Archiv

  • 14. April 2016

    Keynotes u.a. von der ukrainischen Ex-Finanzministerin Natalie Jaresko, BDI-Präsident Ulrich Grillo und Davos-Geschäftsführer Philipp Rösler

    Am 18. und 19. April findet das 4. east forum Berlin statt. Unter dem Motto „An economic area in transition – Shaping the future between Europe and the East” bietet diese internationale Konferenz wieder über 300 Vertretern aus über 30 Ländern eine Plattform zum Dialog über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok. In diesem Jahr wird der Blick zudem auf China erweitert und die Bedeutung der chinesischen Seidenstraßen-Initiative „One Belt, One Road“ für die Wirtschaft diskutiert.

  • 8. April 2016

    Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms zum Referendum in den Niederlanden über das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine

    „Es wäre falsch, das Referendum als Absage an die Reformbewegung in der Ukraine zu werten. Im Gegenteil: Die Skepsis in den Niederlanden am politischen System in der Ukraine sollte diejenigen nicht entmutigen, die sich dort für einen konsequenten Reformkurs, die Bekämpfung der Korruption und den Aufbau eines unabhängigen und transparenten Rechtssystems engagieren. Die Ukraine darf nicht scheitern, das ist eine Aufgabe für ganz Europa einschließlich Russlands.

  • 1. April 2016

    Langjähriger deutscher Außenminister stirbt im Alter von 89 Jahren

    24 Jahre ist es bereits her, dass Hans-Dietrich Genscher 1992 auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere das Amt des Bundesaußenministers abgab, das er zuvor 18 Jahre lang bekleidet hatte – länger als seine Vorgänger und bisherigen Nachfolger. Und doch ist Genscher bis zuletzt eine einflussreiche Person der deutschen Politik und die prägende Figur der deutschen Diplomatie geblieben. Noch im hohen Alter von 87 Jahren war er Ende 2013 an der überraschenden Ausreise Michail Chodorkowskis nach zehn Jahren Gefängnis nach Deutschland beteiligt. Mit der ihm eigenen diplomatischen Beharrlichkeit hatte er gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin immer wieder für eine Begnadigung geworben.

  • 18. März 2016

    Ost-Ausschuss organisierte mit seinen Projektpartnern Diskussionsrunden zu Arbeitsbeziehungen und Insolvenzrecht

    Gleich zwei Veranstaltungen in einer Woche hat der Ost-Ausschuss im März 2016 in Minsk durchgeführt. Der erste Runde Tisch widmete sich den Arbeitsbeziehungen, der zweite dem Insolvenzrecht.

    Der erste Runde Tisch fand unter der Überschrift „Probleme und Praxis bei der Gestaltung von sozialen und Arbeitsbeziehungen“ statt und war dem wechselvollen Verhältnis zwischen dem Staat, den Arbeitgeberverbänden und den Gewerkschaften gewidmet. Mitorganisator von belarussischer Seite war der langjährige Projektpartner des Ost-Ausschusses, der Unternehmer- und Arbeitgeberverband „Professor Kunjawskij“, der sowohl Vertreter der belarussischen Regierung, als auch Verbandskollegen, Juristen und zahlreiche Mitgliedsunternehmen an den Runden Tisch eingeladen hatte. Von deutscher Seite nahmen Andre P.H. Müller von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) sowie Mehrdad Payandeh vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) an der Veranstaltung teil.

  • 16. März 2016

    4. east forum Berlin am 18. und 19. April 2016

    Die wirtschaftliche Zukunft Europas, die chinesische Seidenstraßen-Initiative und die Wirtschaftsbeziehungen  zwischen EU und Eurasischer Wirtschaftsunion stehen im Mittelpunkt der Konferenz/ Keynotes u.a. von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, dem polnischen Außenminister Witold Waszczykowski und Davos-Geschäftsführer Philipp Rösler

    Unter dem Titel „An economic area in transition – Shaping the future between Europe and the East” widmet sich das 4. east forum Berlin am 18. und 19. April 2016 den veränderten politischen und wirtschaftlichen Realitäten zwischen Lissabon und Wladiwostok und richtet hierbei den Blick auch über die Region hinaus. Die Konferenz knüpft in diesem Jahr an die Aktivitäten anlässlich des deutschen OSZE-Vorsitzes an. Im Mittelpunkt der Keynotes und der Panel-Diskussionen stehen die wirtschaftliche Zukunft Europas, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und der Eurasischen Wirtschaftsunion sowie die Chancen und Risiken der chinesischen Seidenstraßen-Initiative.

  • 8. März 2016

    Wolfgang Büchele stellt sich beim Frühlingsempfang des Ost-Ausschusses als neuer Vorsitzender vor/ Cordes und Teyssen verabschiedet

    Am 2. März 2016 fand im Berliner Hotel Adlon der diesjährige Frühlingsempfang des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft statt. Der neue Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele eröffnete den Abend. Gastredner war der Staatsekretär im Auswärtigen Amt Stephan Steinlein. Anschließend wurden der ehemalige Vorsitzende Eckhard Cordes und sein Stellvertreter Johannes Teyssen offiziell verabschiedet.

  • 3. März 2016

    Die überwältigende Mehrheit der deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft spricht sich für eine sofortige oder schrittweise Aufhebung der Wirtschaftssanktionen aus. Dies ist ein Ergebnis der diesjährigen Geschäftsklima-Umfrage Russland, die der Ost-Ausschuss in Kooperation mit der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer im Januar 2016 zum 13. Mal durchführte und über die wir in dieser Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen berichten. Die Befragung zeigt erneut, wie massiv die Unternehmen vom Konjunktureinbruch in Russland und der Sanktionspolitik betroffen sind.

  • 19. Februar 2016

    13. Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses und der AHK Russland/ Breite Mehrheit für Aufhebung der Sanktionen/ Weitere Eintrübung des Geschäftsklimas in Russland und Rückgang des Handels/ Unternehmen halten dennoch am russischen Markt fest

    Die Befürchtungen der deutschen Unternehmen vor einer Abwendung Russlands von der EU Richtung China haben deutlich abgenommen. Dies ist eines der Ergebnisse der jährlichen Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK). Die Umfrageergebnisse stellten der neue Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele und der Präsident der AHK Rainer Seele am Freitag im Vorfeld der Deutsch-Russischen Mittelstandskonferenz in Berlin vor.

  • 18. Februar 2016

    Veranstaltung zu Herausforderungen, Chancen, Rahmenbedingungen im Rahmen der Bautec in Berlin

    Die energieeffiziente Sanierung des Wohngebäudebestandes und des Kommunalsektors ist eine aktuelle und wirtschaftlich dringend erforderliche Aufgabe der ukrainischen Politik. Durch überalterte Anlagen, Investitionsstau und falsche Anreize erfolgt ein großer Teil des Energieverbrauches des Landes ineffizient. Die Ukraine gehört zu den Ländern Europas mit dem höchsten Energieverbrauch pro Einheit Bruttoinlandsprodukt (BIP) und der kommunale Sektor hat einen hohen Anteil daran.

  • 16. Februar 2016

    Neuer Schwung für die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen/ Wichtige Brückenfunktion zwischen EU und Eurasischer Wirtschaftsunion

    Als „gute Nachricht in schwierigen, europäischen Zeiten“, begrüßte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele die Entscheidung der EU, die vor über fünf Jahren eingeführten Sanktionen gegen belarussische Personen und Unternehmen weitgehend aufzuheben. „Wir hoffen, dass die zu beobachtende Annäherung damit eine neue Dynamik erhält und sich die Rahmenbedingungen auch für die Wirtschaft weiter verbessern“, so Büchele, der sich am Wochenende am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz mit dem belarussischen Außenminister Wladimir Makei getroffen hatte.

  • 3. Februar 2016
    Zweiter Jahrgang des Stipendienprogramms Ukraine in Berlin begrüßt
     
    In der Ukrainischen Botschaft Berlin wurden am 26. Januar 2016 die 36 Stipendiatinnen und Stipendiaten des zweiten Jahrgangs des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für die Ukraine begrüßt. Vor rund 90 Gästen zeigte sich Dirk Schattschneider, Referatsleiter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), erfreut über das Interesse deutscher Unternehmen und ukrainischer Studierenden. Für den aktuellen Jahrgang hatten sich rund 360 junge Ukrainerinnen und Ukrainer beworben. 

  • 22. Januar 2016

    Experten diskutieren auf dem GFFA-Fachpodium anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin über Strategien und Lösungsansätze

    Unter dem Titel „Urbanisierung, Migration und Strukturwandel – Herausforderungen und Strategien für den Agrarsektor Osteuropas“ richtete das Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 14. Januar 2016 auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) ein Fachpodium aus. Auf der Veranstaltung tauschten sich Vertreter aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft gemeinsam mit rund 130 Gästen über die anstehenden Herausforderungen hinsichtlich der Nahrungsmittelversorgung wachsender Städte bei gleichzeitiger Migration aus den ländlichen Räumen Osteuropas aus. Das GFFA ist eine internationale Konferenz zu agrarpolitischen Fragenstellungen der Ernährungssicherung und findet jährlich im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) statt.

  • 11. Januar 2016

    13. Geschäftsklimaumfrage Russland gestartet

    Der Ukraine-Konflikt, die Sanktionen gegen Russland und dessen wirtschaftliche Krise belasten nach wie vor die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. Die deutschen Exporte dürften 2015 auf etwa die Hälfte des Niveaus von 2012 geschrumpft sein, und deutsche Unternehmen erleiden teils erhebliche Umsatz- und Gewinneinbußen auf dem russischen Markt.

  • 11. Januar 2016

    Fachkräftemangel auf dem Land und Versorgungssicherheit der Großstädte im Mittelpunkt

    Auch 2016 beteiligt sich der Ost-Ausschuss am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Während russische Vertreter auf der Grünen Woche fehlen, versucht die Ukraine die Chancen der Annäherung an die EU zu nutzen.

    Vom 14. bis 16. Januar 2016 treffen sich in Berlin rund 60 Landwirtschaftsminister und mehr als 1.000 Agrarexperten und Wirtschaftsvertreter zum 8. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der zentralen agrarpolitischen Auftaktveranstaltung der Internationalen Grünen Woche. Das GFFA diskutiert in diesem Jahr das Schwerpunktthema „Wie ernähren wir die Städte? – Landwirtschaft und ländliche Räume in Zeiten von Urbanisierung“.

  • 17. Dezember 2015

    Stellungnahme des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes zur Verlängerung der Russland-Sanktionen

    Heute und morgen kommen in Brüssel Vertreter der 28 EU-Mitgliedsländer zusammen, um unter anderem über die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland um sechs weitere Monate zu entscheiden. Zu diesem Thema und zu der für den 1. Januar geplanten Umsetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit der Ukraine finden Sie hier eine Stellungnahme des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes.

  • 7. Dezember 2015

    Schwerpunktthema der neuen Ausgabe ist wie immer zum Jahreswechsel die Grüne Woche in Berlin, auf der sich der Ost-Ausschuss wieder am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) beteiligt. Wir berichten in dieser Ausgabe darüber, wie sich der russische Importstopp für Nahrungsmittel in der EU und Russland auswirkt, wie sich der Landmaschinenmarkt in Russland entwickelt und vor welchen Herausforderungen die ukrainische Landwirtschaft steht.

  • 1. Dezember 2015

    Der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Rainer Lindner verlässt zum Jahresende den Ost-Ausschuss und übernimmt ab 1. Januar 2016 eine Führungsposition in der Schaeffler Gruppe.

  • 30. November 2015
    Agrarpolitisches Symposium auf dem Global Forum for Food and Agriculture
     
    Berlin/ Halle (Saale), 30. November 2015 – Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2016 richten das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) und die Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft beim Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) das agrarpolitische Fachpodium „Urbanisierung, Migration und Strukturwandel – Herausforderungen und Strategien für den Agrarsektor Osteuropas“ aus. 

  • 24. November 2015

    Gebiet Tjumen präsentierte sich deutschen Mittelständlern/ Investitionsanreize für Unternehmen

    Bekanntlich ist Russland das größte Land der Welt. Immerhin 83 Regionen gibt es dort und eine einzigartige Vielfalt von Ethnien und Landschaften. Auch wirtschaftlich sind die Gebiete unterschiedlich aufgestellt, sie alle aber verbindet derzeit ein wirtschaftspolitischer Trend: die Förderung der Industrieansiedlung. In den letzten Jahren ist unter den russischen Regionen ein regelrechter Wettbewerb um Investoren, vor allem aus dem Ausland, entbrannt. Viele russische lokale Administrationen haben inzwischen eine beachtliche Kompetenz aufgebaut und unterstützen die Investitionsprojekte sowohl mit Förderinstrumenten wie steuerliche Vergünstigungen als auch durch die enge Begleitung der Unternehmen im administrativen Bereich, etwa bei der Grundstückssuche, Behördengängen oder Genehmigungsverfahren. Insbesondere mittelständische Unternehmen sind auf solche Unterstützung angewiesen und achten bei der Standortsuche auf solche Aspekte.

  • 19. November 2015

    Treffen mit dem bulgarischen Präsidenten Plevneliev und Vize-Premier Donchev / Bilateraler Handel markiert 2015 neuen Rekord

    Eine 18-köpfige Delegation unter Leitung von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner reiste am 19. November zu Gesprächen mit der bulgarischen Regierung nach Sofia. Die Delegation traf unter anderem mit dem bulgarischen Präsidenten Rosen Plevneliev, mit dem für EU-Fonds und Wirtschaftsfragen zuständigen Vize-Premierminister Tomislav Donchev und mit dem Vizeminister für Wirtschaft Ljuben Petrov zusammen.

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