Die wachsende Handelspräsenz Chinas in Ost- und Südosteuropa erhöht den Wettbewerbsdruck auf deutsche Unternehmen. Zwar ist der Handel Deutschlands mit der Region zuletzt weiter gewachsen, doch China hat in zahlreichen Ländern Marktanteile gewonnen und ist dort häufig wichtigster oder zweitwichtigster Handelspartner. Besonders sichtbar wird die Konkurrenz in Branchen wie Automobil, Stahl und bei langlebigen Konsumgütern; zugleich steigen in einzelnen Ländern die Importabhängigkeiten von chinesischen Vorprodukten und Hightechgütern.
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft weist darauf hin, dass China in 18 der 29 von ihm betreuten Staaten in Osteuropa und Zentralasien inzwischen wichtigster oder zweitwichtigster Handelspartner ist, während Deutschland in 15 Ländern diese Position einnimmt, und sieht darin wachsenden Wettbewerbsdruck für deutsche Unternehmen.
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