Experten diskutieren auf dem GFFA-Fachpodium anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin über Strategien und Lösungsansätze
Unter dem Titel „Urbanisierung, Migration und Strukturwandel – Herausforderungen und Strategien für den Agrarsektor Osteuropas“ richtete das Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 14. Januar 2016 auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) ein Fachpodium aus. Auf der Veranstaltung tauschten sich Vertreter aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft gemeinsam mit rund 130 Gästen über die anstehenden Herausforderungen hinsichtlich der Nahrungsmittelversorgung wachsender Städte bei gleichzeitiger Migration aus den ländlichen Räumen Osteuropas aus. Das GFFA ist eine internationale Konferenz zu agrarpolitischen Fragenstellungen der Ernährungssicherung und findet jährlich im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) statt.
Fachkräftemangel auf dem Land und Versorgungssicherheit der Großstädte im Mittelpunkt
Auch 2016 beteiligt sich der Ost-Ausschuss am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Während russische Vertreter auf der Grünen Woche fehlen, versucht die Ukraine die Chancen der Annäherung an die EU zu nutzen.
Vom 14. bis 16. Januar 2016 treffen sich in Berlin rund 60 Landwirtschaftsminister und mehr als 1.000 Agrarexperten und Wirtschaftsvertreter zum 8. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der zentralen agrarpolitischen Auftaktveranstaltung der Internationalen Grünen Woche. Das GFFA diskutiert in diesem Jahr das Schwerpunktthema „Wie ernähren wir die Städte? – Landwirtschaft und ländliche Räume in Zeiten von Urbanisierung“.
13. Geschäftsklimaumfrage Russland gestartet
Der Ukraine-Konflikt, die Sanktionen gegen Russland und dessen wirtschaftliche Krise belasten nach wie vor die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. Die deutschen Exporte dürften 2015 auf etwa die Hälfte des Niveaus von 2012 geschrumpft sein, und deutsche Unternehmen erleiden teils erhebliche Umsatz- und Gewinneinbußen auf dem russischen Markt.
Stellungnahme des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes zur Verlängerung der Russland-Sanktionen
Heute und morgen kommen in Brüssel Vertreter der 28 EU-Mitgliedsländer zusammen, um unter anderem über die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland um sechs weitere Monate zu entscheiden. Zu diesem Thema und zu der für den 1. Januar geplanten Umsetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit der Ukraine finden Sie hier eine Stellungnahme des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes.
Schwerpunktthema der neuen Ausgabe ist wie immer zum Jahreswechsel die Grüne Woche in Berlin, auf der sich der Ost-Ausschuss wieder am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) beteiligt. Wir berichten in dieser Ausgabe darüber, wie sich der russische Importstopp für Nahrungsmittel in der EU und Russland auswirkt, wie sich der Landmaschinenmarkt in Russland entwickelt und vor welchen Herausforderungen die ukrainische Landwirtschaft steht.
Der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Rainer Lindner verlässt zum Jahresende den Ost-Ausschuss und übernimmt ab 1. Januar 2016 eine Führungsposition in der Schaeffler Gruppe.
Treffen mit dem bulgarischen Präsidenten Plevneliev und Vize-Premier Donchev / Bilateraler Handel markiert 2015 neuen Rekord
Eine 18-köpfige Delegation unter Leitung von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner reiste am 19. November zu Gesprächen mit der bulgarischen Regierung nach Sofia. Die Delegation traf unter anderem mit dem bulgarischen Präsidenten Rosen Plevneliev, mit dem für EU-Fonds und Wirtschaftsfragen zuständigen Vize-Premierminister Tomislav Donchev und mit dem Vizeminister für Wirtschaft Ljuben Petrov zusammen.
Mitgliederversammlung wählt Linde-Chef einstimmig / Büchele löst Cordes ab: Amtsübergabe am 1. Januar 2016
Dr. Wolfgang Büchele (56), Vorsitzender des Vorstands der Linde AG, wurde heute in Berlin im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung einstimmig von der Mitgliederversammlung und vom Präsidium des Ost- Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zum neuen Vorsitzenden gewählt. Büchele tritt damit die Nachfolge von Eckhard Cordes (64) an, der fünf Jahre ehrenamtlich an der Spitze des Ost-Ausschusses stand. Die offizielle Übergabe der Amtsgeschäfte wird am 1. Januar 2016 erfolgen.
Ost-Ausschuss begrüßt wichtiges Projekt der deutsch-kasachischen Rohstoffpartnerschaft
„Mit der Aurum Deutschland AG erhält jetzt erstmals ein deutsches Rohstoffunternehmen im Rahmen des deutsch-kasachischen Partnerschaftsabkommens exklusive Bergrechte zur Förderung von Gold und anderer strategisch wichtiger Rohstoffe in Kasachstan. Dies ist eine gute Nachricht für die deutsch-kasachischen Beziehungen und ein wichtiges Signal an alle deutschen Unternehmen, die sich dort ebenfalls engagieren wollen“, sagte der Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner in Berlin. „Gemeinsame Projekte wie das Engagement von Aurum zeigen, dass die deutsche Wirtschaft auch in Zeiten gesunkener Rohstoffpreise daran arbeitet, die Rohstoffsicherheit der deutschen Industrie langfristig zu verbessern“, so Lindner.
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