Der Außenhandel Deutschlands mit Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien entwickelte sich im Jahr 2025 überdurchschnittlich: Das Handelsvolumen stieg um 3,4 Prozent auf rund 550 Milliarden Euro, während der gesamte deutsche Außenhandel nur um 2,4 Prozent wuchs. Besonders stark legten die Exporte nach Polen und Tschechien zu. Polen ist inzwischen der viertgrößte Absatzmarkt Deutschlands und übertrifft die Lieferungen nach China um fast 19 Milliarden Euro.
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft betont, dass die Region weiterhin ein großes Wachstumspotenzial bietet. Eine gemeinsame Umfrage mit KPMG zeigt, dass die meisten Unternehmen ihre Geschäfte ausbauen und in den nächsten zwölf Monaten investieren wollen. Für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft sind die Stärkung des Binnenmarktes, die EU-Erweiterung und der Mittlere Korridor nach Zentralasien entscheidend.
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