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Georgien präsentiert sich in Berlin als Geheimtipp für Investoren

Mit einer beeindruckenden Delegation, bestehend aus dem Premierminister, dem Vize-Premierminister, der Außenministerin, dem Infrastrukturminister, dem Landwirtschaftsminister und vielen Unternehmensvertretern präsentierte sich Georgien am 2. Juni in Berlin als aufstrebender Investitionsstandort.

Ein vertrauensvoller Dialog zwischen jungen Führungskräften beider Länder ist eine wichtige Grundlage für die zukünftigen deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. Aus diesem Grund hat der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt mit den Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden ein erfolgreiches Forum für junge deutsche und russische Führungskräfte geschaffen.

Russlands Wirtschaftsmekka in Zeiten der Krise

Das diesjährige St. Petersburg International Economic Forum (SPIEF) fand in einer für Russland schwierigen Situation statt. Unter dem Eindruck von Sanktionen der EU und der USA und angesichts einer drohenden Wirtschaftsrezession war es schwierig, unter dem Titel „Vertrauen stärken in einer Welt im Wandel“ für den Investitionsstandort Russland zu werben.

Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner in Bosnien und Herzegowina

Am 7. und 8. Mai 2014 reiste der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Rainer Lindner nach Sarajevo, um sich dort mit Vertretern der Regierung, der Wirtschaft und regionaler Institutionen ein Bild der aktuellen Wirtschaftsbeziehungen mit Bosnien-Herzegowina zu machen. Dies geschah mit Blick auf die anstehenden Parlamentswahlen im Oktober 2014 und vor dem Hintergrund der Proteste gegen die politische Führung vom Februar 2014, die in Tuzla begonnen und Städte wie Sarajevo und Mostar ebenfalls erfasst hatten.

Russland und die deutsche Wirtschaft

Angesichts der zunehmenden Differenzen zwischen Russland und der Europäischen Union veranstaltete der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 3. April 2014 gemeinsam mit dem Ostinstitut Wismar und der Rechtsanwaltskanzlei Beiten Burkhardt eine Infoveranstaltung mit einem anschließenden Podiumsgespräch. Im Mittelpunkt der Diskussion stand das gegenwärtige politische Verhältnis zwischen Russland und Deutschland und die möglichen wirtschaftlichen Folgen einer weiteren Zuspitzung der Krise in der Ukraine.

Herausforderungen einer modernen Rohstoffpartnerschaft

Die deutsch-russischen Rohstoffbeziehungen spielen für die deutsche Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft engagiert sich seit Langem für eine Intensivierung der Zusammenarbeit im Rohstoffbereich, unter anderem mit dem Arbeitskreis „Rohstoffkooperationen“. Als Kooperationspartner unterstützte der Ost-Ausschuss auch in diesem Jahr die jährlich veranstaltete Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz, die vom 1. bis 3. April 2014 in Dresden tagte.
 

Herausforderungen im Russland-Geschäft erfolgreich begegnen

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Handel und Investitionen in Russland sind komplex und mitunter unübersichtlich. Daher informiert der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit renommierten Anwaltskanzleien und Beratungsunternehmen einmal jährlich auf seiner Rechtskonferenz Russland über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Recht und Steuern.

Begleitveranstaltung im Rahmen der bautec 2014  

Auch in Osteuropa wird den Fragen nach Energieeinsparungen durch gesteigerte Energieeffizienz immer mehr Aufmerksamkeit gewidmet, insbesondere der energetischen Verbesserung der Wohnraumbestände durch Neubau oder energieeffiziente Sanierung. Andererseits war das Ergebnis der aktuellsten Umfrage des Ost-Ausschusses zu dem Geschäftsklimaindex bezüglich der Chancen im Bereich erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz eher ernüchternd. Die Unternehmen erwarten nur schwaches Wachstum im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz in Russland, die Branche landete abgeschlagen auf dem letzten Platz.

250 Gäste beim Empfang des Ost-Ausschusses im Allianz Forum / Cordes: Gemeinsamer Wirtschaftsraum mit Russland muss auf die Agenda

Am 18. Februar fand im Berliner Allianz Forum in Sichtweite zum Brandenburger Tor der Empfang des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zum Jahresauftakt statt. Mehr als 250 Gäste, darunter Mitglieder der Bundesregierung und des Bundestages, hörten die Reden von Botschafter Wolfgang Ischinger, Generalbevollmächtiger für Regierungsbeziehungen der Allianz SE, Gernot Erler, Koordinator der Bundesregierung für Russland, Zentralasien und die Länder der Östlichen Partnerschaft, sowie von Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses. Die Rede von Herrn Cordes dokumentieren wir hier im Wortlaut:

Ost-Ausschuss-Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Leitmesse FRUIT LOGISTICA

Russland ist bisher im Bereich von Sonderkulturen wie Obst und Gemüse stark auf Importe angewiesen. Die russische Regierung plant, im Rahmen des Programms zur Förderung der Landwirtschaft von 2013 bis 2020 gezielt Wertschöpfungsketten zu entwickeln und insbesondere auch den Anbau von Sonderkulturen und deren Lagerung, Verarbeitung und Vermarktung zu fördern. Die Einhaltung der hohen Qualitätsanforderungen und Produktsicherheitsstandards aus dem Lebensmittelhandel sind dabei für den Marktzugang und damit die Entwicklung des Sektors entscheidende Erfolgsfaktoren. 

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