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Anfang Juni erscheint die neueste Ausgabe des Mittel- und Osteuropa Jahrbuchs, das der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit dem OWC-Verlag für Außenwirtschaft herausgibt. Es enthält einen Überblick über die wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Osteuropa im zurückliegenden Jahr und dokumentiert die Aktivitäten, Veranstaltungen und Projekte des Ost-Ausschusses zwischen Juli 2015 und Juni 2016. Informationen zu Gremien und Mitgliedern des Ost-Ausschusses schließen sich an. Dazu kommen Wirtschaftsprofile aller mittel- und osteuropäischen Länder. Dadurch wird das Jahrbuch zu einem umfassenden und informativen Nachschlagewerk.

Aus dem Inhalt: Vorworte des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Büchele und des Geschäftsführers Michael Harms - Berichte des Ost-Ausschusses zu Ländern und Regionen (Russland, Osteuropa, Südosteuropa, Zentralasien) - Projekte und Arbeitskreise des Ost-Ausschusses - Presse und Kommunikation - Chronik Juni 2015 - Mai 2016 - Gremien des Ost-Ausschusses – Wirtschaftsentwicklung und Perspektiven in Mittel- und Osteuropa

Über 400 Teilnehmer aus 40 Ländern setzen ein deutliches Zeichen für internationale Zusammenarbeit

Mit einer Rede des früheren Bundeswirtschaftsministers und jetzigen Geschäftsführers des Weltwirtschaftsforums in Davos Philipp Rösler ging am Nachmittag des 19. April das 4.east forum Berlin zu Ende. Über 400 Teilnehmer aus 40 Ländern kamen am 18. und 19. April 2016 auf Einladung der UniCredit, des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der METRO GROUP zu dieser internationalen Wirtschaftskonferenz nach Berlin und sorgten für eine Rekordbeteiligung.

Unter dem Motto „An economic area in transition – Shaping the future between Europe and the East” bietet das 4. east forum Berlin am 18. und 19. April 2016 wieder über 300 Vertretern aus Wirtschaft und Politik eine Plattform zum Dialog über den gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok. Das east forum Berlin verbindet sich in diesem Jahr mit den Aktivitäten anlässlich des deutschen OSZE-Vorsitzes. Ende Mai findet im Auswärtigen Amt unter dem Titel „Connectivity“ eine Wirtschaftskonferenz statt, auf die das east forum in diesem Jahr vorbereitet.. Außerdem wird 2016 der Blick auf China erweitert und die Bedeutung der chinesischen Seidenstraßen-Initiative „One Belt, One Road“ für die Wirtschaft diskutiert.

„Von der neuen Regierung in Kiew erwarten wir uns nach quälenden Wochen der Ungewissheit nun neuen Schwung für den Reformprozess in der Ukraine. Die Vorgängerregierung unter Premierminister Jatzenjuk hat in ihrer rund zweijährigen Amtszeit viele und wichtige Reformen angepackt. In den letzten Monaten konnte sie jedoch das nötige Tempo nicht mehr aufrechterhalten.

Keynotes u.a. von der ukrainischen Ex-Finanzministerin Natalie Jaresko, BDI-Präsident Ulrich Grillo und Davos-Geschäftsführer Philipp Rösler

Am 18. und 19. April findet das 4. east forum Berlin statt. Unter dem Motto „An economic area in transition – Shaping the future between Europe and the East” bietet diese internationale Konferenz wieder über 300 Vertretern aus über 30 Ländern eine Plattform zum Dialog über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok. In diesem Jahr wird der Blick zudem auf China erweitert und die Bedeutung der chinesischen Seidenstraßen-Initiative „One Belt, One Road“ für die Wirtschaft diskutiert.

Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms zum Referendum in den Niederlanden über das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine

„Es wäre falsch, das Referendum als Absage an die Reformbewegung in der Ukraine zu werten. Im Gegenteil: Die Skepsis in den Niederlanden am politischen System in der Ukraine sollte diejenigen nicht entmutigen, die sich dort für einen konsequenten Reformkurs, die Bekämpfung der Korruption und den Aufbau eines unabhängigen und transparenten Rechtssystems engagieren. Die Ukraine darf nicht scheitern, das ist eine Aufgabe für ganz Europa einschließlich Russlands.

4. east forum Berlin am 18. und 19. April 2016

Die wirtschaftliche Zukunft Europas, die chinesische Seidenstraßen-Initiative und die Wirtschaftsbeziehungen  zwischen EU und Eurasischer Wirtschaftsunion stehen im Mittelpunkt der Konferenz/ Keynotes u.a. von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, dem polnischen Außenminister Witold Waszczykowski und Davos-Geschäftsführer Philipp Rösler

Unter dem Titel „An economic area in transition – Shaping the future between Europe and the East” widmet sich das 4. east forum Berlin am 18. und 19. April 2016 den veränderten politischen und wirtschaftlichen Realitäten zwischen Lissabon und Wladiwostok und richtet hierbei den Blick auch über die Region hinaus. Die Konferenz knüpft in diesem Jahr an die Aktivitäten anlässlich des deutschen OSZE-Vorsitzes an. Im Mittelpunkt der Keynotes und der Panel-Diskussionen stehen die wirtschaftliche Zukunft Europas, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und der Eurasischen Wirtschaftsunion sowie die Chancen und Risiken der chinesischen Seidenstraßen-Initiative.

Die überwältigende Mehrheit der deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft spricht sich für eine sofortige oder schrittweise Aufhebung der Wirtschaftssanktionen aus. Dies ist ein Ergebnis der diesjährigen Geschäftsklima-Umfrage Russland, die der Ost-Ausschuss in Kooperation mit der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer im Januar 2016 zum 13. Mal durchführte und über die wir in dieser Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen berichten. Die Befragung zeigt erneut, wie massiv die Unternehmen vom Konjunktureinbruch in Russland und der Sanktionspolitik betroffen sind.

13. Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses und der AHK Russland/ Breite Mehrheit für Aufhebung der Sanktionen/ Weitere Eintrübung des Geschäftsklimas in Russland und Rückgang des Handels/ Unternehmen halten dennoch am russischen Markt fest

Die Befürchtungen der deutschen Unternehmen vor einer Abwendung Russlands von der EU Richtung China haben deutlich abgenommen. Dies ist eines der Ergebnisse der jährlichen Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK). Die Umfrageergebnisse stellten der neue Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele und der Präsident der AHK Rainer Seele am Freitag im Vorfeld der Deutsch-Russischen Mittelstandskonferenz in Berlin vor.

Neuer Schwung für die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen/ Wichtige Brückenfunktion zwischen EU und Eurasischer Wirtschaftsunion

Als „gute Nachricht in schwierigen, europäischen Zeiten“, begrüßte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele die Entscheidung der EU, die vor über fünf Jahren eingeführten Sanktionen gegen belarussische Personen und Unternehmen weitgehend aufzuheben. „Wir hoffen, dass die zu beobachtende Annäherung damit eine neue Dynamik erhält und sich die Rahmenbedingungen auch für die Wirtschaft weiter verbessern“, so Büchele, der sich am Wochenende am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz mit dem belarussischen Außenminister Wladimir Makei getroffen hatte.

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