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Erstes Alumni-Treffen der Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden in Moskau
Im Oktober 2008 startete der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft zusammen mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt die „Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden“, ein Intensivseminar für junge Manager und Unternehmer aus Deutschland und Russland.

Der Ost-Ausschuss pflegt im Rahmen seines Partnerschaftsprojektes mit Einrichtungen der moldauischen Wirtschaft traditionell den agrarpolitischen Dialog mit dem Land im Südosten Europas. Neben dem bilateralen Forum im Rahmen der Internationalen Grünen Woche lag in der ersten Hälfte des Jahres 2009 der Schwerpunkt auf der Unterstützung des Weinsektors. Mit der Weingilde der Republik Moldau hat sich auf moldauischer Seite eine vielversprechende Organisation der privaten Weinwirtschaft zum Ansprechpartner entwickelt. In den vergangenen Jahren haben sich die Mitgliedsunternehmen der Weingilde neben der Weinproduktion für den russischen Markt auch auf die Produktion von Qualitätsweinen für den westeuropäischen und damit auch für den deutschen Markt konzentriert.

Umbrella-Agreement zur Absicherung des Energietransits durch die Ukraine nötig
Vor dem Hintergrund des Lieferstopps für russisches Gas über die Ukraine Anfang dieses Jahres wird erneut die Frage nach der Verlässlichkeit der russischen Gaslieferungen gestellt. Die Unterbrechung der Lieferungen russischen Gases lag aber ausschließlich in bilateralen Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine begründet. Russland hat dabei in keiner Weise das Lieferverhältnis mit Deutschland in Frage gestellt.
Die Gaswirtschaft der EU war an den Verhandlungen zu den Liefer- und Transitverträgen zwischen der russischen und der ukrainischen Seite nicht beteiligt. Die Gasgesellschaften der EU sehen sich deshalb auch nicht in der Lage, materiell zu Lösungen des akuten bilateralen Problems beizutragen.

Die Zukunft von zwei der wichtigsten Informationsdienste zu Ländern Osteuropas ist gesichert: Mit Wirkung zum 1. September 2009 übernimmt der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für drei Jahre die Finanzierung der 'Russland-' und der 'Ukraine-Analysen'. "Politische und wirtschaftliche Entscheidungen müssen auf Grundlage bestmöglicher Informationen getroffen werden. Hierzu leisten diese Länderanalysen einen unverzichtbaren Beitrag", erklärte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Klaus Mangold.

Ost-Ausschuss sieht Potenzial für deutsche Zulieferer in Russland

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft sieht in der heute bekannt gegebenen Entscheidung von GM, den deutschen Autobauer Opel an ein kanadisch-russisches Konsortium unter Führung von Magna abzugeben, einen wichtigen Beitrag zu den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen.

Präsident Gjorge Ivanov wirbt bei einem Treffen auf Einladung des Ost-Ausschusses um deutsche Investoren

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank und dem DIHK organisierte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 15. September ein Arbeitsessen mit dem Mazedonischen Präsidenten Gjorge Ivanov. An den Gesprächen im Berliner Hotel Adlon nahmen 40 Vertreter von Unternehmen, Ministerien und Verbänden beider Länder teil.

Fachkonferenz mit Anatoloij Tschubais, ROSNANO


Bei der Diversifizierung und Modernisierung der Wirtschaft setzt die russische Regierung insbesondere auf die Nanotechnologie. Mit Zuschüssen von über drei Milliarden Euro sollen wichtige Impulse gesetzt werden, um den Umsatz mit Produkten dieses Hochtechnologiebereichs bis 2015 auf jährlich 20 Milliarden Euro zu steigern und Russland in dieser Zukunftstechnologie an die Weltspitze zu führen. Dieses ambitionierte Ziel bietet Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Deutschland herausragende Chancen zu einer Zusammenarbeit.

Eindrücke vom VIII. Internationalen Investitionsforum Sotschi 2009

Das letzjährige Investitionsforum in Sotschi fand unmittelbar nach dem Zusammenbruch der New Yorker Bank Lehman Brothers statt. Damals konnte sich kaum jemand ausmalen, wie stark auch Russland von diesem globalen Finanzbeben betroffen sein würde. Seitdem hat die Wirtschaftskrise die Mängel der russischen Wirtschaft, nämlich die fehlende Diversifikation der Industrie, die Schwäche des nationalen Finanzsektors, die niedrige Wertschöpfung sowie der ineffiziente Ressourceneinsatz schonungslos offengelegt. Das diesjährige Sotschi-Forum vom 17. bis 20. September bot damit eine hervorragende Möglichkeit, die Krise zu bilanzieren und gleichzeitig Lehren für die Zukunft daraus zu ziehen.

Deutsche Wirtschaftsdelegation besucht Georgien und Armenien

Im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung der Bundesregierung veranstaltete das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im September eine Exkursion nach Georgien und Armenien. Die Reise wurde von der COMMIT GmbH organisiert und durch den Ost-Ausschuss unterstützt. Unter Leitung des BMWi flogen mehr als 20 Unternehmensvertreter in die beiden südkaukasischen Republiken. Ziel war es, Informationen über Geschäftsklima und Geschäftsmöglichkeiten zu sammeln und Kontakte auf- und auszubauen. Der Besuch der deutschen Delegation in Georgien fand parallel zum 1. Deutschen Wirtschaftstag statt, den die junge Deutsche Wirtschaftsvereinigung Georgien (DWVG) veranstaltete. Der neue georgische Minister für wirtschaftliche Entwicklung Surab Pololikashvili sah darin ein „Signal der Hoffnung“ für die deutsch-georgischen Beziehungen.
 

Informationsreise des Ost-Ausschusses für mögliche Investoren im Tourismus-Sektor
Albanien, die unbekannte Republik an Adria und Ionischem Meer, bietet zahlreiche Investitionsmöglichkeiten, gerade auch im Tourismus-Sektor. Wer diese nutzen will, braucht den Blick fürs Unentdeckte - und oft auch einen guten Anwalt.

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