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Wie Russland Parallelimporte aus Deutschland und anderen EU-Ländern aufgebaut hat (russ.)

Mit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine geriet Russland unter das Sperrfeuer der Sanktionen der USA und der EU. Anfangs schien es vielen - auch Experten -, dass die russische Industrie früher oder später zum Stillstand kommen würde, da sie jahrelang von westlichen Technologien unterstützt worden war. Die Realität sah jedoch komplizierter aus.

Einbruch des Russlandgeschäfts: Suche nach neuen Märkten

Nach dem Einbruch des Russlandgeschäfts haben viele Unternehmen in Sachsen-Anhalt neue Märkte in Zentral- und Osteuropa gesucht. Verstärkt in den Blick seien dabei andere Länder Zentralasiens geraten, vor allem Kasachstan und Usbekistan, wie ein Sprecher des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft sagte: «Das Interesse an Zentralasien ist massiv gestiegen.».

Steuern für Putins Krieg

Deutsche Unternehmen stehen an zweiter Stelle, wenn es um in Russland gezahlte Steuern auf Betriebsgewinne geht. Nach einer neuen Untersuchung der Kiew School of Economics (KSE) und der Nichtregierungsorganisation B4Ukraine, haben die verbliebenen 1146 Unternehmen (von einst 1387) in Russland im Jahr 2022 einen Umsatz in Höhe von umgerechnet 213,9 Milliarden Dollar erwirtschaftet.

Russisches Vermögen der Ukraine zuführen? EU findet bislang keinen legalen Weg

Die Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in London zeigte, dass die EU Probleme hat, die Finanzierung voranzutreiben. Deutsche Unternehmen, unterstützt vom Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft, wollen sich am Wiederaufbau beteiligen, aber Beschränkungen bei der Devisen-Ausfuhr in der Ukraine stellen eine Hürde dar.

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