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Pressemitteilungen

Standortbestimmung nach der russischen Parlamentswahl/ Sorge in der deutschen Wirtschaft vor wachsendem Protektionismus/ OA-Vorstand Russwurm: Brauchen sicheres Umfeld für Investitionen

Drei Tage nach den russischen Parlamentswahlen reist Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation am heutigen Mittwoch nach Moskau. Von Seiten des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft werden Vorstandsmitglied Siegfried Russwurm (Mitglied des Vorstands der Siemens AG), Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms sowie viele mittelständische Unternehmen der Delegation angehören, die sich für eine Produktion in Russland interessieren. Auf dem Programm stehen dazu unter anderem Gespräche mit dem russischen Industrieminister Denis Manturow und dem Minister für wirtschaftliche Entwicklung Alexej Uljukajew.

Aktuelle Wirtschaftsinformationen anlässlich der Parlamentswahl

Am 18. September 2016 finden in Russland Parlamentswahlen statt. Zu Ihrer Information haben wir Ihnen auf einen Blick die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zur russischen Wirtschaft und den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen zusammengestellt. Unser Russland-Update finden Sie hier als Download. Wirtschaftsporträts zu Russland und den übrigen 20 Ländern des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft können Sie zudem jederzeit auf der Ost-Ausschuss-Seite unter dem Menüpunkt Länder einsehen. Immer zum Monatsanfang bietet Ihnen der Ost-Ausschuss zudem einen kostenlosen Newsletter mit aktuellen Berichten und Statistiken an, den Sie über unsere Homepage abonnieren können. Folgen Sie uns auch aktuell auf Twitter: @OstAusschuss

Südosteuropa als Wachstumslokomotive/ Bodenbildung bei den Russland-Exporten in Sicht/ Ausfuhren in die Ukraine steigen um fast ein Drittel

Erstmals seit dem Rekordjahr 2012 wachsen die deutschen Exporte in die vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft betreuten Länder wieder stärker als die deutschen Ausfuhren insgesamt. Dies ergab die Auswertung der aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts durch den Ost-Ausschuss. Während die deutschen Gesamtausfuhren im ersten Halbjahr 2016 moderat um 1,5 Prozent zulegten, wuchsen die Exporte in die 21 Länder des Ost-Ausschusses demnach im Schnitt um 3,3 Prozent.

Zentralasien und der Südkaukasus sind die Schwerpunktregionen der aktuellen Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen. Viele Länder dort leiden unter der russischen Wirtschaftsschwäche und dem Verfall der Rohstoffpreise. Kasachstan setzt sich deshalb verstärkt für einen Dialog zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion über Handelserleichterungen ein, wie eine Ost-Ausschuss-Delegation im Rahmen einer Konferenz des Berliner Eurasischen Klubs in Astana erfuhr. Die wirtschaftlichen Chancen in Aserbaidschan und Georgien standen im Blickpunkt zweier Wirtschaftsforen in Berlin im Juni, die der Ost-Ausschuss mitorganisierte oder unterstützte. Mehr über diese Veranstaltungen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe. Außerdem beschreibt Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms die Eindrücke seiner jüngsten Gespräche in Kiew.

Eröffnung des diesjährigen Zoran-Djindjic-Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan am 28. Juni in Berlin/ Der Ost-Ausschuss führt das Programm seit 2003 mit Finanzierung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durch/ Beispiel für erfolgreiche Kooperation von Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit

Am 28. Juni 2016 reisen 57 Stipendiaten aus sieben Ländern Südosteuropas nach Berlin, um an der feierlichen Eröffnung des Zoran Djindjic Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan teilzunehmen. Im Rahmen des Abendempfangs in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt werden die Stipendiaten von Ruzica Pavlovic Djindjic, der Geschäftsführerin der Zoran Djindjic Stiftung, Dirk Schattschneider, Referatsleiter für die Region (Süd-)Osteuropa im Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Michael Harms und Staatssekretär Dr. Michael Schneider, Bevollmächtigter des Landes Sachsen-Anhalts beim Bund, sowie von zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft begrüßt werden.

Erstes Treffen der Deutsch-Russischen Strategischen Arbeitsgruppe nach zweijähriger Pause/ Zehn Verträge stehen zur Unterschrift an
 
Am heutigen 24. Juni trifft sich in Berlin nach mehr als zwei Jahren Pause die deutsch-russische Strategische Arbeitsgruppe für Wirtschaft und Finanzen (SAG). Anschließend findet die zweite Konferenz der Deutsch-Russischen Unternehmerplattform statt.

Büchele: „Abbau von Sanktionen nicht erst am Ende des Minsk-Prozesses, sondern bereits parallel zu substanziellen Umsetzungsschritten“/ Konjunktur in Russland findet langsam aus der Krise/ Positive Dynamik in Südosteuropa

Die EU sollte die für Ende Juni anstehende Debatte zur Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland für einen Strategiewechsel nutzen. Dafür setzt sich der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ein. „Wie Bundesaußenminister Steinmeier vorgeschlagen hat, sollte Russland der Abbau von Sanktionen nicht erst am Ende des Minsk-Prozesses, sondern bereits parallel zu substanziellen Umsetzungsschritten angeboten werden“, sagte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Wolfgang Büchele in Berlin: „Es wäre gut, wenn dieser Vorschlag in Brüssel jetzt mehrheitsfähig wird und wir einen Einstieg in den Ausstieg aus den Sanktionen hinbekämen.“ Die russische und ukrainische Regierung rief der Ost-Ausschuss-Vorsitzende dazu auf, ihrerseits stärker auf Fortschritte im Minsk-Prozess hinzuarbeiten. Büchele kritisierte in diesem Zusammenhang, dass Russland seine Gegensanktionen im Agrarbereich bereits einseitig bis ins Jahr 2017 verlängerte. „Das war nicht hilfreich.“

Gleich zwei große Konferenzen in Berlin griffen im Frühjahr die Vision eines gemeinsamen Wirtschaftsraums zwischen Europäischer Union (EU) und Eurasischer Wirtschaftsunion (EAWU) auf. Auf dem east forum Berlin 2016, das der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit der UniCredit und der Metro Group zum vierten Mal veranstaltete, stand das Thema wie in den Vorjahren im Mittelpunkt. Das east forum Berlin 2016 diente diesmal auch dazu, eine große OSZE-Wirtschaftskonferenz zum Thema „Connectivity“ vorzubereiten, die im Rahmen der deutschen OSZE-Präsidentschaft im Mai 2016 in Berlin stattfand. Über beide Veranstaltungen lesen Sie in dieser Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen.

Anfang Juni erscheint die neueste Ausgabe des Mittel- und Osteuropa Jahrbuchs, das der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit dem OWC-Verlag für Außenwirtschaft herausgibt. Es enthält einen Überblick über die wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Osteuropa im zurückliegenden Jahr und dokumentiert die Aktivitäten, Veranstaltungen und Projekte des Ost-Ausschusses zwischen Juli 2015 und Juni 2016. Informationen zu Gremien und Mitgliedern des Ost-Ausschusses schließen sich an. Dazu kommen Wirtschaftsprofile aller mittel- und osteuropäischen Länder. Dadurch wird das Jahrbuch zu einem umfassenden und informativen Nachschlagewerk.

Aus dem Inhalt: Vorworte des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Büchele und des Geschäftsführers Michael Harms - Berichte des Ost-Ausschusses zu Ländern und Regionen (Russland, Osteuropa, Südosteuropa, Zentralasien) - Projekte und Arbeitskreise des Ost-Ausschusses - Presse und Kommunikation - Chronik Juni 2015 - Mai 2016 - Gremien des Ost-Ausschusses – Wirtschaftsentwicklung und Perspektiven in Mittel- und Osteuropa

Über 400 Teilnehmer aus 40 Ländern setzen ein deutliches Zeichen für internationale Zusammenarbeit

Mit einer Rede des früheren Bundeswirtschaftsministers und jetzigen Geschäftsführers des Weltwirtschaftsforums in Davos Philipp Rösler ging am Nachmittag des 19. April das 4.east forum Berlin zu Ende. Über 400 Teilnehmer aus 40 Ländern kamen am 18. und 19. April 2016 auf Einladung der UniCredit, des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der METRO GROUP zu dieser internationalen Wirtschaftskonferenz nach Berlin und sorgten für eine Rekordbeteiligung.

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