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Kasachstan, Russland und die Ukraine sind Hoffnungsträger einer wachsenden Weltbevölkerung

Viele osteuropäische Länder konnten in den vergangenen Jahren ihre Agrarproduktion vor allem bei Getreide und Ölsaaten steigern und somit eine zunehmend bedeutendere Rolle auf den Weltmärkten einnehmen. Insbesondere die drei großen Flächenstaaten der ehemaligen Sowjetunion – Kasachstan, Russland und die Ukraine – konnten ihre Getreide- und Ölsaatenexporte seit der Jahrtausendwende stark ausweiten, sodass diese drei Länder zusammen in den Marktjahren 2008/09 und 2009/10 etwa ein Fünftel aller Getreideexporte weltweit auf sich vereinigen konnten.

Drei Ost-Ausschuss-Veranstaltungen im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) vom 20. bis 22. Januar in Berlin

Vom 20. bis 22. Januar 2011 treffen sich in Berlin 50 Landwirtschaftsminister mit ihren Delegationen sowie rund tausend Experten und Wirtschaftsvertreter zum Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der politischen Auftaktveranstaltung zur Internationalen Grünen Woche. Das Leitthema des GFFA heißt in diesem Jahr „Handel und Sicherung der Welternährung“.

Veranstaltungen des Ost-Ausschusses im Rahmen der Internationalen Grünen Woche

Osteuropa und Zentralasien, in denen es ein großes ungenutztes Potenzial zur landwirtschaftlichen Produktion gibt, werden immer wieder genannt, wenn es um die Sicherung der Welternährung geht. Vor diesem Hintergrund beteiligte sich der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft auch in diesem Jahr mit eigenen Veranstaltungen am Global Forum for Food and Agriculture  auf der Internationalen Grünen Woche.

Deutsche Exporte nahmen 2010 um über 20 Prozent zu / 
Ost-Ausschuss-Gespräch mit Eckhard Cordes und Johannes Teyssen

Osteuropa meldet sich als Wachstumsregion zurück: „Die Erholung nach der Krise 2009 verläuft schneller, als wir dies noch vor kurzem gedacht hätten“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes anlässlich eines Pressegesprächs in Berlin. „Bereits 2011 werden wir mit einzelnen Ländern und 2012 mit der Gesamtregion  wieder das Niveau des Rekordjahres 2008 erreichen.“ Die deutschen Exporte nach Osteuropa legten in den ersten zehn Monaten 2010 um 22 Prozent zu und wuchsen damit wieder stärker als der gesamte deutsche Export.

Deutsch-Ukrainischer Fachaustausch auf Fruit Logistica

Über Perspektiven für frisches Obst und Gemüse aus der Ukraine diskutierten Experten aus der Ukraine und Deutschland im Rahmen einer Ost-Ausschuss-Veranstaltung auf der Fruchthandelsmesse FRUIT LOGISTICA in Berlin. Gemeinsam mit dem Ukrainischen Agribusiness Club, dem Ersten Agrarcluster und der Messe Berlin versammelte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft rund 160 internationale Teilnehmer, unter ihnen eine zwanzigköpfige ukrainische Delegation.

Deutsche Ausfuhren in die Region wachsen 2010 um 23 Prozent

Das Jahr 2010 ging für die deutschen Exporteure sehr erfolgreich zu Ende: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die deutschen Ausfuhren im Vergleich zum Krisenjahr 2009 insgesamt um 19,5 Prozent auf 960 Milliarden Euro. Die Importe erhöhten sich um rund 21 Prozent auf 806 Milliarden Euro. Überdurchschnittlich gut fiel die Bilanz für das östliche Europa aus, wie die durch den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ausgewerteten Zahlen zeigen.

Winterolympiade 2014 in Sotschi forciert die Entwicklung / Messe „BAU 2011“

Energieeffi zientes, ökologisch nachhaltiges Bauen ist ein kleines grünes Pflänzchen, das in Russland seit Herbst 2009 zu keimen begonnen hat. Durch die grünen Standards für Bauprojekte in der Olympiastadt Sotschi und das Energiespargesetz aus dem Jahr 2009 rückt das Thema auf der Agenda nach oben. Das gestiegene Interesse russischer Unternehmen am grünen Bauen und die wachsenden Chancen deutscher Unternehmen
zeigten sich auch während der Messe „BAU 2011“, in deren Rahmen der Ost-Ausschuss am 20. Januar 2011 eine Veranstaltung zum energieeffi zienten Bauen in Sotschi organisierte.

Gespräche mit Präsident Filip Vujanović und Unternehmern

Im Rahmen einer Reise in die Republik Montenegro traf der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Rainer Lindner am 7. Februar 2011 mit dem Präsidenten der Republik Montenegro Filip Vujanović zusammen. Themen des Gesprächs waren das Engagement der deutschen Wirtschaft in Montenegro und die Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen dem Ost-Ausschuss und der montenegrinischen Regierung. Insbesondere die Themen Tourismus, Energieeffizienz,  Infrastrukturprojekte und Agrarwirtschaft sollen dabei Schwerpunkte bilden.

Neues Gesetz würde ukrainische Landwirte Milliarden kosten und die nachhaltige Modernisierung behindern

Die Ukraine ist mit ihren fruchtbaren Böden einer der großen Hoffnungsträger für die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung. Gerade deutsche Firmen haben im Verbund mit der Bundesregierung in den vergangenen Jahren erheblich dazu beigetragen, die Hektarerträge in der Ukraine auf ein internationales Niveau zu heben. Diese positive Entwicklung ist nach Ansicht des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft nunmehr in Gefahr. Ein Gesetzentwurf, über den demnächst in erster Lesung im Parlament beraten werden soll, droht die ukrainische Agrarwirtschaft um Jahre zurückzuwerfen.

Ost-Ausschuss-Veranstaltung zum russischen Migrationsrecht und Visa-Fragen in der russischen Botschaft Berlin 

Die russische Regierung setzt sich für die Einführung eines visafreien Reiseverkehrs mit der EU ein und wird dabei von der deutschen Wirtschaft nachdrücklich unterstützt. Dies wurde am 25. März bei einer Fachveranstaltung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Russischen Botschaft in Berlin deutlich.

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