Eisenbahn- und Recyclingprojekte bieten Chancen für deutsche Unternehmen
Bei der Bewertung des Investitionsstandorts Russland wird die Infrastruktur immer wieder als eine der bedeutendsten Herausforderungen im flächengrößten Land der Erde genannt. Dass die Modernisierung des Eisenbahnnetzes ein wichtiges Mittel für die Steigerung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Russlands ist, hat auch die russische Regierung längst erkannt.
Ukrainischer Vizeminister kündigt beim Agrarpodium des
Ost-Ausschusses Liberalisierung an
Russland und die Ukraine spielen aufgrund ihrer großen Flächen an fruchtbaren Böden eine Schlüsselrolle bei der Sicherung der Welternährung. Beide Länder standen daher am 17. Januar im Mittelpunkt des „Fachpodiums Osteuropa“ anlässlich des Global Forum for Food and Agriculture 2014 in Berlin. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von der AG Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO). Über 250 Teilnehmer fanden dazu den Weg ins Internationale Congress Centrum Berlin, unter ihnen auch der ukrainische Vizeminister für Agrarpolitik Oleksandr Sen und der stellvertretende russische Landwirtschaftsminister Aleksandr Petrikov.
Soja-Anbau als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung in Südosteuropa / Fachpodium im Rahmen des GFFA 2014
Am 16. Januar 2014, dem Eröffnungstag des diesjährigen Global Forum for Food and Agriculture, organisierte der Ost-Ausschuss zusammen mit der Regional Rural Development Standing Working Group (SWG) ein Fachpodium zur Agrarwirtschaft in Südosteuropa. Vorgestellt wurde dabei eine Strategie zur Ausweitung des Soja-Anbaus in der Donau-Region, um die Branche zu einem hochproduktiven nachhaltigen Sektor zu entwickeln. Der Anbau von Proteinträgern, insbesondere von Soja, hat in Südosteuropa eine lange Tradition. Die Region könnte deshalb einen wichtigen Beitrag zur Deckung des globalen Eiweißbedarfs leisten.
Ost-Ausschuss-Delegation erinnert an Abschluss des ersten Handelsvertrags vor 60 Jahren
Am 7. November 2013 reiste eine Wirtschaftsdelegation unter Leitung des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes zu Gesprächen nach Bukarest. Auf dem Programm standen Treffen mit Präsident Traian Basescu, Premierminister Victor Ponta und Wirtschaftsminister Andrei Gerea. 15 Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Handel, Energie, Transport und Logistik, Finanzwirtschaft, Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Telekommunikation waren der Einladung des Ost-Ausschusses gefolgt und nutzten die Gespräche, um sich über die aktuelle Wirtschaftspolitik der rumänischen Regierung zu informieren und eigene Projekte anzusprechen.
Gespräche ukrainischer und deutscher Parlamentarier unter Vermittlung des Ost-Ausschusses in Kiew / Eröffnung des Zentrums "Our Kids"
Am 10. Oktober trafen sich in Kiew ukrainische und deutsche Parlamentsabgeordnete, Mitarbeiter von Ministerien und Wirtschaftsexperten, um über die geplante EU-Assoziierung der Ukraine und deren wirtschaftliche Chancen zu diskutieren. Das Treffen kam auf Initiative des ukrainischen Abgeordneten Oleksandr Onyshchenko zustande und wurde von deutscher Seite durch den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft organisiert.
Herausforderungen für das jüngste Land Europas
Am 8. und 9. Oktober 2013 reiste der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Rainer Lindner zu Gesprächen mit Regierungs- und Wirtschaftsvertretern nach Prishtina. Ziel war es, sich in den Gesprächen über die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage des Landes zu informieren und Möglichkeiten zur Intensivierung der deutsch-kosovarischen Wirtschaftsbeziehungen zu erörtern. Der Handel zwischen Kosovo und Deutschland erreichte 2012 ein Volumen von insgesamt 170 Millionen Euro und stieg damit leicht um 1,45 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bisher sind nur wenige deutsche Unternehmen vor Ort aktiv.
Junge Führungskräfte diskutieren unter anderem mit EU-Kommissar Oettinger über die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen
Vom 7. bis 13. Oktober 2013 trafen sich 26 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland zu den 6. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden. Das jährlich stattfindende Intensivseminar im Palais Biron wird vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt veranstaltet.
Erste Ergebnisse des Projekts in der Westukraine
Vor zwei Jahren startete das Projekt „Energieeffiziente Stadt“ auf Initiative des Präsidenten der Ukraine und des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Im westukrainischen Zhovkva sollen mithilfe deutscher Experten Mechanismen und Instrumente zur Umsetzung von Energieeffizienzprojekten in ukrainischen Kommunen erarbeitet werden. Der Handlungsdruck auf die Ukraine ist dabei aufgrund der Gasabhängigkeit des Landes von Russland enorm. Deutsche Unternehmen stehen hier mit Know-How, Technologien und Erfahrungen unterstützend zur Seite.
Ost-Ausschuss präsentiert erste Ergebnisse des Projekts „Energieeffiziente Stadt“ in der Westukraine
Das Thema kommunale Energieeffizienz steht vom 30. September bis zum 4. Oktober 2013 im Mittelpunkt einer ganzen Reihe von Veranstaltungen in der westukrainischen Stadt Zhovkva (Gebiet Lemberg). Zhovkva wurde Anfang 2012 für das Pilotprojekt „Energieeffiziente Stadt“ ausgewählt. Im Rahmen dieses vom Ost-Ausschuss und dem ukrainischen Präsidenten initiierten Projekts wird mit Hilfe deutscher Experten und Unternehmen geprüft, wie die kommunale Infrastruktur in der Ukraine energetisch saniert werden kann. Die für Zhovkva entwickelten Ansätze und Instrumente sollen, wenn sie sich bewähren, auf weitere Städte in der Ukraine übertragen werden.
Geschäftsführer Rainer Lindner in Chișinău und Tiraspol
Vom 16. bis 18. September 2013 reiste der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Rainer Lindner zu Gesprächen nach Moldau, um sich über die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage des Landes zu informieren. Moldau verhandelt derzeit ein Assoziierungs- und Freihandelsabkommen, das auf dem EU-Gipfel am 29. November im litauischen Vilnius paraphiert werden könnte. Gleichzeitig versucht Russland das Land für eine Mitgliedschaft in der Zollunion zu gewinnen.
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