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Statement zum Export nach Mittel- und Osteuropa
„Das deutsche Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr 2026 wurde wesentlich von den Exporten getragen. Einen erheblichen Anteil daran hat Mittel- und Osteuropa: Während die deutschen Ausfuhren in die USA und nach China in der ersten Jahreshälfte zusammen um gut zehn Milliarden Euro zurückgingen, stiegen die Exporte in die 29 Länder der Ost-Ausschuss-Region um fast elf Milliarden Euro auf 154,4 Milliarden Euro. Damit entfiel mehr als ein Drittel des weltweiten deutschen Exportzuwachses auf diese Region", sagt Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms zu den heute veröffentlichten Zahlen zur Entwicklung der Wirtschaftsleistung in Deutschland im 2. Quartal 2026.

MELDUNGEN

Russland-Sanktionen gehen alle an
Die Russland-Sanktionen zählen weiterhin zu den wichtigsten Compliance-Themen für die deutsche Wirtschaft. Dies wurde im Webinar „Russland-Sanktionen gehen alle an – Vermeidung von Sanktionsumgehungen“ deutlich, das der Ost-Ausschuss am 21. September im Rahmen seiner Reihe „Business for Business“ veranstaltete. Rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen.
Latvia–Germany Life Sciences Networking Roundtable
Unter dem Motto „Connecting Health Ecosystems, Companies and Innovation Partners“ lud der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 17. September zum Latvia–Germany Life Sciences Networking Roundtable nach Berlin ein. Partner waren die Botschaft der Republik Lettland, die Latvian Investment and Development Agency (LIAA), die German Health Alliance (GHA) und Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie. Anlass war der Besuch des lettischen Wirtschaftsministers Viktors Valainis, der eine 20-köpfigen Delegation mit den Schwerpunkten Medizintechnik, Digital Health, Pharma und Forschung zum Roundtable mitbrachte.
Deutsch-Kasachischer Wirtschaftsrat
Zentralasien ist nicht bloß ein Zukunftsmarkt, sondern bietet schon jetzt zahlreiche Möglichkeiten für deutsche Unternehmen. Diese Einschätzung zog sich wie ein roter Faden durch die 17. Sitzung des Deutschen-Kasachischen Wirtschaftsrates, der am 27. August im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin stattfand. Die zahlreichen dort vorgestellten Projekte zeigten eindrucksvoll, wie breit die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Kasachstan mittlerweile aufgestellt sind. In den Mittelpunkt rückten dabei die Branchen Rohstoffe, Energie, Maschinenbau, Verkehr und Logistik sowie nachhaltige Entwicklung. Zugleich wurde klar: Angesichts des zunehmenden internationalen Wettbewerbs müssen deutsche Unternehmen schneller handeln, früher vor Ort sein und langfristige Partnerschaften mit lokalen Akteuren aufbauen.
Ost-Ausschuss-Delegation in der Ukraine
Eine vom Ost-Ausschuss zusammengestellte Unternehmensdelegation begleitete Bundesumweltminister Carsten Schneider und den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Sören Bartol, vom 18. bis 20. August bei ihren Besuchen in Kyjiw und der westukrainischen Metropole Lwiw. Im Mittelpunkt der Gespräche unter anderem mit Vize-Ministerpräsident Denys Schmyhal und Wirtschaftsminister Oleksandr Kravchenko stand die Zusammenarbeit in allen Bereichen der grünen Transformation, von erneuerbaren Energien über Abfallmanagement bis hin zu Wasserversorgung und Umweltschutz.
Deutscher Osthandel im 1. Halbjahr 2026
Die Wachstumsregion Mittel- und Osteuropa beflügelt die deutsche Exportwirtschaft in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld: Während die deutschen Ausfuhren in die USA und nach China im ersten Halbjahr 2026 zusammen um gut zehn Milliarden Euro zurückgingen, stiegen die Exporte in die 29 Länder des Ost-Ausschusses um fast elf Milliarden Euro auf 154,4 Milliarden Euro. Dies entspricht einem kräftigen Zuwachs um 7,4 Prozent. Damit gleicht die Ost-Ausschuss-Region die Einbußen auf den beiden größten außereuropäischen Märkten mehr als aus.

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft