Direkt zum Inhalt

Grüne Woche: Ost-Ausschuss stellt Studie zu Agrarmärkten in Südosteuropa vor

Sonnige Zeiten für investitionsfreudige Europäer: Welche Sektoren in der Region besonders vielversprechend sind, welche Probleme noch bestehen und wie diese durch Kooperationen und Nachhaltigkeit angegangen werden können, behandelt die Studie „Agriculture and Food-Industry in South Eastern Europe: “Chances and Challenges of Investments and Co-Operations along the Value Chain”. Diese wurde vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Auftrag gegeben, von der Regional Rural Development Standing Working Group for South Eastern Europe (SWG) durchgeführt und im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture vorgestellt.

Global Forum for Food and Agriculture/Internationale Grüne Woche: Internationales Wirtschaftspodium leistet Beitrag zum Berliner Agrarministergipfel

„No farmers, no food, no future“, betonte Jervis Zimba, Vizepräsident der World Farmers’ Organisation auf dem Internationalen Wirtschaftspodium am 19. Januar 2013, das unter dem Thema “Investing in Food Security: Growing Needs and Opportunities“ stand. Die hochkarätigen Referenten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Entwicklungszusammenarbeit und Gesellschaft waren sich einig: Die Investitionen in die Agrar- und Ernährungswirtschaft müssen weiter steigen, um die nachhaltige Sicherung der Welternährung zu erreichen. Steigende Agrarpreise am Weltmarkt erhöhen dabei den Anreiz für Investoren.

Global Forum for Food and Agriculture/Internationale Grüne Woche: Regionalpodium des Ost-Ausschusses zu Russland, Ukraine und Kasachstan

Russland, die Ukraine und Kasachstan gehören zu den größten Weizenexporteuren der Welt. Ihre Agrarproduktion kann große Beiträge zur inländischen wirtschaftlichen Entwicklung und zur Sicherung der Welternährung leisten. Um das Potential zur Ertragssteigerung in diesen Ländern auszuschöpfen, ist der Zugang zu Finanzierungsquellen eine grundlegende Voraussetzung. Deshalb lud der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft zusammen mit dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) zu einem  Fachpodium mit dem Titel „Von Mikrokredit zu shareholder value: Zugang zu Finanzierungsquellen im Agrarsektor in Osteuropa und Zentralasien“ ein.

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft Dr. Thomas Kirchberg führte im Rahmen des GFFA Gespräche mit dem russischen Vizelandwirtschaftsminister Alexandr Petrikov, dem Vorsitzenden des Agrar-Ausschusses der russischen Staatsduma Nikolaj Pankow. Themen waren die Zusammenarbeit im Bereich Saatgut, die Vereinfachung der Zulassungsverfahren von Pflanzenschutzmitteln für Sonderkulturen, das Importverbot für Zuchtrinder nach Russland sowie aktuelle Zollfragen im Bereich Landtechnik.

Global Forum for Food and Agriculture im Rahmen der Grünen Woche in Berlin

Vom 17. bis 19. Januar 2013 trafen sich in Berlin rund 80 Landwirtschaftsminister mit ihren Delegationen sowie rund tausend Experten und Wirtschaftsvertreter zum Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der politischen Auftaktveranstaltung zur Internationalen Grünen Woche. Das GFFA 2013 stand unter dem Leitthema „Verantwortliche Investitionen in Agrar- und Ernährungswirtschaft – Schlüsselfaktor für Ernährungssicherung und ländliche Entwicklung“. Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wieder mit einer Reihe von internationalen wirtschaftspolitischen Veranstaltungen am GFFA.

Ost-Ausschuss informiert auf der BAU 2013 über die Fußball-WM 2018

Noch sind es gut fünf Jahre, bis Russland seine Tore für Fußballfans aus aller Welt öffnet. Doch das Negativbeispiel des Berliner Flughafens BER zeigt, dass Großprojekte sorgfältig geplant werden müssen. Grund genug für den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und die Messe München GmbH, im Rahmen der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme „BAU 2013“, deutsche Unternehmen über die Planungen zur Fußballweltmeisterschaft in Russland 2018 zu informieren. 

Ost-Ausschuss organisiert Wirtschaftstreffen mit Almasbek Atambajew / Memorandum of Cooperation mit der kirgisischen HIK

Mit ungewöhnlich offenen Worten warb der kirgisische Präsident Almasbek  Atambajew in Berlin um deutsche Investoren: Korruption sei in Kirgistan ein Grundübel. Deshalb werde er ganze Behörden in seinem Land abschaffen. Ziel sei es, die Entscheidungswege für Unternehmen möglichst kurz zu halten, um zu einem „Paradies für Investoren“ zu werden. „Ich möchte ein ganz anderes Land, ein Land das aufblühen wird.“ Atambajew traf am 12. Dezember 2012 auf Einladung des Ost-Ausschusses im Hotel Adlon mit deutschen Unternehmen zusammen. Dabei wurde er unter anderem vom 1. Vize-Premierminister Djoormat Otorbajew,  Außenminister Erlan Abdylajew sowie Abgeordneten des kirgisischen Parlaments begleitet.

Diskussionsveranstaltung zur Eurasischen Union in der DGAP

Bei einer vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Russischen Botschaft und dem Berthold-Beitz-Zentrum in der DGAP organisierten Vortrags- und Diskussionsveranstaltung wurde deutlich, dass sich die Eurasische Union aus Belarus, Kasachstan und Russland die EU als Vorbild nimmt, aber auch Fehler der Europäer vermeiden möchte. Die Eurasische Union werde kein Konkurrent der EU, sondern ein „Bindeglied zwischen Europa und Asien“ sein, betonte Tatjana Walowaja, Ministerin und Kollegiumsmitglied der Eurasischen Wirtschaftskommission.

Festveranstaltung in Berlin mit Angela Merkel, zahlreichen osteuropäischen Regierungsvertretern und 300 geladenen Gästen

Der 25. Oktober war ein Festtag, der allen 300 Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird und die völkerverbindende Wirkung der Wirtschaft eindrucksvoll belegte: Der Ost-Ausschuss feierte in Berlin seinen
60. Geburtstag und eine große Zahl hochrangiger in- und ausländischer Gäste aus Wirtschaft und Politik ließ sich dieses Ereignis nicht entgehen. „Bemerkenswerte Gäste, tolle Veranstaltungsorte, kurzweilige Reden, tolle Atmosphäre“, so lauteten hinterher die begeisterten Kommentare.

5. Deutsch-Russische Gespräche Baden-Baden

Vom 8. bis 14. Oktober 2012 trafen sich 32 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland zu den 5. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden. Das jährlich stattfindende Intensivseminar im Palais Biron wird vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt veranstaltet.

Diese Seite teilen: