Archiv

  • 1. Dezember 2016

    Die deutschen Direktinvestitionen in Russland steigen wieder

    Nicht immer schaut der russische Ministerpräsident vorbei, wenn ein deutsches Unternehmen in Russland eine Produktionsstätte eröffnet. Doch Dmitrij Medwedjew ließ es sich Ende Juni nicht nehmen, an der Werkseröffnung des Dortmunder Pumpenherstellers Wilo in Noginsk teilzunehmen und lobte Deutschland als „einen der Schlüsselinvestoren in unserem Lande“. Und tatsächlich ist Wilo kein Einzelfall. Eine ganze Reihe deutscher Unternehmen hat in den zurückliegenden Monaten neue Produktionsstätten in Russland eröffnet oder plant dies zu tun. Prominentestes Beispiel ist der deutsche Autobauer Mercedes, der für mindestens 300 Millionen Euro ein Montagewerk in der Region Moskau eröffnen will. Aber auch Mittelständler wie OBO Bettermann, der im Oktober in Lipezk ein Werk einweihte, zieht es nach Russland.

  • 24. November 2016

    Unternehmergespräch des Ost-Ausschusses mit dem russischen Vize-Premierminister Arkadij Dworkowitsch in Düsseldorf

    Im Rahmen der Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz am 24. November 2016 in Düsseldorf organisierte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit dem Deutsch-Russischen Rohstoff-Forum ein Unternehmergespräch mit dem Vize-Premierminister der Russischen Föderation Arkadij Dworkowitsch unter Leitung des stellvertretenden Ost-Ausschuss-Vorsitzenden und Russland-Sprechers Klaus Schäfer, dem Vorstandsvorsitzenden der Uniper SE.

  • 24. November 2016

    Der Ost-Ausschuss informierte in Düsseldorf und Essen über das Russland-Geschäft

    Nach zwei Jahre Rezession befindet sich die russische Wirtschaft immer noch in einer schwierigen Phase. Nach wie vor drücken die Rubelabwertung und der niedrige Ölpreis die konjunkturellen Erwartungen. Aber seit Mitte des Jahres gibt es wieder erste Zeichen der Erholung, wenn auch noch auf niedrigem Niveau. Die Direktinvestitionen stiegen erstmals seit zweieinhalb Jahren wieder an, der Kapitalabfluss fällt für dieses Jahr deutlich geringer aus, und das Interesse der Investoren ist bei niedrigen Grundstückspreisen und deutlich verbesserten Rahmenbedingungen gestiegen.

  • 24. November 2016

    Das 3. Gaidar-Naumann-Forum diskutierte über den Umgang mit Russland

    Am 24. November fand in Berlin das 3. Gaidar-Naumann-Forum 2016 statt, das von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Gaidar-Stiftung in Kooperation mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und dem Deutsch-Russischen Forum veranstaltet wurde. Rund 150 Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutierten teilweise hochemotional über das diesjährige zentrale Thema „Russland, Deutschland und Osteuropa – Beziehung im Wandel“. In seinem Grußwort erinnerte Karl-Heinz Paque als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an den Beginn der liberalen Reformen unter Jegor Gaidar in Russland vor genau 25 Jahren. Über Erfolge und Misserfolge dieses Aufbruchs in die Marktwirtschaft und die Zukunft der EU-Russland-Beziehungen wurde anschließend lebhaft diskutiert.

  • 21. November 2016
    Einen nüchternen Blick auf die Russland-Sanktionen fordert Wolfgang Büchele
     
    Über zwei Jahre bestehen die gegenseitigen Wirtschaftssanktionen zwischen der EU und Russland. Aktuell laufen die EU-Sanktionen noch bis Ende Januar 2017. In den nächsten Wochen wird eine Debatte über Verlängerung, Lockerung oder Verschärfung zu führen sein, diesmal unter dem Eindruck des Amtswechsels im Weißen Haus. Höchste Zeit für einen nüchternen Blick auf die bisherigen Sanktionsfolgen.
     
  • 12. November 2016

    Dr. Wolfgang Büchele, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, zum Ausgang der US-Präsidentschaftswahl und den Folgen für das russisch-amerikanische Verhältnis

    „Wir hoffen, dass die USA und Russland unter Donald Trump zu einem vertrauensvollen Arbeitsverhältnis zurückfinden. Trumps bisherige Aussagen zu Russland und die ersten Signale aus Moskau auf das Wahlergebnis lassen zumindest erwarten, dass auf beiden Seiten die Bereitschaft zu einem neuen Dialog vorhanden ist. Die Kooperation beider Länder ist zur Lösung globaler Konflikte – etwa in Syrien und der Ost-Ukraine und bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus – unverzichtbar. Dabei setzen wir weiterhin auf eine enge Abstimmung der USA mit der EU.

  • 9. November 2016

    BME und Ost-Ausschuss unterzeichnen Kooperationsvereinbarung im Rahmen der Young-Professionals-Initiative des Einkäuferverbandes

    Der BME und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wollen die Nachwuchskräfte in Europa stärker unterstützen. „Das gilt insbesondere für die Ausbildung Studierender und Graduierter aus den Ländern des Westlichen Balkans“, betonte Dr. Christoph Feldmann, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) am Mittwoch in Berlin nach der Unterzeichnung einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung mit dem Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Michael Harms. Zuvor hatte BME-Vorstandsvorsitzender Horst Wiedmann das 51. BME-Symposium Einkauf und Logistik in der Bundeshauptstadt eröffnet.

  • 31. Oktober 2016

    Zweite Sitzung der Strategischen Arbeitsgruppe für Wirtschaft und Finanzen in Moskau

    Ende Oktober fand in Moskau die zweite Sitzung der deutsch-russischen Strategischen Arbeitsgruppe für Wirtschaft und Finanzen (SAG) in diesem Jahr statt. Das bilaterale Gremium hatte erst im Juni die Arbeit wieder aufgenommen, nachdem die Arbeitsgruppe im Zuge der Wirtschaftssanktionen gegen Russland fast zwei Jahre lang ausgesetzt worden war. Nach offizieller Zählung war es bereits die 35. Sitzung des Gremiums. Ziel der Arbeitsgruppe, an der Wirtschaftsvertreter aus beiden Ländern teilnehmen, ist der Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit.

  • 27. Oktober 2016

    Weiter hohe Nachfrage in Südosteuropa/ Handel mit der Ukraine gewinnt an Tempo/ Russland-Exporte beenden lange Schwächephase

    Die deutschen Exporte nach Osteuropa haben im Monat August 2016 kräftig angezogen. Insgesamt stiegen die deutschen Lieferungen in die 21 vom Ost-Ausschuss betreuten Länder gegenüber dem August 2015 um fast 16 Prozent. Ungebrochen lebhaft ist die Nachfrage nach deutschen Waren in Südosteuropa: In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres stiegen die Ausfuhren dorthin um zehn Prozent. „Die deutsche Exportwirtschaft profitiert weiterhin vom kräftigen wirtschaftlichen Aufschwung in Südosteuropa und dessen engerer Anbindung an die EU. Die weitere Integration der Region, die der Ost-Ausschuss etwa mit der regionalen Wirtschaftskonferenz in Montenegro in dieser Woche unterstützt, kann hier zusätzliche Impulse geben“, kommentierte Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Harms vor seiner Abreise nach Montenegro die aktuellen Zahlen.

  • 27. Oktober 2016

    Regionale Wirtschaftskonferenz für den Westbalkan in Budva diskutierte Stand der Reformen in der Region

    Gemeinsam mit dem Präsidenten Montenegros Filip Vujanovic eröffneten am 27. Oktober Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms und der Präsident der Wirtschaftskammer Montenegros Velimir Mijuskovic die regionale Wirtschaftskonferenz für den Westbalkan. Mehr als 450 Teilnehmer aus der gesamten Region des sogenannten Westlichen Balkans und Deutschland waren der Einladung nach Budva gefolgt, um im Rahmen der Konferenz unter dem Titel „Development Perspectives of the Western Balkans“ die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen zu diskutieren.

  • 14. Oktober 2016

    Das wirtschaftliche Umfeld für deutsche Unternehmen in Russland bleibt schwierig. Dazu tragen neben der nach wie vor angespannten wirtschaftlichen Lage und den Kollateralschäden der gegenseitigen Wirtschaftssanktionen auch zunehmend protektionistische Tendenzen in Russland bei. Unter den schwierigen Rahmenbedingungen im Russland-Geschäft leidet nicht zuletzt der Mittelstand in beiden Ländern. Russland und der Mittelstand stehen daher im Fokus der aktuellen Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen: Wir stellen Rahmenbedingungen und Aktivitäten der Kontaktstelle Mittelstand im Ost-Ausschuss vor, sprechen mit einem deutschen Mittelständler in Russland über dessen Erfahrungen und stellen die rechtlichen Rahmenbedingungen im Land vor. Außerdem berichten wir über die Reise von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel nach Moskau im September, bei der der Ost-Ausschuss an der begleitenden Unternehmerdelegation beteiligt war und über die jüngste Tagung der AG Wirtschaft des Petersburger Dialogs.

  • 13. Oktober 2016
    9. Deutsch-Russische Gespräche Baden-Baden stärken die Netzwerke für eine deutsch-russische Verständigung
     
    Die Eskalation im Syrien-Konflikt droht zu einer weiteren Verhärtung des westlich-russischen Verhältnisses zu führen. In diesem schwierigen Umfeld trafen sich vom 9. bis 13. Oktober 26 Nachwuchsführungskräfte aus Deutschland und Russland zu den 9. Deutsch-Russischen Gesprächen in Baden-Baden, um sich kennenzulernen und über die Perspektiven für eine verstärkte Kooperation zu diskutieren.

  • 12. Oktober 2016
    Präsidiumsmitglied des Ost-Ausschusses stirbt im Alter von 61 Jahren
     
    Mit großer Bestürzung hat der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft vom Tode seines langjährigen Präsidiumsmitglieds und Arbeitskreissprechers Dr. Karsten Heuchert erfahren. Heuchert, der am vergangenen Wochenende nach schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren verstorben ist, war noch bis Ende September Vorstandschef der Leipziger Verbundnetz Gas AG (VNG), Ostdeutschlands umsatzstärkstes Unternehmen.

  • 11. Oktober 2016
    Deutsch-Ukrainische Wirtschaftskonferenz zur Kammergründung stößt auf großes Interesse
     
    Erfolgreich, und mit rund 400 Teilnehmern sehr gut besucht, fand am 11. Oktober 2016 in Kiew die 2. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftskonferenz statt. Die Wirtschaftskonferenz wurde anlässlich der offiziellen Gründung der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer in Kiew veranstaltet. Die Konferenz setzte die erfolgreiche 1. Wirtschaftskonferenz aus dem Oktober 2015 fort, die damals der Ost-Ausschuss, die Deutsche Industrie- und Handelskammertag und die ukrainische Botschaft in Berlin organisiert hatten. Die Gründung der Kammer war seinerzeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem damaligen ukrainischen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk vereinbart worden.

  • 10. Oktober 2016

    Erstes Forum der Boris-Nemzow-Stiftung für die Freiheit in Berlin

    Am 9. und 10. Oktober fand in Berlin das erste Forum der Boris-Nemzow-Stiftung für die Freiheit zum Gedenken an den 2015 in Moskau erschossenen russischen Politiker statt. Der Einladung folgten zahlreiche Politiker, Wissenschaftler, Unternehmer, Künstler und an Russland Interessierte in das Auditorium Friedrichstrasse. Unter dem Motto „Russland und Europa: 25 Jahre Transformation – Erwartungen und Ergebnisse“ wurde ein Vierteljahrhundert russischer Politik, Geschichte und Wirtschaft durchaus kontrovers diskutiert. Auch der Ost-Ausschuss war auf einem der Panel vertreten.

  • 6. Oktober 2016

    Ost-Ausschuss-Runde mit Alexander Bravermann von der föderalen Agentur zur Unterstützung von KMU

    Auf Einladung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft trafen sich am 6. Oktober am Rande des 6. Unternehmerkongresses Deutschland Russland in Berlin deutsche Mittelständler mit Alexander Bravermann, dem Generaldirektor der föderalen Agentur zur Unterstützung von KMU. Er stellte im Rahmen eines Frühstücks die umfangreichen Förderinstrumente seiner Agentur vor. Dazu zählt unter anderem die Vermittlung von Mittelständlern an große Staatsunternehmen. Nach der jüngsten Änderung der Gesetzgebung müssen bei jedem Staatsauftrag mindestens zehn Prozent an KMU vergeben werden.

  • 6. Oktober 2016
    Reger Austausch beim Unternehmerkongress Deutschland-Russland in Berlin

    Am 6. Oktober 2016 fanden in Berlin der 6. Unternehmerkongress Deutschland-Russland und die 9. Jahreskonferenz „Recht in Russland“ statt. Das jährliche Treffen von Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verbänden aus beiden Ländern wurde von der Wegweiser GmbH in Zusammenarbeit mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland, der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer sowie der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation organisiert.

  • 4. Oktober 2016

    Kasachstan setzt auf Energiedialog mit der EU/ 18. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs in Brüssel

    Die Energiebeziehungen zwischen der EU und Zentralasien und deren Potenzial standen im Mittelpunkt der 18. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs, die der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der kasachischen Botschaft in Deutschland Anfang Oktober in Brüssel organisierte. Rund 70 Teilnehmer waren in das Brüsseler Hotel Steigenberger Wiltcher’s gekommen, um die Perspektiven der Energiezusammenarbeit auszuloten. Moderiert wurde das Gesprächsformat von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms.

  • 30. September 2016

    Auf dem Investitionsforum in Sotschi wurden unterschiedliche Wachstumsmodelle diskutiert/ Starke deutsche Präsenz

    Ende September fand das diesjährige Investitionsforum in Sotschi statt, das vom russischen Ministerpräsidenten Dmitrij Medwedjew eröffnet wurde. Fast alle Round tables und Diskussionen drehten sich dabei um Strategien zur Überwindung der Rezession in Russland. Die deutsche Wirtschaft - vertreten durch Ost-Ausschuss und Deutsch-Russische Auslandshandelskammer - beteiligte sich vor allem an der Diskussion zum Thema Importsubstitution und Lokalisierung. Ein Bericht von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms.

  • 22. September 2016

    Ost-Ausschuss-Delegation begleitete Minister Gabriel nach Moskau/ Diskussion über Lokalisierung

    Vom 21. bis 22. September reiste Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel nach Moskau, wo er Gespräche mit Präsident Wladimir Putin, Vizepremier Arkadij Dworkowitsch, Industrieminister Denis Manturow und Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew führte. Begleitet wurde der Minister von einer Wirtschaftsdelegation des Ost-Ausschusses mit 15 Unternehmen, vor allem größeren Mittelständlern und einigen Großkonzernen, die alle stark in Russland engagiert sind und teils sehr konkrete Lokalisierungsprojekte verfolgen.

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