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Pressemitteilungen

Mit großer Sorge blickt die deutsche Wirtschaft auf die neu aufgeflammten, bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Armenien und Aserbaidschan. Zur Befriedung des Konfliktes hatte sich 1992 eine OSZE-Minsk-Gruppe gebildet, der auch Russland und EU-Länder angehören. Eine nachhaltige Lösung am Verhandlungstisch ist jedoch nie zustande gekommen. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Oliver Hermes äußert sich zu dem aktuellen Konflikt im Kaukasus:
Im zweiten Quartal 2020 hatte es infolge der Abwehrmaßnahmen gegen Corona noch einen starken Rückgang des deutschen Handels mit Mittel- und Osteuropa gegeben. Die nun ausgewerteten Zahlen für den Monat Juli deuten nun auf eine weitere Erholung hin. Allerdings gibt es wachsende Sorgen bezüglich einer möglichen zweiten Corona-Welle im Herbst. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Oliver Hermes kommentiert die neuen Zahlen und die aktuelle Entwicklung:
Gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss hat die Kühne Logistics University (KLU) ein Osteuropastipendium für Nachwuchskräfte aus der Logistik und dem Supply Chain Management entwickelt. Das Osteuropastipendium ist ein akademisches Ausbildungsmodell für angehende Fach- und Führungskräfte aus Osteuropa, das von Mitgliedsunternehmen des Ost-Ausschusses und der Kühne Logistics University (KLU) getragen wird.
Am 23. September startet der 17. Durchgang des Zoran Djindjic Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für die Länder des Westlichen Balkans (ZDS). 49 Stipendiaten aus Kroatien und den sechs Ländern des Westlichen Balkans absolvieren hierzu zunächst ihre Einführungswoche am Werbellinsee in Brandenburg. Kurz darauf werden sie ihre mehrmonatige Tätigkeit in über 40 Unternehmen in Deutschland aufnehmen. Die bevorstehende Ankunft des neuen Jahrgangs in Deutschland kommentiert der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes.
Nachdem die Berliner Charité eine Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny mit dem chemischen Kampfstoff Nowitschok festgestellt hat, läuft in Deutschland eine Diskussion über mögliche Sanktionen gegen das russisch-europäische Pipelineprojekt Nord Stream 2. Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes nimmt zu aktuellen Fragen zum Projekt Stellung.

„Der Giftanschlag auf den russischen Oppositionspolitiker Nawalny lässt niemanden kalt. Wir danken der Bundesregierung, dass sie schnelle und unbürokratische Hilfe möglich machen konnte und sich für die Klärung des Falles einsetzt. Wir hoffen alle sehr, dass Nawalny keine bleibenden Schäden davontragen wird. Die Hintergründe der Tat sollten nun gemeinsam mit Russland umfassend und transparent aufgeklärt werden.

„Die aktuelle Situation in Belarus beginnt sich negativ auf die Wirtschaft des Landes auszuwirken. Der belarussische Rubel wertete in den vergangenen Wochen kontinuierlich ab. Gleichzeitig äußern sich immer mehr Unternehmen, insbesondere aus dem Bereich der Digitalwirtschaft, besorgt über die Rahmenbedingungen in ihrem Geschäftsbereich und für ihre Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund ist aus Sicht der deutschen Wirtschaft von großer Bedeutung, dass sich auch in Belarus Schritt für Schritt ein demokratisches, marktwirtschaftliches und wettbewerbsoffenes Umfeld entwickelt."
„Angesichts der wachsenden Bedeutung des Klimaschutzes hat der Ost-Ausschuss einen neuen Arbeitskreis Energie und Nachhaltigkeit eingerichtet, der sich am 25. August zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen hat. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Christan Bruch, dem Vorstandsvorsitzenden von Siemens Energy, einen ausgewiesenen Energieexperten mit langjähriger Osteuropa-Erfahrung als Sprecher des Arbeitskreises gewinnen konnten. Der Arbeitskreis wird die Expertise unserer Mitgliedsunternehmen bündeln und eine Plattform für den Dialog mit unseren 29 Partnerländern schaffen."
Nach einem starken ersten Quartal und einem historisch tiefen Einbruch in den Monaten April und Mai stehen die Zeichen im deutschen Osthandel wieder auf Erholung. „Nachdem wir durch die Corona-Eindämmungsmaßnahmen ab Ende März monatliche Einbrüche im Handel jenseits der 30-Prozentmarke verzeichnen mussten, hat im Juni die erhoffte Trendwende eingesetzt“, kommentierte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Oliver Hermes die Halbjahreszahlen des deutschen Osthandels, die der Ost-Ausschuss jetzt ausgewertet hat.
Bei den Präsidentenwahlen in Belarus hat nach offiziellen Angaben Amtsinhaber Alexander Lukaschenko mit rund 80 Prozent der Stimmen gewonnen, während seine schärfste Konkurrentin Swetlana Tichanowskaja auf weniger als zehn Prozent gekommen sein soll. Die Opposition spricht von Wahlfälschung, im ganzen Land finden Demonstrationen statt. Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, nimmt zur aktuellen Lage Stellung.

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