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Bericht zur Podiumsdiskussion „Automobilstandort Russland – Wachstumsmarkt nach der Krise“ auf der 63. IAA PKW in Frankfurt

Der krisengeschüttelte russische Automobilmarkt kann sich nur unter dem Druck des Wettbewerbs modernisieren und neu aufstellen. Dies ist das Fazit einer Podiumsdiskussion, die der Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit dem Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) auf der 63. IAA PKW in Frankfurt organisierte. Zudem übten Unternehmensvertreter aus Deutschland Kritik an protektionistischen Tendenzen in Russland.

Eindrücke vom VIII. Internationalen Investitionsforum Sotschi 2009

Das letzjährige Investitionsforum in Sotschi fand unmittelbar nach dem Zusammenbruch der New Yorker Bank Lehman Brothers statt. Damals konnte sich kaum jemand ausmalen, wie stark auch Russland von diesem globalen Finanzbeben betroffen sein würde. Seitdem hat die Wirtschaftskrise die Mängel der russischen Wirtschaft, nämlich die fehlende Diversifikation der Industrie, die Schwäche des nationalen Finanzsektors, die niedrige Wertschöpfung sowie der ineffiziente Ressourceneinsatz schonungslos offengelegt. Das diesjährige Sotschi-Forum vom 17. bis 20. September bot damit eine hervorragende Möglichkeit, die Krise zu bilanzieren und gleichzeitig Lehren für die Zukunft daraus zu ziehen.

Deutsche Wirtschaftsdelegation besucht Georgien und Armenien

Im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung der Bundesregierung veranstaltete das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im September eine Exkursion nach Georgien und Armenien. Die Reise wurde von der COMMIT GmbH organisiert und durch den Ost-Ausschuss unterstützt. Unter Leitung des BMWi flogen mehr als 20 Unternehmensvertreter in die beiden südkaukasischen Republiken. Ziel war es, Informationen über Geschäftsklima und Geschäftsmöglichkeiten zu sammeln und Kontakte auf- und auszubauen. Der Besuch der deutschen Delegation in Georgien fand parallel zum 1. Deutschen Wirtschaftstag statt, den die junge Deutsche Wirtschaftsvereinigung Georgien (DWVG) veranstaltete. Der neue georgische Minister für wirtschaftliche Entwicklung Surab Pololikashvili sah darin ein „Signal der Hoffnung“ für die deutsch-georgischen Beziehungen.
 

Sberbank-Vorsitzender Gref und BDI-Präsident Keitel sprechen zum Jahrestreffen des Ost-Ausschusses
Der Vorstandsvorsitzende der russischen Sberbank German Gref und BDI-Präsident Hans-Peter Keitel prägten als Gastredner die Jahresmitgliederversammlung 2009 des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Beide wandten sich in ihren Statements gegen überzogene politische Eingriffe in die Marktwirtschaft und plädierten auch in der Wirtschaftskrise für einen klaren ordnungspolitischen Kurs.

Mit Sonderwirtschaftszonen will Russland mehr Investoren gewinnen
Mit der Gründung von Sonderwirtschaftszonen (SWZ) wollte Russland Investoren zu einem stärkeren Engagement im Land ermuntern. Das Rahmengesetz über die Sonderwirtschaftszonen, das attraktive Bedingungen vorsieht, ist bereits im Sommer 2005 in Kraft getreten und sah zunächst die Gründung von zwei Typen von Sonderwirtschaftszonen vor: technisch innovative und industrielle. Mittlerweile ist ein dritter Typ von Sonderwirtschaftszonen, die touristische SWZ dazugekommen. Eine vierte Form, Hafen-Sonderwirtschaftszonen, sind bereits gesetzlich vorgesehen. Hier läuft noch das regionale Bewerbungsverfahren.

Gründung der Deutsch-Turkmenischen Regierungsarbeitsgruppe Wirtschaft
Wer in diesen Tagen Aschgabat besucht, trifft auf eine Stadt im Wandel. Seit Turkmenistan auf internationaler Bühne eine politische und wirtschaftliche Erneuerung anstrebt, empfängt auch die Hauptstadt ihre Besucher mit großer Offenheit. Politisch wurden die Beziehungen durch die von der Bundesregierung initiierte EU-Zentralasienstrategie seit 2007 auf eine neue Grundlage gestellt. 2008 war Turkmenistan der wirtschaftliche „shooting star“ in der gesamten Region. Insbesondere die Erdgasreserven versprechen für die kommenden Jahre erhebliche Wachstumsraten.

Informationsreise des Ost-Ausschusses für mögliche Investoren im Tourismus-Sektor
Albanien, die unbekannte Republik an Adria und Ionischem Meer, bietet zahlreiche Investitionsmöglichkeiten, gerade auch im Tourismus-Sektor. Wer diese nutzen will, braucht den Blick fürs Unentdeckte - und oft auch einen guten Anwalt.

Start des Zoran-Djindjic-Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft

Am 10. Juni 2009 wurde der sechste Jahrgang des Zoran-Djindjic-Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan mit einem Empfang im Haus der Deutschen Wirtschaft offiziell eröffnet. Bodo Hombach, Mitglied des Präsidiums des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Ruzica Djindjic, Vorsitzende der Zoran-Djindjic-Stiftung, und Ingrid-Gabriela Hoven, Abteilungsleiterin für bilaterale und regionale Entwicklungszusammenarbeit im BMZ, begrüßten die Stipendiaten und zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik.

13. Internationales Wirtschaftsforum in St. Petersburg
Das diesjährige Petersburger Wirtschaftsforum stand ganz im Zeichen der Krisenbewältigung. In der Stadt an der Neva traf sich vom 4. bis 6. Juni nun schon zum 13. Mal die Business-Elite russischer und internationaler Unternehmen mit Politikern aus aller Welt – darunter die finnische Präsidentin Tarja Halonen, Ex-Bundeskanzler Schröder und der frühere japanische Premier Koizumi.

Erstes Alumni-Treffen der Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden in Moskau
Im Oktober 2008 startete der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft zusammen mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt die „Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden“, ein Intensivseminar für junge Manager und Unternehmer aus Deutschland und Russland.

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