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Weitere Meldungen

Ost-Ausschuss zeigt Flagge in Nur-Sultan
Auch wenn die zahlreichen Online-Begegnungen den Gesprächsfaden in den vergangenen Monaten nicht abreißen ließen, ist der Hunger nach persönlichen Begegnungen groß. Eine kleine Delegation des Ost-Ausschusses unter der Leitung von Niko Warbanoff, Сo-Vorsitzender des Deutsch-Kasachischen Wirtschaftsrats und CEO der DB Engineering & Consulting GmbH, reiste deshalb vom 12. bis 15. Oktober 2020 in die kasachische Hauptstadt Nur-Sultan.
Aufruf zu Dialog
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ruft angesichts der aktuellen politischen Turbulenzen zwischen Deutschland und Russland dringend zu einer verbalen Abrüstung und einem konstruktiven Dialog auf. Es sei längst unübersehbar, dass die sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten angesammelten politischen Differenzen Menschen auseinandertrieben und den wirtschaftlichen Austausch zwischen der EU und Russland zunehmend lähmten. „Wir befinden uns hier auf dem Weg in eine überaus gefährliche Sackgasse und müssen dringend umsteuern", warnt der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Oliver Hermes
Ost-Ausschuss gründet neuen Arbeitskreis „Fachkräftesicherung“
Am 8. Oktober 2020 traf sich der neue Arbeitskreis Fachkräftesicherung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft online zu seiner Gründungssitzung. Er wird sich ab sofort mit einem drängenden Thema beschäftigen, das Deutschland und die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas gleichermaßen betrifft: dem zunehmenden Fachkräfte- und Spezialistenmangel. Trotz einer durch die Corona-Krise bedingten, aktuellen Zunahme der Arbeitslosigkeit zählt das Thema weiterhin zu den größten Innovations- und Wachstumshemmnissen für die Mitglieder des Verbandes sowie für die Wirtschaft insgesamt.
Deutsche Wirtschaft im Dialog mit Denys Schmyhal
Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes begrüßte am 6. Oktober 2020 den ukrainischen Premierminister Denys Schmyhal erstmals zu einem virtuellen Unternehmergespräch mit über 40 Teilnehmern. Schmyhal bezeichnete Deutschland dabei als strategischen Partner der Ukraine und benannte wichtige bilaterale Kooperationsfelder wie die Energiezusammenarbeit, die Agrarwirtschaft und den IT-Bereich.
Übersicht
Von der chinesischen Provinz Wuhan aus hat sich das neuartige Coronavirus seit Dezember 2019 weltweit ausgebreitet. Die globale Infektionsdynamik entwickelt sich seither sehr unterschiedlich, sodass sich auch die getroffenen Maßnahmen von Land zu Land stark unterscheiden können.Welche Maßnahmen und Einschränkungen es in den 29 Partnerländern des Ost-Ausschusses konkret gibt, können Sie dem werktäglich aktualisierten Dossier entnehmen, das sie hier zum Download finden.
Außerplanmäßige Sitzung des Arbeitskreises Russland
Am 30. September veranstaltete der Ost-Ausschuss eine Videokonferenz seines Arbeitskreises Russland unter Leitung des Arbeitskreissprechers Mario Mehren, Vorstandsvorsitzender der Wintershall DEA. Anlass für die kurzfristig anberaumte Sitzung, zu der sich 50 OA-Mitglieder zuschalteten, waren die zunehmenden Spannungen zwischen Deutschland und Russland vor dem Hintergrund der Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Alexey Nawalnys und der politischen Unruhen in Belarus.
Proteste in Belarus
Nach den Präsidentschaftswahlen in Belarus am 9. August ist eine breite Protestbewegung gegen den Langzeitpräsidenten Alexandr Lukaschenko entstanden. Diese Unsicherheit schlägt sich auch in der ohnehin angeschlagenen Wirtschaft nieder und beeinträchtigt in- und ausländische Unternehmen. Während sich Lukaschenko auf seinen Machterhalt konzentriert und in diesem Zusammenhang auf die Unterstützung aus Moskau setzt, wirbt der Ost-Ausschuss für einen Dialog aller gesellschaftlichen Kräfte.
EU-Engagement in Zentralasien
Vor zwei Jahren hatte die EU-Kommission angekündigt, als geoökonomisches Schwergewicht in Zentralasien aufzutreten und damit große Erwartungen in der Region geweckt. Ein Kommissionswechsel und eine Pandemie später wachsen die Zweifel, ob Brüssel tatsächlich noch bereit ist zu liefern. In Zentralasien muss sich die geoökonomische Gestaltungskraft der EU beweisen, fordert der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes anlässlich der ersten Rede des usbekischen Präsidenten vor der UNO-Generalversammlung.
Statement des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Oliver Hermes
Mit großer Sorge blickt die deutsche Wirtschaft auf die neu aufgeflammten, bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Armenien und Aserbaidschan. Zur Befriedung des Konfliktes hatte sich 1992 eine OSZE-Minsk-Gruppe gebildet, der auch Russland und EU-Länder angehören. Eine nachhaltige Lösung am Verhandlungstisch ist jedoch nie zustande gekommen. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Oliver Hermes äußert sich zu dem aktuellen Konflikt im Kaukasus:
Deutscher Osthandel im Januar bis Juli 2020
Im zweiten Quartal 2020 hatte es infolge der Abwehrmaßnahmen gegen Corona noch einen starken Rückgang des deutschen Handels mit Mittel- und Osteuropa gegeben. Die nun ausgewerteten Zahlen für den Monat Juli deuten nun auf eine weitere Erholung hin. Allerdings gibt es wachsende Sorgen bezüglich einer möglichen zweiten Corona-Welle im Herbst. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Oliver Hermes kommentiert die neuen Zahlen und die aktuelle Entwicklung:

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