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Krieg gegen die Ukraine
Nach dem russischen Angriff gegen die Ukraine kämpfen in der Ukraine Tausend Menschen ums Überleben, Hunderttausende sind auf der Flucht. Der Krieg führt zu erheblichen Schäden in der Wirtschaft des Landes, auch deutsche Unternehmen sind direkt betroffen. Gleichzeitig stellen der Krieg und die damit verbundenen Wirtschaftssanktionen die zukünftigen Beziehungen der deutschen Wirtschaft mit Russland in Frage. Der Ost-Ausschuss hat eine Task Force für Unternehmensanfragen eingerichtet und bietet fortlaufend spezielle OA-Updates und Briefings für Unternehmen zur Sanktionsentwicklung an.

AKTUELLES

Nach der Corona-Pause
Die geopolitische und wirtschaftliche Lage in der Ost-Ausschuss-Region verändert sich. Nach dem Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine und die damit verbundene Einführung von Sanktionen bereiten viele Unternehmen derzeit ihren Abschied aus Russland vor. Eine Verlagerung von Produktion und Vertrieb nach Kasachstan zählt zu den möglichen Alternativen. Entsprechend groß war das Interesse an der Delegationsreise des Ost-Ausschusses, die vom Ost-Ausschuss-Vorstandsmitglied Manfred Grundke (Knauf AG) und Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms geleitet wurde.
Unterstützung für die ukrainische Energiewirtschaft
Am 12. Mai kamen in Berlin ukrainische, deutsche und europäische Akteure zusammen, um über die aktuelle Situation des ukrainischen Energiesektors, dessen kurzfristige Unterstützung und Optionen für den Unterhalt und die Weiterentwicklung zu diskutieren. Mit Yaroslav Demchenkov, dem Vizeenergieminister der Ukraine, und Patrick Graichen, Energiestaatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, eröffneten Vertreter der ukrainischen und deutschen Regierung die Konferenz.
Statement zum Osthandel
"Im deutschen Osthandel haben sich im März 2022 die gravierenden wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bemerkbar gemacht. Der deutsche Handel mit der Ukraine leidet erwartungsgemäß am stärksten unter dem Krieg. Die deutschen Ausfuhren nach Russland brachen im Vergleich zu März 2021 massiv um 58 Prozent ein, der Export nach Belarus sank um knapp die Hälfte. Wirtschaftliches Rückgrat des deutschen Osthandels bleiben die mittelosteuropäischen Nachbarn Polen und Tschechien", sagt die stellvertretende OA-Vorsitzende Cathrina Claas-Mühlhäuser.
Außerordentliche Sitzung des Arbeitskreises Fachkräftesicherung

Am 4. Mai fand der virtuelle Austausch der Mitglieder des Arbeitskreises Fachkräftesicherung des Ost-Ausschusses zu den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Arbeitsmärkte in Deutschland und Osteuropa statt. Im Rahmen der außerordentlichen Sitzung standen die Themen Unterstützung für Fachkräfte in/aus der Ukraine sowie Rahmenbedingungen für den Arbeitsmarkteintritt von Fachkräften aus Russland in Deutschland/Osteuropa.

Pressemitteilung
Oliver Hermes legt mit Wirkung zum 1. Juni 2022 sein Amt als Ost-Ausschuss-Vorsitzender nieder. Hermes war seit September 2019 Vorsitzender der größten Regionalinitiative der deutschen Wirtschaft. „In der Ausübung meines Ehrenamtes war ich in den letzten drei Jahren in der Verantwortung, die Interessen von über 300 Mitgliedsunternehmen in 29 Partnerländern in Mittel- und Osteuropa zu vertreten“, sagt Hermes, der Vorstandsvorsitzende und CEO der Wilo Gruppe ist. „Nicht nur geopolitisch, sondern auch ökonomisch stehen Unternehmen vor einer Zeitenwende. Die weltweit eng verwobenen Wertschöpfungsketten entflechten sich mit zunehmender Geschwindigkeit und werden regionaler bzw. lokaler. In der Zukunft sehe ich es deshalb als meine höchste Priorität an, den erfolgreichen Kurs meiner Unternehmensgruppe fortzusetzen und mich hierauf zu konzentrieren. Dies erfordert meine ganze Kraft und Energie.“

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

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