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Tragödie von Smolensk führt Polen, Russen und Deutsche näher zusammen

Die deutsche Wirtschaft drückt nach einer der schlimmsten Katastrophen der jüngeren polnischen Geschichte ihr tiefes Mitgefühl mit dem polnischen Volk aus. „Der Flugzeugabsturz von Smolensk ist nicht nur eine polnische Tragödie, er ist eine europäische Tragödie", sagte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Prof. Dr. Klaus Mangold.

Obwohl viele Experten der russischen Volkswirtschaft eine lange Krise vorhersagten, scheint das Land die stärksten Belastungen bereits hinter sich gelassen zu haben. Die Freude über die einsetzende Erholung darf die einseitige Abhängigkeit Russlands vom Energie- und Rohstoffsektor und die zu geringe Diversifizierung der Wirtschaft aber nicht in Vergessenheit geraten lassen. Während beispielsweise der Maschinenbau in Deutschland eine tragende Säule darstellt, sind Anlagen aus russischer Fertigung selten weltmarktfähig. Hieraus entstand bereits vor mehr als 50 Jahren eine enge Partnerschaft mit deutschen Lieferanten.

Der albanische Staatspräsident Bamir Topi zu Gast beim Ost-Ausschuss

Am 6. April 2010 begrüßte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft den albanischen Staatspräsidenten Bamir Topi anlässlich seines Deutschlandsbesuchs zu einem Abendessen in Berlin. Präsident Topi, der von wichtigen
albanischen Politikern und Unternehmern begleitet wurde, war am Morgen von Bundespräsident Köhler empfangen worden und nahm danach in Berlin weitere Termine war. Im Rahmen des gemeinsamen Abendessens mit deutschen

Kooperationen bei erneuerbaren Energien und gemeinsame Energieefzienz-Projekte standen im Mittelpunkt des 2. Deutsch-Belarussischen Energieforums, das am 22. April 2010 im Rahmen der Hannover Messe stat fand. An dem Treff en, das vom BMWi, der Hannover Messe, der dena, dem DIHK, der Botschaft der Republik Belarus sowie dem Ost-Ausschuss organisiert wurde, nahm eine über 30-köpfige Delegation belarussischer Politiker und Wirtschatsvertreter teil. Geleitet wurde diese von Leonid Shenets, stellvertretender Vorsitzender des Staatlichen Komitees für Normung und Direktor des Departements für Energieeffizienz.

Vorstellung der Freien Wirtschaftszone Navoï auf der Hannover Messe Usbekistan verstärkt seine Bemühungen, ausländische Investoren für seine Wirtschaft zu gewinnen. Ein besonders wichtiges Projekt dabei ist die Einrichtung einer Freien Industrie- und Wirtschaft szone in Navoï. Die speziellen Angebote für Investoren in Navoï sowie die allgemeinen Investitionsbedingungen in Usbekistan waren Th ema eines Round Table, den der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der Usbekischen Botschaft und dem OMV im Rahmen der Hannover Messe am 19. April 2010 organisierte.

Ost-Ausschuss: Geeignete Architektur für Modernisierungspartnerschaft zwischen EU und Russland schaffen

Der EU-Russland-Gipfel am 31. Mai/1. Juni in Rostow am Don will das Thema Modernisierungspartnerschaft in den Mittelpunkt der Gespräche stellen. Dies wird von der deutschen Wirtschaft ausdrücklich begrüßt. „Eine Modernisierungspartnerschaft funktioniert aber nur, wenn beide Seiten endlich die entsprechenden Rahmenbedingungen für die Wirtschaft schaffen“, sagte Klaus Mangold, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. „Wir haben hier auf beiden Seiten bislang viel Rhetorik aber wenig Substanz erlebt.“

250 Teilnehmer, darunter 50 Gäste aus Deutschland, werden am 15. und 16. Juni in Zagreb erwartet

Am 15. und 16. Juni findet in der kroatischen Hauptstadt Zagreb das Deutsch-Kroatische Wirtschaftsforum statt. Die Veranstaltung wird am Nachmittag des 15. Juni mit einer Keynote-Speech der kroatischen Premierministerin Jadranka Kosor eröffnet. Aus Deutschland reisen der Parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Hans-Joachim Otto, der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Klaus Mangold sowie etwa 50 Unternehmensvertreter an. Insgesamt werden in Zagreb 250 Teilnehmer erwartet. Das Wirtschaftsforum ist damit eines der größten und hochkarätigsten Treffen der deutschen und kroatischen Wirtschaft seit der Unabhängigkeit des Landes 1991.

Bilateraler Wirtschaftstag in Potsdam trifft auf großes Interesse

Auf eine gute Resonanz bei den Unternehmen stieß der fünfte Deutsch-Moldauische Wirtschaftstag am 3. Juni 2010 in Potsdam. Der Ost-Ausschuss organisierte den Wirtschaftstag im Rahmen seines Partnerschaftsprojektes Moldau gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Potsdam und der Botschaft der Republik Moldau. 80 Vertreter deutscher Unternehmen und Institutionen nahmen teil. Aus Moldau reiste eine 15-köpfige Delegation unter Leitung von Vizepremierminister und Wirtschaftsminister Valeriu Lazar an.

Mit Bedauern nimmt der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft den Rückzug der WAZ-Gruppe aus Serbien zur Kenntnis.

Das Medien-Unternehmen hatte sich seit vielen Jahren mit Investitionen im mehrstelligen Millionenbereich im Land engagiert. „Ich hoffe, dass der angekündigte Rückzug als Alarmsignal wahrgenommen und wieder zur Verbesserung der Investitionsbedingungen führen wird", sagte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Klaus Mangold.

Deutsch-Kroatisches Wirtschaftsforum in Zagreb stärkt kroatische EU-Ambitionen

Rund 350 Teilnehmer aus Kroatien und Deutschland trafen sich am 15. und 16. Juni auf Initiative des Ost-Ausschusses zum Deutsch-Kroatischen Wirtschaftsforum in Zagreb und machten die Veranstaltung zu einem der größten Treffen von Unternehmen beider Länder seit der Unabhängigkeit Kroatiens 1991. Aus Deutschland reisten neben dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Hans-Joachim Otto und dem Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Klaus Mangold rund 60 Unternehmensvertreter an. Die kroatische Seite wurde von Ministerpräsidentin Jadranka Kosor und sechs Ministern ihres Kabinetts angeführt. Überraschungsgast war der kroatische Bayern-Stürmer Ivica Olić, der für seine Verdienste um die deutsch-kroatische Freundschaft vom deutschen Botschafter Bernd Fischer geehrt wurde.

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