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Statement zum EU-Gipfel
Zu den Beschlüssen des EU-Gipfels über den Kandidatenstatus für die Ukraine und Moldau sagt die stellvertretende Ost-Ausschuss-Vorsitzende Cathrina Claas-Mühlhäuser: „Mit der Eröffnung einer Beitrittsperspektive für die Ukraine und Moldau hat die EU einen historischen Schritt gewagt und damit ein Signal der Solidarität und Geschlossenheit für die vom Krieg hart getroffene Region gesendet. Die bisherige EU-Osterweiterung hat gezeigt, dass eine realistische europäische Perspektive mit klaren Bedingungen ein Motor für Reformen und eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung in den Bewerberländern ist."

AKTUELLES

Empfang für neuen Jahrgang
Nicht nur Geburtstagskind Mihaela Lekic wird dieser Tag noch lange in Erinnerung bleiben: Am 29. Juni 2022 fand nach zweijähriger Corona bedingter Unterbrechung erstmals wieder in größerer Runde die Eröffnung des Zoran Djindjic Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für die Länder des Westlichen Balkans statt. Dazu kamen neben den 51 Stipendiatinnen und Stipendiaten des 19. Jahrgangs Vertreterinnen und Vertreter von beteiligten Unternehmen, Partnerorganisationen und Botschaften ins „Spielfeld“, einem Coworking-Space im Kreuzberger Wrangelkiez.
1949-1952: Die Entstehungsgeschichte des Ost-Ausschusses
Der Ost-Ausschuss ist ein Kind des Kalten Krieges. Seine Anfänge vor 70 Jahren fallen mit der deutschen Teilung und der Spaltung Europas in einen marktwirtschaftlich orientierten Westteil und einen staatswirtschaftlichen Ostteil zusammen, die sich zunehmend in politische und wirtschaftliche Konflikte verstrickten. Ausgangspunkt seiner Gründung war die Hoffnung, in einer nach den verheerenden Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges wirtschaftlich noch weitgehend am Boden liegenden Bundesrepublik an alte Glanzzeiten des deutschen Osthandels anzuknüpfen zu können.
Statement zur Scholz-Reise in die Ukraine
Anlässlich des Besuchs von Bundeskanzler Scholz in der Ukraine unterstreicht die Stellvertretende Vorsitzende des Ost-Ausschusses Cathrina Claas-Mühlhäuser das Engagement der deutschen Wirtschaft für die Ukraine und weist auf die bestehenden Probleme im Logistiksektor hin. Zur Verstärkung des wirtschaftlichen Engagements in der Ukraine werden zudem Exportkreditversicherungen, Bürgschaften oder Versicherungslösungen benötigt. „Die deutsche Wirtschaft steht bereit, die weitere Integration der Ukraine in den europäischen Binnenmarkt und den Wiederaufbau des Landes tatkräftig zu unterstützen", sagt Claas-Mühlhäuser.
Unternehmerreise nach Bukarest
Der Krieg in der Ukraine hat das Nachbarland Rumänien verstärkt ins Rampenlicht gerückt. Rumänien kommt als militärischer Vorposten, Aufnahmeland für Flüchtlinge und für die Umleitung ukrainischer Agrarexporte besondere Bedeutung zu. Das Land will sich zudem sowohl als Alternativstandort zu Russland und Belarus, als auch im Rahmen des globalen Nearshorings positionieren. Bei Investitionen setzt das südöstliche EU-Mitglied auf eine enge Kooperation mit der deutschen Wirtschaft. Um neue Kooperationsmöglichkeiten auszuloten und aktuelle Themen in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen anzusprechen, reiste eine Unternehmerdelegation des Ost-Ausschusses Mitte Juni nach Bukarest.
Blick auf neue Intralogistik- und Markttrends

Am 14. Juni 2022 organisierte der Ost-Ausschuss-Arbeitskreis Logistik und Verkehrsinfrastruktur ein „Hamburg Business Lunch“ in Kooperation mit der Still GmbH. Moderiert wurde das Treffen von Prof. Peer Witten, Präsidiumsmitglied und Arbeitskreissprecher Logistik und Verkehrsinfrastruktur im Ost-Ausschuss. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Trends und Entwicklungen in der Intralogistik und die Bedeutung des Wirtschaftsraumes Osteuropa vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine.

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

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