Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und der polnische Minister für Finanzen und Wirtschaft Andrzej Domański eröffnen am Montag (15. September) um 13:00 Uhr im Berliner Haus der Deutschen Wirtschaft das 3. Deutsch-Polnische Wirtschaftsforum. Zu der Veranstaltung werden rund 400 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Politik und Verbänden aus beiden Ländern erwartet. Ziel des Forums ist es, den bilateralen Dialog zwischen deutschen und polnischen Unternehmen zu fördern und damit neue Impulse für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu setzen.
Unternehmen in Mittel- und Südosteuropa reagieren auf geopolitische Unsicherheiten und wirtschaftliche Belastungen mit einer klaren Strategie: Sie investieren gezielt in bestehende Märkte, setzen auf digitale Technologien zur Automatisierung und Effizienzsteigerung und optimieren ihre Kostenstrukturen, um trotz Inflation und Fachkräftemangel wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Umfrage der Unternehmensberatung Horváth unter Führungskräften in Mittel- und Südosteuropa, die vom Ost-Ausschuss unterstützt und begleitet wurde.
Bundeskanzler Friedrich Merz besucht am 27. August zusammen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem polnischen Regierungschef Donald Tusk die Republik Moldau. „Der gemeinsame Besuch des deutschen Bundeskanzlers, des französischen Präsidenten und des polnischen Premierministers in Moldau ist ein wichtiges Signal der Unterstützung für einen EU-Beitrittskandidaten," sagt Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms.
„Das Abkommen im Weißen Haus zur Befriedung des Armenien-Aserbaidschan Konflikts ist auch für die EU und die europäische Wirtschaft eine großartige Nachricht.“ So kommentiert die Ost-Ausschuss-Vorsitzende Cathrina Claas-Mühlhäuser die Einigung vom 8. August.
„Der deutsche Osthandel gewinnt weiter an Zugkraft für die gesamte deutsche Wirtschaft. Entgegen dem Trend sind unsere Exporte in die Region kräftig gewachsen.“ So kommentiert die Ost-Ausschuss-Vorsitzende Cathrina Claas Mühlhäuser die aktuellen Halbjahreszahlen des Statistischen Bundesamtes, die der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ausgewertet hat.
Am 18. Juli traf der neue rumänische Präsident Nicușor Dan im Rahmen seines ersten offiziellen Deutschland-Besuchs in Berlin mit führenden Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Wirtschaft zusammen. Das Unternehmergespräch wurde vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer (AHK Rumänien) sowie der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) organisiert. Bei dem Treffen waren mehr als 20 deutsche Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen vertreten. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Entwicklung der deutsch-rumänischen Wirtschaftsbeziehungen und Investitionschancen für deutsche Unternehmen.
Auf der heute beginnenden Ukraine Recovery Conference (URC) werden auch rund 40 deutsche Unternehmen vertreten sein. Der stellvertretende Ost-Ausschuss-Vorsitzende Christian Bruch (Siemens Energy) wird auf der URC die Leitung des Internationalen Business Advisory Council (BAC) turnusgemäß an die Vizepräsidentin des italienischen Industrieverbands Confindustria Barbara Cimmino übergeben. Der Ost-Ausschuss unterstützt seit bald drei Jahren mit seinem Service Desk Ukraine deutsche Unternehmen, die in der Ukraine aktiv sind oder werden wollen.
Der usbekische Ministerpräsident Abdulla Aripov hält sich heute und morgen (19. und 20. Juni 2025) zu einem offiziellen Besuch in Deutschland auf. Im Zentrum seines Besuchs stehen die 9. Sitzung des Deutsch-Usbekischen Wirtschaftsrats (DUWIRAT) in Düsseldorf und vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft organisierte Gesprächsrunden mit Vertreterinnen und Vertretern deutscher Unternehmen. Dabei wird unter anderem die Vertiefung der deutsch-usbekischen Kooperation in den Bereichen Fachkräftegewinnung, Digitalisierung, technische Regulierung und Rohstoffe thematisiert. Der Premier wird von einer 30-köpfigen Delegation begleitet, darunter mehrere Minister und stellvertretende Minister sowie Vertreter von usbekischen Verbänden und Unternehmen.
„Der Wahlsieg von Nicușor Dan ist eine Bestätigung für den proeuropäischen Kurs Rumäniens. Das ist nicht nur für das Land selbst, sondern auch für die deutsche Wirtschaft und die benachbarte Ukraine enorm wichtig. Rumänien ist eng mit dem europäischen Binnenmarkt verflochten. Für Deutschland ist Rumänien der viertwichtigste Handelspartner unter den 29 Zielländern des Ost-Ausschusses", sagt Christoph Beeck, Sprecher des Arbeitskreises Südosteuropa im Ost-Ausschuss zum Ausgang der Präsidentschaftswahlen in Rumänien.
„Der deutsche Handel mit den 29 Staaten Mittel- und Osteuropas entwickelte sich im ersten Quartal 2025 in einem äußerst schwierigen globalen Umfeld positiv. Der Warenaustausch war um 1,3 Prozent höher als im ersten Quartal 2024, wobei die deutschen Ausfuhren dank der kräftigen Exportzuwächse in Polen, Tschechien, der Slowakei und der Ukraine leicht zunahmen. Das Wachstum der Ausfuhren wurde jedoch durch deutliche Einbrüche im Geschäft mit Russland und Belarus sowie mit Ungarn gedämpft, wo sich die Konjunktur schwach entwickelt", sagt Cathrina Claas-Mühlhäuser, die Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft:
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