350 Vertreter aus Wirtschaft und Politik aus über 25 Ländern kamen am 22. April nach Berlin / EU-Kommissar Hahn kündigt neue Europäische Nachbarschaftspolitik an
Auf dem 3. east forum Berlin, das am Abend des 22. April mit einem Empfang unter Beteiligung von 20 Botschaftern zu Ende ging, diskutierten rund 350 Teilnehmer aus Wirtschaft und Politik über die Folgen und mögliche Lösungen des aktuellen Ost-West-Konflikts. Veranstaltet wurde das east forum Berlin durch die UniCredit, den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, die METRO GROUP und das Land Berlin.
Schwerpunkt zu den Themen des Forums
Im April 2015 veranstaltet der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, die UniCredit und die METRO GROUP mit Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin zum dritten Mal das east forum Berlin. Diese internationale Konferenz hat das Ziel, angesichts wachsender Spannungen in Europa die Vision eines gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok wiederzubeleben. In diesem Jahr diskutiert das east forum Berlin insbesondere über die Folgen der Ukraine-Krise, widmet sich der aktuellen Debatte über eine neue EU-Nachbarschaftspolitik und sucht nach den möglichen Antworten auf die zunehmende Konfrontation zwischen der EU und Russland.
Am 22. April 2015 veranstalten die UniCredit, der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, die METRO GROUP mit Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin das 3. east forum Berlin. Die Konferenz hat das Ziel, angesichts wachsender Spannungen in Europa die Vision eines gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok wiederzubeleben. Berlin präsentiert sich als Treffpunkt für wirtschaftspolitische Debatten zwischen Ost und West und als Start-up-Metropole Europas.
Ost-Ausschuss unterstützt Newsletter zu Russland und Aserbaidschan
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft baut seine Zusammenarbeit mit dem OWC-Verlag für Außenwirtschaft aus und wird neuer Kooperationspartner der Informationsdienste RUSSLAND aktuell und AZERBAIJAN Business Report. Bislang ist der Ost-Ausschuss bereits Partner der Informationsdienste UKRAINE aktuell, BELARUS aktuell und KASACHSTAN aktuell.
Schwerpunkt Ukraine und Belarus/ Geschäftsklima-Umfrage Russland
Verhandlungen über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion als wichtigen Schritt zur Lösung des Ukraine-Konflikts wünscht sich eine klare Mehrheit der deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft. Dies ist ein Ergebnis der gemeinsamen Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), deren Ergebnisse wir in dieser Ausgabe vorstellen. Sie zeigt außerdem, wie sich das Geschäftsklima in Russland im Gefolge des Ukraine-Konflikts massiv eingetrübt hat.
Krise birgt Risiken für ganz Osteuropa/ Exporte in GUS-Raum brechen ein/ Cordes: Minsk II muss durch stetigen Dialogprozess begleitet werden
Der seit über einem Jahr andauernde Konflikt um die politische und wirtschaftliche Zukunft der Ukraine hat massive negative Konsequenzen für den deutschen Handel mit Osteuropa: Die deutschen Exporte sowohl nach Russland (-18 Prozent) und in die Ukraine (-33 Prozent) als auch in die benachbarten Länder Kasachstan (-20 Prozent) und Belarus (-21 Prozent) sanken deutlich.
Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes in der Rheinischen Post zur Entwicklung des Russland-Handels
Die anhaltenden Sanktionen gegen Russland machen der deutschen Wirtschaft schwer zu schaffen. 2014 seien den jüngsten Zahlen zufolge die deutschen Exporte nach Russland „um 18 Prozent oder umgerechnet mehr als sechs Milliarden Euro gesunken“, sagte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, auf Anfrage unserer Redaktion.
Ost-Ausschuss beteiligt sich vom 15. bis 17. Januar 2015 am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im Rahmen der Grünen Woche in Berlin
Vom 15. bis 17. Januar 2015 treffen sich in Berlin rund 60 Landwirtschaftsminister und mehr als 1.000 Agrarexperten und Wirtschaftsvertreter zum 7. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der agrarpolitischen Auftaktveranstaltung der Internationalen Grünen Woche. Das GFFA steht in diesem Jahr unter dem Schwerpunktthema „Wachsende Nachfrage nach Nahrung, Rohstoffen und Energie: Chancen für die Landwirtschaft, Herausforderungen für die Ernährungssicherung?“
Als Trägerverband des Global Forum for Food and Agriculture beteiligt sich die Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft traditionell mit eigenen Veranstaltungen an diesem hochrangig besetzten Treffen der internationalen Agrar- und Ernährungswirtschaft.
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