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Delegationsreise nach Kasachstan trotz Corona

Vize-Außenminister Almaz Aidarov empfing die Delegation am ersten Tag der Reise, Foto: E. Kinsbruner
12.10.2020
Zahlreiche Begegnungen mit der kasachischen Regierung / 12. Sitzung des Deutsch-Kasachischen Wirtschaftsrats im hybriden Format

In der Zeit der weltweiten Corona-Pandemie sind die Kontaktmöglichkeiten zwischen Unternehmensvertretern einzelner Länder begrenzt. Auch wenn die zahlreichen Online-Begegnungen den Gesprächsfaden in den vergangenen Monaten nicht abreißen ließen, ist der Hunger nach persönlichen Begegnungen groß. Eine kleine Delegation des Ost-Ausschusses unter der Leitung von Niko Warbanoff, Сo-Vorsitzender des Deutsch-Kasachischen Wirtschaftsrats und CEO der DB Engineering & Consulting GmbH, reiste deshalb vom 12. bis 15. Oktober 2020 in die kasachische Hauptstadt Nur-Sultan.

Die Ost-Ausschuss-Delegation absolvierte rund um die 12. Sitzung des Deutsch-Kasachischen Wirtschaftsrats zahlreiche Begegnungen mit der kasachischen Regierung und einheimischen Unternehmen. Den Auftakt bildete ein Gespräch mit dem Vize-Außenminister Kasachstans Almaz Aidarov, der im Außenministerium für Auslandsinvestitionen zuständig ist. Das kasachische Außenministerium ist seit anderthalb Jahren für die wirtschaftliche Kooperation mit dem Ausland zuständig und überaus aktiv, unter anderem mit der ihm unterstellten Investitionsagentur KazakhInvest. Aidarov kündigte an, Anfang November nach Deutschland zu reisen, um gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss eine Veranstaltung zu Maschinenbau und Mining zu organisieren.

Deutsch-Kasachischer Wirtschaftsrat

Der Höhepunkt der Delegationsreise war dann die 12. Sitzung des Deutsch-Kasachischen Wirtschaftsrats, dieses Mal in einem hybriden Format. Auf der kasachischen Seite nahmen unter anderem Vize-Premierminister Roman Sklyar sowie Vertreter der Wirtschaft teil, auf der deutschen Seite waren insbesondere die Unternehmen Herrenknecht AG, Knauf, Claas, John Deere, Siemens Energy und SAP hochrangig vertreten. Unter anderem wurde eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich der Ausbildung sowie bei industriellen und landwirtschaftlichen Projekten.

Weitere Gespräche im Rahmen der Reise führte die Delegation mit dem Präsidenten der kasachischen Unternehmenskammer Atameken Timur Kulibayev sowie mit dem kasachischen Vize-Minister für Infrastruktur und industrielle Entwicklung Berik Kamaliev.

Gerade in diesen herausfordernden Zeiten nach Nur-Sultan zu reisen unterstrich noch einmal in besonderem Maße das große Interesse der deutschen Unternehmen an einer Weiterentwicklung der bilateralen Kontakte. Die kasachische Regierung wusste dies sehr zu schätzen und betonte ihrerseits die strategische Bedeutung der deutsch-kasachischen Wirtschaftsbeziehungen.

Eduard Kinsbruner,
Regionaldirektor für Zentralasien im Ost-Ausschuss

  • Das erste physische Treffen beider Co-Vorsitzender des Deutsch-Kasachischen Wirtschaftsrats (mitte) trotz Corona-Krise Foto: E. Kinsbruner
  • 12. Sitzung des Deutsch-Kasachischen im hybriden Format, Foto: Atameken
  • Gespräch mit Vize-Premierminister Roman Sklyar zu aktuellen Anliegen deutscher Unternehmen. Foto: Atameken
Ansprechpartner

Eduard Kinsbruner
Regionaldirektor Zentralasien
Tel.: 030 206167-114
E.Kinsbruner@bdi.eu

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