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Statement zum EU-Gipfel
Zu den Beschlüssen des EU-Gipfels über den Kandidatenstatus für die Ukraine und Moldau sagt die stellvertretende Ost-Ausschuss-Vorsitzende Cathrina Claas-Mühlhäuser: „Mit der Eröffnung einer Beitrittsperspektive für die Ukraine und Moldau hat die EU einen historischen Schritt gewagt und damit ein Signal der Solidarität und Geschlossenheit für die vom Krieg hart getroffene Region gesendet. Die bisherige EU-Osterweiterung hat gezeigt, dass eine realistische europäische Perspektive mit klaren Bedingungen ein Motor für Reformen und eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung in den Bewerberländern ist."

AKTUELLES

Statement zur Scholz-Reise in die Ukraine
Anlässlich des Besuchs von Bundeskanzler Scholz in der Ukraine unterstreicht die Stellvertretende Vorsitzende des Ost-Ausschusses Cathrina Claas-Mühlhäuser das Engagement der deutschen Wirtschaft für die Ukraine und weist auf die bestehenden Probleme im Logistiksektor hin. Zur Verstärkung des wirtschaftlichen Engagements in der Ukraine werden zudem Exportkreditversicherungen, Bürgschaften oder Versicherungslösungen benötigt. „Die deutsche Wirtschaft steht bereit, die weitere Integration der Ukraine in den europäischen Binnenmarkt und den Wiederaufbau des Landes tatkräftig zu unterstützen", sagt Claas-Mühlhäuser.
Blick auf neue Intralogistik- und Markttrends

Am 14. Juni 2022 organisierte der Ost-Ausschuss-Arbeitskreis Logistik und Verkehrsinfrastruktur ein „Hamburg Business Lunch“ in Kooperation mit der Still GmbH. Moderiert wurde das Treffen von Prof. Peer Witten, Präsidiumsmitglied und Arbeitskreissprecher Logistik und Verkehrsinfrastruktur im Ost-Ausschuss. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Trends und Entwicklungen in der Intralogistik und die Bedeutung des Wirtschaftsraumes Osteuropa vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine.

Statement zum deutschen Osthandel im April 2022
"Die wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine haben im April 2022 deutliche Spuren im deutschen Handel mit Osteuropa hinterlassen. Tiefe Einbrüche um über 60 Prozent gab es beim deutschen Export nach Russland und Belarus. Die deutschen Lieferungen nach Russland gingen um fast 1,5 Milliarden auf nur noch 829 Millionen Euro zurück. Mit dem Krieg und seinen Folgen entzieht Russland den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen weiter die Basis. Sanktionen, Logistik- und Finanzierungsprobleme und der Rückzug immer mehr deutscher Unternehmen machen sich zunehmend bemerkbar."
Tag der Deutschen Wirtschaft in Kirgisistan
Nicht zuletzt durch die Invasion Russlands in der Ukraine und den darauf beruhenden Sanktionen gegen Russland und Belarus rücken zentralasiatische Märkte stärker in den Fokus deutscher Unternehmen. Entsprechend groß war mit 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Unternehmensdelegation, die die weite Reise zum 3. Tag der deutschen Wirtschaft in die kirgisische Hauptstadt Bischkek antrat. 
Jahresveranstaltung des Ost-Ausschusses
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft begrüßte am 8. Juni den tschechischen Premierminister Petr Fiala als Gastredner auf seinem traditionellen Jahresempfang, der zum ersten Mal seit drei Jahren wieder physisch stattfand. An der Veranstaltung im Stadtbad Oderberger in Berlin nahmen über 200 Vertreter aus Diplomatie, Politik, Wirtschaft und Kammern teil.

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

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