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Statement zum Export nach Mittel- und Osteuropa
„Das deutsche Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr 2026 wurde wesentlich von den Exporten getragen. Einen erheblichen Anteil daran hat Mittel- und Osteuropa: Während die deutschen Ausfuhren in die USA und nach China in der ersten Jahreshälfte zusammen um gut zehn Milliarden Euro zurückgingen, stiegen die Exporte in die 29 Länder der Ost-Ausschuss-Region um fast elf Milliarden Euro auf 154,4 Milliarden Euro. Damit entfiel mehr als ein Drittel des weltweiten deutschen Exportzuwachses auf diese Region", sagt Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms zu den heute veröffentlichten Zahlen zur Entwicklung der Wirtschaftsleistung in Deutschland im 2. Quartal 2026.

MELDUNGEN

„Zentralasien findet heute statt“
Zentralasien ist nicht bloß ein Zukunftsmarkt, sondern bietet schon jetzt zahlreiche Möglichkeiten für deutsche Unternehmen. Diese Einschätzung zog sich wie ein roter Faden durch die 17. Sitzung des Deutschen-Kasachischen Wirtschaftsrates, der am 27. August im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin stattfand. Die zahlreichen dort vorgestellten Projekte zeigten eindrucksvoll, wie breit die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Kasachstan mittlerweile aufgestellt sind. In den Mittelpunkt rückten dabei die Branchen Rohstoffe, Energie, Maschinenbau, Verkehr und Logistik sowie nachhaltige Entwicklung. Zugleich wurde klar: Angesichts des zunehmenden internationalen Wettbewerbs müssen deutsche Unternehmen schneller handeln, früher vor Ort sein und langfristige Partnerschaften mit lokalen Akteuren aufbauen.
Ost-Ausschuss-Delegation in der Ukraine
Eine vom Ost-Ausschuss zusammengestellte Unternehmensdelegation begleitete Bundesumweltminister Carsten Schneider und den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Sören Bartol, vom 18. bis 20. August bei ihren Besuchen in Kyjiw und der westukrainischen Metropole Lwiw. Im Mittelpunkt der Gespräche unter anderem mit Vize-Ministerpräsident Denys Schmyhal und Wirtschaftsminister Oleksandr Kravchenko stand die Zusammenarbeit in allen Bereichen der grünen Transformation, von erneuerbaren Energien über Abfallmanagement bis hin zu Wasserversorgung und Umweltschutz.
Deutscher Osthandel im 1. Halbjahr 2026
Die Wachstumsregion Mittel- und Osteuropa beflügelt die deutsche Exportwirtschaft in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld: Während die deutschen Ausfuhren in die USA und nach China im ersten Halbjahr 2026 zusammen um gut zehn Milliarden Euro zurückgingen, stiegen die Exporte in die 29 Länder des Ost-Ausschusses um fast elf Milliarden Euro auf 154,4 Milliarden Euro. Dies entspricht einem kräftigen Zuwachs um 7,4 Prozent. Damit gleicht die Ost-Ausschuss-Region die Einbußen auf den beiden größten außereuropäischen Märkten mehr als aus.
Deutsch-Aserbaidschanischer Wirtschaftsrat

Am 21. Juli 2026 wurde im Berliner Bundeskanzleramt nach langer Vorbereitungszeit in Anwesenheit von Bundeskanzler Friedrich Merz und des Präsidenten von Aserbaidschan Ilham Alijew die Gründung des Deutsch-Aserbaidschanischen Wirtschaftsrats (German-Azerbaijani Business Council - GABC) besiegelt. Beide Politiker sehen in dem neuen Gremium einen wichtigen Impulsgeber für die deutsch-aserbaidschanische Wirtschaftszusammenarbeit und die strategische Zusammenarbeit beider Länder.

Ost-Ausschuss-Delegation in Turkmenistan
Volkswagen, MAN, Claas – auf einigen Häusern der modernen Hauptstadt Aschgabat stehen bereits weltbekannte deutsche Marken in Großbuchstaben, doch die Zahl der Unternehmen aus Deutschland im Wüstenland Turkmenistan am Kaspischen Meer ist rekordverdächtig niedrig: Von nur 22 registrierten deutschen Unternehmen spricht das Finanzministerium des Landes. Rekordverdächtig groß fiel hingegen mit 30 Personen die Wirtschaftsdelegation aus, die der Ost-Ausschuss in Kooperation mit Commit Projekt Partners vom 13. bis 17. Juli 2026 ins Land führte. Mit dabei Ost-Ausschuss Mitglieder verschiedenster Branchen und zwei Experten des Bundeswirtschaftsministeriums.

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft