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Mehr Rechtssicherheit, geringere Zölle, offenere Märkte:
Duma ratifiziert WTO-Beitritt Russlands

Am 11. Juli 2012 ratifizierte die Duma den WTO-Beitritt Russlands. Nach 18-jährigen Verhandlungen wird das Land nun am 22. August das 156. ordentliche Mitglied der WTO. Das Beitrittspaket besteht aus 30 bilateralen Abkommen über den Marktzugang von Dienstleistungen und 57 Abkommen bezüglich des Marktzugangs von Gütern. Von Anfang an hat der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit anderen Wirtschaftsorganisationen den russischen WTO-Beitritt unterstützt. Er stellt auch die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland auf eine neue, verlässlichere Grundlage.

Konferenz im Rahmen des Moscow International Automobile Saloon

Russland ist einer der größten Märkte Europas. Der russische Automobilmarkt hat sich von der Wirtschaftskrise erholt und bietet zugleich noch enormes unerschlossenes Potenzial. Auf dem Weg zu einer wettbewerbsfähigen Automobilindustrie müssen die geringe Produktivität überwunden und die Infrastruktur, die Mitarbeiterqualifikation und die Qualitätsstandards verbessert werden. 

Bilaterales Handelsvolumen wächst im ersten Halbjahr 2012 um 15% / Ost-Ausschuss-Länder kompensieren schwächelnden EU-Markt

Im Osteuropa-Handel zeichnet sich 2012 eine Wachablösung ab: Der langjährige Boom im deutschen Handel mit Polen geht zu Ende, dagegen eilt der deutsch-russische Handel von Rekord zu Rekord. Im ersten Halbjahr 2012 sanken die deutschen Exporte nach Polen um fast drei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig legten die deutschen Ausfuhren nach Russland noch einmal um 15 Prozent zu. Mit einem bilateralen Handelsvolumen von 39,7 Milliarden Euro, darunter deutsche Exporte im Wert von 18,16 Milliarden Euro, löste Russland den Nachbarn Polen (37,5 Milliarden Euro) als wichtigsten deutschen Handelspartner in Osteuropa ab.

Ost-Ausschuss-Delegation in Kirgistan und Tadschikistan

Kirgistan und Tadschikistan gehören nicht zu den wirtschaftlichen Schwergewichten in Zentralasien. Nur selten verirren sich deshalb Unternehmensdelegationen in die beiden Länder. Nicht zuletzt deswegen ist deren Wahrnehmung in der deutschen Business-Community auch sehr schwach und unscharf. Grund genug, entschied der Ost-Ausschuss in seinem 60. Jahr, die Veränderungen in den letzten Jahren unmittelbar in Augenschein zu nehmen und vor Ort zu schauen, welche Geschäftsmöglichkeiten bestehen.

Junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland im intensiven Meinungsaustausch

Vom 08. bis 14. Oktober 2012 treffen sich 32 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland zu den 5. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden. Das jährlich stattfindende Intensivseminar im Palais Biron wird vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt veranstaltet. Das Programm der sechs Seminartage steht unter der spannenden Leitfrage „So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig?“. Die Teilnehmer tauschen sich darüber aus, in welchem Verhältnis Staat, Wirtschaft und Bürger stehen sollten. 

Pressekonferenz mit Egon Bahr und dem Buchautor Sven Jüngerkes

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft feiert im Oktober seinen 60. Geburtstag. Die älteste Regionalinitiative der deutschen Wirtschaft wurde 1952 von Unternehmern und Wirtschaftsverbänden wie dem BDI mitten im Kalten Krieg gegründet, um wirtschaftliche Brücken über den Eisernen Vorhang zu bauen. In Berlin stellte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes gemeinsam mit Egon Bahr die erste wissenschaftliche Untersuchung über die Geschichte des Ost-Ausschusses vor.

Festveranstaltung in Berlin mit Angela Merkel, zahlreichen osteuropäischen Regierungsvertretern und 300 geladenen Gästen

Der 25. Oktober war ein Festtag, der allen 300 Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird und die völkerverbindende Wirkung der Wirtschaft eindrucksvoll belegte: Der Ost-Ausschuss feierte in Berlin seinen
60. Geburtstag und eine große Zahl hochrangiger in- und ausländischer Gäste aus Wirtschaft und Politik ließ sich dieses Ereignis nicht entgehen. „Bemerkenswerte Gäste, tolle Veranstaltungsorte, kurzweilige Reden, tolle Atmosphäre“, so lauteten hinterher die begeisterten Kommentare.

Die deutsche Wirtschaft präsentiert am 16. November ihre Zukunftslösungen

Der Stadt gehört die Zukunft: Im Jahre 2050 werden 86 Prozent der Menschen in den entwickelten Industriestaaten in Städten leben. Die Zahl der Millionenstädte wächst rasant. Allein in Russland kamen in diesem Jahr mit Perm und Krasnojarsk zwei neue Millionenstädte hinzu. Der Ballungsraum Moskau ist bereits heute mit rund 17 Millionen Menschen die größte Metropole Europas und weiteres Wachstum ist geplant.

Mitgliedschaft auf Gegenseitigkeit

Mit einer gegenseitigen Mitgliedschaft stärken der Ost- und Mitteleuropa Verein e.V. (OMV) und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (Ost-Ausschuss) ihre Kooperation. Der Vorstand des Ost-Ausschusses hatte vor seiner 60-Jahr-Feier am 25.10.2012 den OMV als Mitglied aufgenommen. Der Vorstand des OMV beschloss vor seiner Leitveranstaltung Osteuropa Wirtschaftstag am 13. November in Berlin die Aufnahme des Ost-Ausschusses.

Deutsche Wirtschaft präsentiert in Moskau Lösungen für die Stadt der Zukunft

Am 16. November findet im Moskauer Swissotel der deutsch-russische Wirtschaftskongress „City Solutions“ statt. Anlässlich des Deutschlandjahres in Russland 2012/2013 präsentieren deutsche Unternehmen ihre Antworten und Konzepte für eine nachhaltige Stadtentwicklung und diskutieren mit russischen und deutschen Experten über die Stadt der Zukunft. Am Ende des Kongresses sollen mehrere deutsch-russische Verträge unterzeichnet werden.

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