Pressemitteilung

Ost-Ausschuss trifft Putin und Nasarbajew in Sotschi

13. Oktober 2017

Großes Interesse an Ausbau der Wirtschaftszusammenarbeit/ Lokalisierung, Ausbildung und Digitalisierung sind die wichtigen Zukunftsthemen/ Investitionen und Handel entwickeln sich dynamisch

Im russischen Sotschi traf gestern eine Delegation des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Russlands Präsident Wladimir Putin, um über deutsch-russische Wirtschaftsprojekte zu sprechen. Die Unternehmerdelegation, die vom Vorsitzenden des Ost-Ausschusses Wolfgang Büchele geleitet wurde, bestand aus 20 hochrangigen Vertretern deutscher Investoren in Russland. An dem Treffen nahm kurzfristig auch der kasachische Staatspräsident Nursultan Nasarbajew teil, der zum zeitgleich stattfindenden Gipfeltreffen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) nach Sotschi gereist war. Präsident Putin wurde begleitet vom russischen Industrieminister Denis Manturow, Wirtschaftsminister Maxim Oreshkin und Energieminister Alexander Nowak.

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Oktober-Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen erschienen

5. Oktober 2017

Schwerpunkt Russland

Russland steht im Mittelpunkt der Oktober-Ausgabe der Ost-Ausschuss Informationen. Wir informieren Sie über das Kooperationsprojekt des Ost-Ausschusses mit der russischen Mittelstandsagentur und dessen erste Resultate, über die Bedenken deutscher Unternehmen hinsichtlich der US-Sanktionen und über den deutsch-russischen Dialog zur Automobilindustrie im Rahmen der IAA 2017. Außerdem finden Sie in dieser Ausgabe Berichte über die Entwicklung des russischen Arbeitsmarkts für Fach- und Führungskräfte und den Stadtumbau in Moskau.

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Deutscher Osthandel setzt kräftiges Wachstum fort

28. August 2017

Exporte nach Osteuropa steigen um 17 Prozent/ Aufschwung im Russland-Handel nicht ungefährdet/ Ungebrochen große Nachfrage in Südosteuropa

Der deutsche Außenhandel mit Osteuropa hat im ersten Halbjahr 2017 kräftig angezogen. Das zeigen die neuen Daten des Statistischen Bundesamts, die der Ost-Ausschuss ausgewertet hat. „Der Warenaustausch mit den 21 vom Ost-Ausschuss betreuten Ländern stieg in der ersten Jahreshälfte um ein Fünftel auf 62,8 Milliarden Euro – fast elf Milliarden Euro mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele zu den neuen Zahlen. Der Anteil der Region am gesamten deutschen Außenhandel kletterte dadurch wieder auf deutlich über fünf Prozent.

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Neue US-Sanktionen gegen Russland könnten Ost-Handel bremsen

27. Juli 2017

Exporte nach Osteuropa wachsen um 22 Prozent/ Harms: „Durch Vermischung neuer US-Sanktionen mit Wirtschaftsinteressen leidet Akzeptanz der Sanktionen“/ Nordstream 2 sollte nicht politisiert werden

Der deutsche Ost-Handel erlebte in den ersten fünf Monaten 2017 einen regelrechten Boom: „Das Handelsvolumen mit den 21 Ost-Ausschuss-Ländern kletterte in den ersten fünf Monaten 2017 um gut zehn Milliarden Euro auf insgesamt 52 Milliarden Euro“, teilte der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Michael Harms in Berlin mit. Dies entspricht einem Zuwachs von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dabei legten die deutschen Exporte in 21 osteuropäische Länder um 18 Prozent zu, die deutschen Importe aus der Region kletterten sogar um 27 Prozent.

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Turbinengeschäft: Ost-Ausschuss unterstützt Siemens

21. Juli 2017

Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Büchele kommentiert Berichte über die Missachtung von Sanktionsauflagen durch Russland

Nach Informationen von Siemens sind vier für ein Kraftwerk im südrussischen Taman gelieferte Gasturbinen entgegen vertraglicher Vereinbarungen lokal modifiziert und von einem russischen Partnerunternehmen auf die Krim weitergeliefert worden. Dies ist aufgrund der bestehenden Krim-Sanktionen rechtswidrig. Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele kommentiert diesen Vorgang folgendermaßen:

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„Wir wollen in Russland mit unseren Partnern wachsen“

25. Juli 2017

Kooperation zwischen Ost-Ausschuss und russischer Agentur KMSP zur Unterstützung des deutschen und russischen Mittelstandes trägt Früchte:  Technologieunternehmen GEA unterzeichnet Road Map

Ein Projekt des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zur Unterstützung deutscher Produzenten in Russland nimmt weiter Fahrt auf: In den Räumen des Ost-Ausschusses wurde am Dienstag, 25. Juli 2017, bereits der zweite Kooperationsvertrag einer deutschen Firma mit der russischen Korporation für Mittelstandsförderung (KMSP) abgeschlossen. Der Düsseldorfer Spezialmaschinenbauer GEA unterzeichnete eine Vereinbarung zur Suche und Qualifikation russischer Zulieferunternehmen. Damit soll die Wertschöpfungstiefe in Russland weiter erhöht werden und gleichzeitig der russische Mittelstand vom Know-how des Unternehmens profitieren.

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Mittel- und Osteuropa Jahrbuch 2017 erschienen

17. Juli 2017

Jahresbericht des Ost-Ausschusses in neuem Layout

Mitte Juli erschien das Mittel- und Osteuropa Jahrbuch 2017, das der Ost-Ausschuss in Kooperation mit dem OWC-Verlag für Außenwirtschaft herausgibt, in neuem Layout. Es enthält einen Überblick über die wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Osteuropa im zurückliegenden Jahr und dokumentiert die Veranstaltungen und Projekte des Ost-Ausschusses zwischen Juli 2016 und Juni 2017. Informationen zu Gremien und Mitgliedern des Ost-Ausschusses schließen sich an. Danach folgen Wirtschaftsprofile aller mittel- und osteuropäischen Länder. Dadurch wird das Jahrbuch zu einem wertvollen Nachschlagewerk.

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Westbalkan-Gipfel in Triest stärkt regionale Zusammenarbeit

13. Juli 2017

Harms: Wichtiger Schritt zu wirtschaftlicher Integration der Länder des Westlichen Balkans/ Ost-Ausschuss unterstützt Pläne für IT-Gipfel

Unter Teilnahme von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der wichtigsten Regierungsvertreter aus sechs Westbalkan-Staaten, Frankreich und Italien fand am 12. Juli im italienischen Triest der vierte Westbalkan-Gipfel statt. Seit der ersten Konferenz 2014 in Berlin engagiert sich der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für diese Initiative, die zu einer engeren Anbindung der sechs beteiligten Westbalkan-Länder an die EU und zu einer verstärkten wirtschaftlichen Kooperation in der Region beitragen soll.

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EXPO 2017 gibt Wirtschaftszusammenarbeit mit Kasachstan neuen Schwung

7. Juli 2017

Geballte deutsche Präsenz in Astana

Zahlreiche Veranstaltungen rund um die deutsche Woche auf der Weltausstellung EXPO-2017 in der kasachischen Hauptstadt Astana drehten sich um die bilaterale Zusammenarbeit insbesondere im Energie- und Rohstoffsektor.

Mit aller Kraft strebt Kasachstan in die Riege der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Bis 2030 möchte das zentralasiatische Land sich neu erfinden und einen Platz unter den 30 am meisten entwickelten Staaten einnehmen. Dafür ist die kasachische Regierung zu Reformen und Investitionsförderungen bereit. Nirgendwo im Land wird das sichtbarer als in der kasachischen Hauptstadt Astana, die praktisch aus dem Nichts innerhalb von 19 Jahren in die kasachische Steppe gebaut wurde und sich als eine futuristische, aber gleichzeitig lebenswürdige Stadt präsentiert. Die internationale Ausstellung EXPO-2017, die seit dem 10. Juni die Besucher anzieht, fügt sich mit ihrer Architektur nahtlos in das Stadtbild ein.

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Analyse zu drei Jahren EU-Russland-Sanktionen: Der Ost-Ausschuss sieht Chancen für Annäherung

29. Juni 2017

Positionspapier beziffert Folgen für die Wirtschaft auf hohen zweistelligen Milliardenbetrag/ Büchele hofft auf Fortschritte im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg und warnt vor Plänen des US-Senats zur Ausweitung der Sanktionen

Im Juli 2017 jährt sich zum dritten Mal die Einführung von EU-Sanktionen gegen die russische Öl-, Rüstungs- und Finanzindustrie in Folge des Krieges in der Ost-Ukraine, die Russland mit einem Importverbot für landwirtschaftliche Produkte aus der EU beantwortet hatte. Angesichts des Jahrestags und aktueller Pläne des US-Senats für eine Ausweitung der Sanktionen, legt der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ein Positionspapier vor, das die bisherigen Folgen für die deutsche und europäische Wirtschaft bilanziert und sich für eine schrittweise Überwindung der Wirtschaftssanktionen ausspricht.

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