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Nordmazedonien

Nordmazedonien        Nordmazedonien

Steckbrief*

Hauptstadt: Skopje
Bevölkerung: 2,1 Millionen
Fläche: 25.710 km²

Nominales BIP: 10 Milliarden Euro
BIP pro Kopf: 5.103 Euro

BIP-Wachstum 2020: -4,5%

Präsident: Stevo Pendarovski
Ministerpräsident: Zoran Zaev

 

 

In der Rangliste der Außenhandelspartner
Deutschlands 2020:
Deutsche Ausfuhr: Platz 66
Deutsche Einfuhr: Platz 44

Quellen: EBRD, GTAI, wiiw, Stat. Bundesamt
*Teilweise Schätzungen und Prognosen
*Stand: Juli 2021

nm

 

Nordmazedonien

Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland

Die deutschen Exporte in das Balkanland sind 2020 gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent gesunken. Die Exporte lagen bei rund einer Milliarde Euro, die Importe aus Nordmazedonien kamen hingegen auf einen Wert von knapp 2,7 Milliarden Euro, 13,1 Prozent weniger als 2019. In der Bilanz verzeichnet Nordmazedonien damit einen Exportüberschuss gegenüber Deutschland. Die wichtigsten deutschen Exportgüter sind nichtmetallische Mineralien, Maschinen, chemische Erzeugnisse und Elektrotechnik. Bei den Importen aus Nordmazedonien stehen Maschinen, Textilien und Bekleidung sowie Elektrotechnik ganz vorn.

Aktivitäten des OA

Ende Juli 2019 begrüßten der OA gemeinsam mit einer Delegation der Deutschen Wirtschaft in Nordmazedonien (AHK Nordmazedonien) sowie der Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) den Minister für Auslandsinvestitionen Nordmazedoniens Bardhyl Dauti in Berlin zu einem Unternehmergespräch, bei dem sich die Teilnehmer über bestehende und zukünftige Projekte austauschen und den Bedarf der Unternehmen etwa bei die Optimierung von Steuer- und Zollregularien erörtern konnten. Im Oktober 2020 richtete der Ost-Ausschuss in Zusammenarbeit mit der European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) eine Paneldiskussion zu den Investitionsaussichten für die Länder des Westbalkans aus. Zudem bringt sich der Ost-Ausschuss seit Beginn aktiv in den 2014 von Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten Berlin-Prozess ein und wird dies im Dialog mit dem Regional Cooperation Council (RCC) auch weiterhin tun. Dabei fand im November 2020 unter der Gastgeberschaft der Premierminister Bulgariens und Nordmazedoniens der Westbalkan-Gipfel im Rahmen des Berlin-Prozesses in Sofia statt. Überdies befinden sich anstehende Aktivitäten mit Blick auf den Westbalkan-Gipfel Mitte 2021 in Berlin in Vorbereitung. Ebenfalls im November 2020 organisierte der Ost-Ausschuss ein Online-Meeting mit dem Ministerpräsidenten der Republik Nordmazedonien Zoran Zaev, dem Vize-Premierminister Fatmir Bytyqisowie und vier weiteren Ministern seines Kabinetts. Vertreter von rund 20 deutschen Unternehmen hatten dabei die Gelegenheit, sich über die aktuellen Investitionsbedingungen zu informieren und konkrete Projektvorhaben zu adressieren. Außerdem unterstützte der Ost-Ausschuss die „Macedonian Manufactoring Expo“ im November 2020, organisiert von der Macedonian Association of Metal & Electrical Industry (MAMEI) sowie der AHK Nordmazedonien.

Mit dem Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan bietet der OA jungen Nachwuchskräften aus Nordmazedonien die Möglichkeit, im Rahmen von Berufspraktika in deutschen Unternehmen Erfahrungen zu sammeln. Das Programm ist eine gemeinsame Initiative mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Aktuelle Informationen zu Nordmazedonien finden Sie in unseren OA-Updates Südosteuropa, die Sie hier herunterladen können.

Ansprechpartner

Anja Quiring
Regionaldirektorin Südosteuropa
Tel.: 030 206167-130
A.Quiring@oa-ev.de

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