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Weitere Meldungen

Neuer Arbeitskreis Energie und Nachhaltigkeit
Die EU hat den klimaneutralen Umbau der europäischen Volkswirtschaften zu einem der zentralen Pfeiler für den „Wiederaufbau“ Europas nach der Corona-Krise gemacht. Der Green Deal ist dabei ein wichtiger Impulsgeber in den mittel- und südosteuropäischen EU-Mitgliedstaaten mit ihren großen Kohleindustrien. Deutsche Investoren können aber auch in den östlichen EU-Nachbarländern Vorreiter beim klimaneutralen Umbau der Volkswirtschaften sein. Um diese Themen aufzugreifen und zu bündeln, hat der Ost-Ausschuss einen neuen Arbeitskreis Energie und Nachhaltigkeit gegründet, der sich am 25. August zu seiner konstituierenden Sitzung traf.
Deutscher Osthandel im 1. Halbjahr 2020
Nach einem starken ersten Quartal und einem historisch tiefen Einbruch in den Monaten April und Mai stehen die Zeichen im deutschen Osthandel wieder auf Erholung. „Nachdem wir durch die Corona-Eindämmungsmaßnahmen ab Ende März monatliche Einbrüche im Handel jenseits der 30-Prozentmarke verzeichnen mussten, hat im Juni die erhoffte Trendwende eingesetzt“, kommentierte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Oliver Hermes die Halbjahreszahlen des deutschen Osthandels, die der Ost-Ausschuss jetzt ausgewertet hat.
Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende zu den Protesten nach den Präsidentenwahlen in Belarus
Bei den Präsidentenwahlen in Belarus hat nach offiziellen Angaben Amtsinhaber Alexander Lukaschenko mit rund 80 Prozent der Stimmen gewonnen, während seine schärfste Konkurrentin Swetlana Tichanowskaja auf weniger als zehn Prozent gekommen sein soll. Die Opposition spricht von Wahlfälschung, im ganzen Land finden Demonstrationen statt. Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, nimmt zur aktuellen Lage Stellung.
Statement des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden zu US-Drohungen gegen den Hafen Sassnitz
„Der jüngste Drohbrief der drei US-Senatoren gegen ein deutsches Infrastrukturunternehmen, an dem Stadt und Land beteiligt sind, ist ein beispielloser Vorgang. Es ist in keiner Weise akzeptabel, dass amerikanische Abgeordnete einem deutschen Unternehmen mit dem finanziellen und wirtschaftlichen Ruin drohen, wenn es nicht den Forderungen der USA nachgibt. Dies gleicht einer Erpressung. Deshalb fordern wir Bundesregierung und EU-Kommission nachdrücklich dazu auf, deutsche und europäische Unternehmen wirksam vor solchen Übergriffen durch Drittstaaten zu schützen."
Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende zur wirtschaftlichen Entwicklung in Russland
"Wie viele andere Staaten weltweit kämpft auch Russland derzeit mit den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Der mancherorts zu vernehmende Abgesang auf Russland als wichtigen Wirtschaftspartner Deutschlands ist aus Sicht der deutschen Wirtschaft aber überzogen. Russland bleibt für deutsche Unternehmen ein aussichtsreicher Wachstumsmarkt, gerade bei Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Industrie 4.0 oder dem klimaschonenden Umbau der Energiewirtschaft.
Waffenstillstandsabkommen für die Ost-Ukraine
Die Konfliktparteien in der Ostukraine haben sich auch durch deutsche Vermittlung auf ein neues Waffenstillstandsabkommen geeinigt, das zum kommenden Montag in Kraft treten soll. Diese Vereinbarung kommentiert der Vorsitzenden des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Oliver Hermes folgendermaßen:
USA drohen mit neuen Sanktionen gegen das Projekt Nord Stream 2
US-Außenminister Pompeo hat in einer Pressekonferenz am 15. Juni mit neuen Sanktionen gegen an Nord Stream 2 beteiligte Unternehmen gedroht. Eine bislang geltende Freistellung des Energieprojektes von Sanktionen in Zusammenhang mit dem US-Sanktionsgesetz CAATSA wurde mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Damit könnten jetzt Unternehmen, die sich am Projekt Nord Stream 2 beteiligen, sanktioniert werden. Zu diesem Thema äußert sich der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Oliver Hermes:
Videokonferenz zu den Herausforderungen der Logistik-Branche in Osteuropa
Am 10. Juli veranstaltete der Ost-Ausschuss eine Videokonferenz zu den Veränderungen und Herausforderungen in der Logistik und den Lieferketten in Osteuropa. An dem Format nahmen über 60 Vertreter verschiedener Unternehmen der Branche teil, die in der Region aktiv sind. Im Fokus stand dabei die gegenwärtige Pandemie-Situation und die sich daraus ergebenen neuen Optionen für Logistik und Lieferketten.
Vorstellung der europäischen Wasserstoffstrategie
Die EU-Kommission stellt heute ihre Wasserstoffstrategie vor, mit der sie den Pfad zu einer europäischen Wasserstoffwirtschaft bis 2050 absteckt. Die EU setzt dabei auch auf internationale Partnerschaften, denn ein erheblicher Teil der künftigen Wasserstoffnachfrage in Europa wird durch Importe gedeckt werden müssen. Zu den aussichtsreichen Partnern für die europäische Wasserstoffkooperation gehört nach Ansicht des Ost-Ausschusses unbedingt auch Russland.
Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes zu drohenden neuen US-Sanktionen gegen Nord Stream 2
"Die USA drehen erneut mächtig an der Sanktionsspirale. Das sogenannte „Klarstellungsgesetz zum Schutz der europäischen Energiesicherheit (PEESCA)“ untergräbt die Souveränität der europäischen Wirtschafts- und Energiepolitik – in einer Weise, die weder nach internationalem Recht, noch politisch oder wirtschaftlich hinnehmbar ist. Europa muss hier Profil und Kante zeigen! Die Europäische Kommission und das Europäische Parlament müssen klarmachen, dass sich Europa keinem „America First“ beugt."

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