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20 Jahre EU-Erweiterung
Am 1. Mai 2024 jährt sich zum 20. Mal die Erweiterung der Europäischen Union um zehn mittelost- und südeuropäische Staaten. Der Beitritt von Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Malta und Zypern war die fünfte und mit Abstand größte EU-Erweiterungsrunde. „Die Erweiterungsrunde von 2004 ist zu einer beispiellosen gemeinsamen Erfolgsgeschichte geworden, sowohl für die Beitrittsländer als auch für Deutschland“, sagt der stellvertretende Ost-Ausschuss-Vorsitzende Philipp Haußmann. Der Blick auf die großen Vorteile, die die EU-Erweiterung für die deutsche Wirtschaft brachte, sollte Mut machen, den EU-Erweiterungsprozess jetzt entschlossen fortzusetzen.

MELDUNGEN

Konferenz zu 20 Jahren EU-Erweiterung
Am 1. Mai 2024 jährte sich zum 20. Mal die Erweiterung der Europäischen Union um zehn mittelost- und südeuropäische Staaten. Der Beitritt von Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Malta und Zypern war 2004 die mit Abstand größte EU-Erweiterungsrunde. Rund 200 Gäste, darunter Vize-Kanzler Robert Habeck, der slowenische Wirtschaftsstaatssekretär Matevž Frangež und Botschaftsvertreter aller zehn Beitrittsstaaten haben sich auf Einladung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, des BDI und der DIHK am 8. Mai im Haus der Deutschen Wirtschaft zu einer Konferenz getroffen, um Bilanz zu ziehen und auf die Zukunft der EU zu blicken.
20 Jahre EU-Erweiterung
Am 1. Mai 2024 jährte sich der Beitritt von zehn mittelost- und südeuropäischen Staaten zur Europäischen Union (EU) zum 20. Mal. Mit der Aufnahme von Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Malta und Zypern wuchs die EU über Nacht von 15 auf 25 Mitgliedstaaten. In einem Festakt am 8. Mai werden der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA), die Deutsche Industrie und Handelskammer (DIHK) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) dieses 20-jährige Jubiläum der größten Erweiterungsrunde in der Geschichte der EU angemessen würdigen.
Ost-Ausschuss Delegationsreise nach Lettland
Lettland bereit sich auf ein epochales Datum in seiner Geschichte vor: Am 1. Mai 2024 jährt sich der EU-Beitritt des Landes zum 20. Mal. In Riga, der lettischen Hauptstadt und größten Stadt des Baltikums, werden schon die dunkelblauen mit gelben Sternen versehenen Banner an den Gebäuden angebracht. Politisch bedeutete der EU-Beitritt für das Land nichts weniger als die Rückkehr nach Europa. Im Vorfeld der Feierlichkeiten reiste vom 15. bis 16. April eine 15-köpfige Wirtschaftsdelegation des Ost-Ausschusses und der AHK Baltikum nach Riga, um neue Geschäftspotenziale zu entwickeln.
Außenwirtschaftskonferenz Osteuropa von Ost-Ausschuss und AKA Bank
Zu den größten Herausforderungen im Außenhandel oder bei grenzüberschreitenden Investitionen gehören häufig nicht Entfernungen, Zollhürden oder rechtliche Rahmenbedingungen, sondern die Finanzierung und Absicherung von Projekten. Hier konkurrieren deutsche Unternehmen nicht selten mit internationalen Wettbewerbern, die die Finanzierung häufig selbst mitbringen. Der Finanzierung und Absicherung deutscher Exporte und Investitionen war daher am 18. April eine gut besuchte Außenwirtschaftskonferenz Osteuropa, die der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der AKA Export and Trade Bank in der AKA-Zentrale mitten im Frankfurter Bankenviertel organisierte.
Flutkatastrophe am Ural
Kasachstan erlebt zurzeit die schlimmste Naturkatastrophe seit 80 Jahren. In 10 von 17 Regionen wurde durch die massiven Überflutungen der Katastrophenfall ausgerufen. Stark betroffen sind die Gebiete Abaj, Aqmola, Aqtöbe, Atyrau, Westkasachstan, Qaragandy, Qostanaj, Pawlodar, Ulytau im Norden und Nordwesten Kasachstans.

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft