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Pressemitteilungen

Deutschland und die USA haben sich auf eine gemeinsame Erklärung geeinigt, um den Konflikt um die Ostseepipeline Nord Stream 2 zu lösen. Diese sieht unter anderem die Unterstützung der Ukraine bei der Transformation ihres Energiesektors, die Stärkung der europäischen Energiesicherheit und das Bekenntnis zur Zusammenarbeit in der Klimapolitik vor. Dazu sagt der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes:
„Wir begrüßen es, dass die EU ihre Klimaschutzziele konkretisiert. Es kommt aber jetzt darauf an, ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen mit dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu verbinden. Dann kann das Fit-for-55-Programm wichtige Impulse für den klimafreundlichen Umbau der Volkswirtschaften gerade auch in den EU-Mitgliedsländern in Mittel- und Südosteuropa geben, zum Beispiel bei der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien, dem Einsatz von Wasserstoff oder dem Kohleausstieg. Dabei müssen aber die Auswirkungen auf Handelspartner außerhalb der EU beachtet werden", sagt der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes.
„Der deutsche Außenhandel mit Osteuropa kommt weiter in Schwung und erreicht wieder das Niveau von vor der Corona-Krise. Im Mai 2021 stiegen die deutschen Ausfuhren in wichtige Absatzmärkte wie Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien und Russland gegenüber Mai 2020 um teils deutlich über 50 Prozent", sagt der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes zu den aktuellen Zahlen.
Anlässlich des Treffens der Wirtschaftsminister der Länder des Westlichen Balkans eröffnete der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes heute gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ein virtuelles Wirtschaftsforum, das im Rahmen des Berlin-Prozesses stattfindet. An dem Forum nehmen neben den Wirtschaftsministern der Region zahlreiche Unternehmensvertreter teil. Zur Eröffnung sagte Oliver Hermes: "Regionale Kooperation und Integration sowie die EU-Beitrittsperspektive sind aus unserer Sicht ein Schlüssel für die wirtschaftliche Prosperität der Länder des Westlichen Balkans."
Zentralasien lässt die negativen Auswirkungen der Corona-Krise zunehmend hinter sich: Im zweiten Pandemiejahr hat sich die Geschäftslage der deutschen Unternehmen in Kasachstan und Usbekistan deutlich stabilisiert. Dies ist ein Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter deutschen Unternehmen in Kasachstan und Usbekistan, die von der Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft durchgeführt wurde. Damit bestätigt sich auch in dieser Umfrage der positive Trend, der bereits im AHK World Business Outlook 2020 beobachtet werden konnte.
Heute vor 30 Jahren wurde in Bonn der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag unterzeichnet. Dazu sagt der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes: „Unser Nachbarland Polen ist auch dank der intensiven Verflechtung der deutschen und polnischen Industrie ein wirtschaftliches Kraftzentrum der EU geworden. Diese gemeinsame Erfolgsgeschichte sollte in unseren beiden Ländern viel stärker wertgeschätzt und wahrgenommen werden. Ein guter Anlass dafür ist heutige 30. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags, der Anfang der 1990er Jahre ein Fundament für diese Erfolgsgeschichte legte."
"Der deutsche Außenhandel mit Mittel- und Osteuropa hat im April seinen kräftigen Erholungskurs eindrucksvoll fortgesetzt. Der deutsche Handelsumsatz mit den 29 Partnerländern des Ost-Ausschusses war im April um fast zwei Drittel höher als im gleichen Vorjahresmonat, in dem die Folgen der Corona-Pandemie erstmals voll auf den Handel durchschlugen.", sagt der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes zum deutschen Osthandel im Januar bis April 2021.
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft begrüßt den polnischen Premierminister Mateusz Morawiecki als Gastredner bei seiner Jahresveranstaltung am 9. Juni 2021. Das traditionelle Sommer-Event findet wegen der Corona-Epidemie erstmals online statt. Der polnische Premier wird aus Warschau zugeschaltet. Unter den deutschen Handelspartnern weltweit überholte Polen im Vorjahr Italien und schob sich auf den fünften Platz vor.
Die Bundesbürger wünschen sich mehrheitlich eine engere Kooperation zwischen Europäischer Union (EU) und Russland: Zwei von drei Deutschen (62 Prozent) sprechen sich für intensivere Beziehungen zwischen der EU und Russland aus. Diese Ergebnisse ermittelte eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft mit Unterstützung von Wintershall Dea.
"Mit großer Sorge betrachtet die deutsche Wirtschaft die aktuelle Entwicklung in Belarus. Die Kaperung eines zivilen Flugzeugs über Belarus und die Verhaftung von Passagieren ist nicht nur politisch scharf zu verurteilen, sondern auch eine weitere Belastung für Belarus als potenziellen Investitionsstandort und damit für die belarussische Wirtschaft insgesamt. Für gedeihliche wirtschaftlichen Beziehungen und das Engagement ausländischer Unternehmen ist die Achtung internationaler Rechtsnormen von größter Bedeutung."

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