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7. Deutsch-Russische Gespräche Baden-Baden/ Themen aus Politik und Wirtschaft

Vom 6. bis 12. Oktober 2014 trafen sich 26 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland zu den 7. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden. Das jährlich stattfindende Intensivseminar im Palais Biron wird vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt veranstaltet.

7. Deutsch-Russische Gespräche Baden-Baden/ Themen aus Politik und Wirtschaft

Vom 6. bis 12. Oktober 2014 trafen sich 26 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland zu den 7. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden. Das jährlich stattfindende Intensivseminar im Palais Biron wird vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt veranstaltet.

Ost-Ausschuss-Delegation traf die serbische Regierung/ Halbjährliche Treffen vereinbart

Unter Leitung von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner reiste am 21. Oktober 2014 eine 15-köpfige Unternehmensdelegation zu Gesprächen nach Belgrad. Die Delegation folgte damit einer Einladung von Premierminister Aleksandar Vucic, die dieser anlässlich des Unternehmergespräches im Juni 2014 in Berlin ausgesprochen hatte.

Ost-Ausschuss-Delegation traf die serbische Regierung/ Halbjährliche Treffen vereinbart

Unter Leitung von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner reiste am 21. Oktober 2014 eine 15-köpfige Unternehmensdelegation zu Gesprächen nach Belgrad. Die Delegation folgte damit einer Einladung von Premierminister Aleksandar Vucic, die dieser anlässlich des Unternehmergespräches im Juni 2014 in Berlin ausgesprochen hatte.

Am 16. und 17. November 2014 reiste der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, in Begleitung einer 40köpfigen Unternehmensdelegation nach Belgrad. Ziel der Reise war es, Serbien auf seinem weiteren Weg in die Europäische Union zu unterstützen und die bilaterale Wirtschaftspartnerschaft weiter auszubauen.

Projekt „Energieeffiziente Stadt in der Ukraine“ erfolgreich abgeschlossen/ EU stellt Anschlussmittel bereit

Seit 2012 hat der Ost-Ausschuss intensiv das von ihm 2011 initiierte Projekt "Energieeffiziente Stadt in der Ukraine" begleitet. Am Beispiel der Pilotstadt Zhovkva (Westukraine, Gebiet Lviv) wurden Vorschläge zur flächendeckenden Sanierung in der ukrainischen Wohnungswirtschaft erarbeitet, die in eine Nationale Energieeffizienzstrategie einfließen sollen. Nun hat die EU Mittel für erste Sanierungsmaßnahmen öffentlicher Gebäude in der Stadt bereitgestellt. Im nächsten Schritt steht die Umsetzung des Finanzierungsmodells für die privaten Wohngebäude an.

Konferenz des Ost-Ausschusses und der Wirtschaftskammer Montenegros/ Regionale Kooperation im Fokus

Am 24. und 25. September 2014 luden die Wirtschaftskammer Montenegros und der Ost-Ausschuss deutsche und Unternehmer der Westbal¬kan-Staaten zu einem regionalen Wirtschaftsforum in die montenegrinische Hafenstadt Budva ein. Die Idee für diese Veranstaltung entstand vor einem Jahr bei einem Treffen von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner mit dem montenegrinischen Präsidenten Filip Vujanovic. Eröffnet wurde die Wirtschaftskonferenz durch den montenegrinischen Premierminister Milo Djukanovic.

Zweiter Runder Tisch mit Vertretern aus der Ukraine, Russland und Deutschland in Wien

Unternehmensvertreter aus der Ukraine, Deutschland und Russland plädieren für die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraums, um den Konflikt um die Ukraine zu entschärfen. Dies war ein Ergebnis des 2. Runden Tisches zur Ukraine, der auf Einladung des Deutsch-Ukrainischen Forums, des Ukrainischen Arbeitgeberverbandes und der Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft am 3. November in Wien stattfand. Initiatoren dieses trilateralen Gesprächsformats, mit dem Lösungen für die wirtschaftliche Zukunft der Ukraine erarbeitet werden soll, sind der Vorsitzende des Deutsch-Ukrainischen Forums und Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Rainer Lindner und der Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag Karl-Georg Wellmann.

Anlässlich des Deutsch-Ukrainischen Forums für Bioenergie, Energieeffizienz und Agrobusiness in Charkiw traf Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner mit dem Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd Müller und dem Gouverneur des Charkiwer Gebiets Ihor Balota zusammen. Der Ost-Ausschuss war Mitorganisator des Forums, an dem über 200 Gäste teilnahmen.

Die Sanktionen gegen Russland könnten kontraproduktiv sein, fürchtet der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes im Interview mit der Passauer Neuen Presse vom 5. Dezember 2014.

In der Ukraine-Krise ist weiterhin keine Entspannung erkennbar. Wie sehr leidet die deutsche Wirtschaft unter dieser Entwicklung und den Folgen der Sanktionen?

Cordes: Der deutsche Export nach Russland ist im Zeitraum Januar bis September 2014 um 17 Prozent zurückgegangen. Besonders betroffen sind der Maschinenbau und die Autoindustrie. Wir rechnen damit, dass das Exportvolumen in 2014 um sieben bis acht Milliarden Euro zurückgeht. Wir sind daher unverändert skeptisch gegenüber der Sanktionspolitik. Es handelt sich um eine politische Krise, und eine politische Krise muss politisch gelöst werden. Natürlich gilt der Primat der Politik. Dennoch: Mit Wirtschaftssanktionen lässt sich diese Krise nicht lösen. Wir brauchen Kompromissbereitschaft. Die deutschen Exporte in die Ukraine sind übrigens um ein Drittel zurückgegangen. Wichtig ist daher auch eine wirtschaftliche Stabilisierung der Ukraine in gemeinsamer Anstrengung von EU und Russland. Die kürzlich gefundene Einigung im Gasstreit hat gezeigt, dass die EU, Russland und die Ukraine in der Lage sind, am Verhandlungstisch für alle Seiten akzeptable Lösungen zu erreichen.

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