Mai 2017

    Handelsblatt

    Trotz der anhaltenden Sanktionen hat der deutsch-russische Handel im Januar und Februar gegenüber dem Vorjahr bereits wieder um 37 Prozent auf zehn Milliarden Euro zugelegt. Wolfgang Büchele, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, schaut wieder etwas optimistischer nach Osten: „Die Talsohle ist durchschritten, es geht wieder aufwärts“. Im Handelsblatt-Interview fordert er, die ausgesetzten bilateralen und europäischen Dialogformate zu reaktivieren. „Eine Dauerkonfrontation kommt uns in Europa teuer zu stehen, beide Seiten brauchen einander zur Lösung fundamentaler europäischer und weltpolitischer Fragen“, so Büchele.

  • 1. Mai 2017

    Handelsblatt

    Zum ersten Mal seit zwei Jahren reiste Angela Merkel wieder nach Russland. Dies weckte bei der deutschen Wirtschaft große Hoffnungen. Auch der stellvertretende Vorsitzende des Ost-Ausschusses Klaus Schäfer äußerte mit der Reise den Wunsch, „dass wieder Bewegung in die festgefahrenen EU-Russland-Beziehungen kommt. Beide Seiten brauchen einander, wenn es um wirtschaftliche Prosperität, Sicherheit und Frieden in Europa geht.“ Laut Schäfer ist das Interesse der Wirtschaft an einem Engagement in Russland groß. Investitionen und Handel sind nach einer mehrjährigen Durststrecke zuletzt wieder deutlich gestiegen.

  • 27. April 2017

    TASS (russ.)

    Auf der Hannover Messe wurden im Rahmen der deutsch-russischen Paneldiskussion die Chancen der digitalen Revolution diskutiert. Der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Michael Harms, äußerte in einem Interview mit TASS, dass die digitale Revolution in den nächsten Jahren besonders der Effizienzsteigerung zugutekommen wird. Weiter stellte Harms jedoch fest, dass es bislang nicht genügend Leuchtturmprojekte zwischen Russland und Deutschland in diesem Bereich gab. „Wir sehen zum einen die ausgezeichnete Spezialisierung russischer Mitarbeiter und zum anderen Deutschlands Industriestärke. Diese Kombination kann sehr vielversprechend sein.“

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