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Wachstum – Wie Viktor Orbán die ungarische Wirtschaft ruiniert?

24.02.2026

Handelsblatt

Die nationalistische Wirtschaftspolitik von Viktor Orbán hat nach Einschätzung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft negative Folgen für die ungarische Konjunktur. Im Jahr 2025 verzeichnete Ungarn mit nur rund 0,3 Prozent Wachstum das schwächste Wirtschaftswachstum in Mittel- und Osteuropa, während deutsche Exporte in das Land im gleichen Zeitraum um etwa fünf Prozent zurückgingen. Laut einer KPMG-Umfrage im Auftrag des Ost-Ausschusses ist auch die Investitionsbereitschaft deutscher Unternehmen deutlich gesunken: Nur noch rund 19 Prozent planen Investitionen in Ungarn in den kommenden zwölf Monaten – etwa halb so viele wie im Vorjahr. Der Verband führt dies unter anderem auf die unklare rechtliche Situation für ausländische Firmen und wiederholte Verstöße gegen den EU-Binnenmarkt zurück. Der Ost-Ausschuss betont, dass stabile Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Ungarn essentiell sind.

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