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 Ost-Ausschuss forciert Wirtschaftsdialog mit Russland

Mit einer Reihe von Treffen intensiviert der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft im 60. Jahr seines Bestehens den deutsch-russischen Wirtschaftsdialog: Am 15. und 16. November finden in Moskau gleich vier wichtige Veranstaltungen unter Beteiligung des Ost-Ausschusses statt, darunter das Treffen einer Wirtschaftsdelegation mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml. „Die große Zahl an hochkarätigen Gesprächen in kurzer Folge ist ein starkes Signal für den Ausbau der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen“, sagte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes vor seiner Abreise nach Moskau.

Stadtentwicklung wird Schwerpunkt der deutsch-russischen Modernisierungspartnerschaft

Mit einer großen Paneldiskussion und unter Teilnahme von Vorstandschefs der wichtigsten deutschen Investoren in Russland ging am Nachmittag des 16. November in Moskau der deutsch-russische Wirtschaftskongress „City Solutions“ erfolgreich zu Ende. Mit insgesamt 400 Teilnehmern stießen die sieben Diskussionsforen rund um Themen der nachhaltigen Stadtentwicklung auf großes Interesse auf deutscher und russischer Seite.

Gründung des Arbeitskreises „Rohstoffkooperationen“ im
Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

Am 26. November 2012 fand in Berlin die erste Sitzung des Arbeitskreises „Rohstoffkooperationen“ im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft statt. Der neue Arbeitskreis, an dem sich zahlreiche Unternehmen und Interessenverbände beteiligen, soll Rohstoffprojekte nicht nur in Russland, sondern auch in Kasachstan und anderen Staaten Zentralasiens sowie im Südlichen Kaukasus begleiten und Bezugs- und Beteiligungsoptionen für deutsche Unternehmen in der Großregion schaffen.

Diskussionsveranstaltung zur Eurasischen Union in der DGAP

Bei einer vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Russischen Botschaft und dem Berthold-Beitz-Zentrum in der DGAP organisierten Vortrags- und Diskussionsveranstaltung wurde deutlich, dass sich die Eurasische Union aus Belarus, Kasachstan und Russland die EU als Vorbild nimmt, aber auch Fehler der Europäer vermeiden möchte. Die Eurasische Union werde kein Konkurrent der EU, sondern ein „Bindeglied zwischen Europa und Asien“ sein, betonte Tatjana Walowaja, Ministerin und Kollegiumsmitglied der Eurasischen Wirtschaftskommission.

Ost-Ausschuss organisiert Wirtschaftstreffen mit Almasbek Atambajew / Memorandum of Cooperation mit der kirgisischen HIK

Mit ungewöhnlich offenen Worten warb der kirgisische Präsident Almasbek  Atambajew in Berlin um deutsche Investoren: Korruption sei in Kirgistan ein Grundübel. Deshalb werde er ganze Behörden in seinem Land abschaffen. Ziel sei es, die Entscheidungswege für Unternehmen möglichst kurz zu halten, um zu einem „Paradies für Investoren“ zu werden. „Ich möchte ein ganz anderes Land, ein Land das aufblühen wird.“ Atambajew traf am 12. Dezember 2012 auf Einladung des Ost-Ausschusses im Hotel Adlon mit deutschen Unternehmen zusammen. Dabei wurde er unter anderem vom 1. Vize-Premierminister Djoormat Otorbajew,  Außenminister Erlan Abdylajew sowie Abgeordneten des kirgisischen Parlaments begleitet.

Neue georgische Regierung will Annäherung an die EU forcieren / Neustart im Verhältnis mit Russland

Zum Abschluss seines Jubiläumsjahres, in dem fast alle 21 Partnerländer bereist wurden, führte der Ost-Ausschuss am 6. Dezember mit einer Wirtschaftsdelegation unter Leitung von Geschäftsführer Rainer Lindner Gespräche in der georgischen Hauptstadt Tbilisi. Der Zeitpunkt der Reise war gut gewählt: Seit Ende Oktober ist die neue Regierung unter Premierminister Bidsina Iwanischwili, dem Gründer des bei den Parlamentswahlen siegreichen Oppositionsbündnisses „Georgischer Traum“, im Amt. In dieser Zeit ist es für beide Seiten wichtig, sich kennenzulernen und Themen für eine intensivere Kooperation auszuloten.

Ost-Ausschuss engagiert sich auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im Rahmen der Grünen Woche in Berlin 

Vom 17. bis 19. Januar 2012 treffen sich in Berlin über 80 Landwirtschaftsminister mit ihren Delegationen sowie rund tausend Experten und Wirtschaftsvertreter zum Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der politischen Auftaktveranstaltung zur Internationalen Grünen Woche. Das Leitthema des GFFA heißt in diesem Jahr „Verantwortliche Investitionen in Agrar- und Ernährungswirtschaft – Schlüsselfaktor für Ernährungssicherung und ländliche Entwicklung“. Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft mit einer Reihe von eigenen Veranstaltungen am GFFA.

Grüne Woche: Ost-Ausschuss stellt Studie zu Agrarmärkten in Südosteuropa vor

Sonnige Zeiten für investitionsfreudige Europäer: Welche Sektoren in der Region besonders vielversprechend sind, welche Probleme noch bestehen und wie diese durch Kooperationen und Nachhaltigkeit angegangen werden können, behandelt die Studie „Agriculture and Food-Industry in South Eastern Europe: “Chances and Challenges of Investments and Co-Operations along the Value Chain”. Diese wurde vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Auftrag gegeben, von der Regional Rural Development Standing Working Group for South Eastern Europe (SWG) durchgeführt und im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture vorgestellt.

Ost-Ausschuss informiert auf der BAU 2013 über die Fußball-WM 2018

Noch sind es gut fünf Jahre, bis Russland seine Tore für Fußballfans aus aller Welt öffnet. Doch das Negativbeispiel des Berliner Flughafens BER zeigt, dass Großprojekte sorgfältig geplant werden müssen. Grund genug für den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und die Messe München GmbH, im Rahmen der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme „BAU 2013“, deutsche Unternehmen über die Planungen zur Fußballweltmeisterschaft in Russland 2018 zu informieren. 

Bis 28. Januar können Unternehmen noch Schwierigkeiten bei der Visa-Beantragung melden 

Die Visa-Hürden im östlichen Europa belasten seit vielen Jahren den Geschäftsverkehr. Der Ost-Ausschuss hat das Thema deshalb zu einem seiner Arbeitsschwerpunkte gemacht. Das Bundeswirtschaftsministerium will nun im Dialog mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesinnenministerium Erleichterungen bei der Beantragung deutscher Visa erreichen und bittet dazu um praktische Beispiele aus dem Unternehmensalltag.

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