Direkt zum Inhalt

350 Vertreter aus Wirtschaft und Politik aus über 25 Ländern kamen am 22. April nach Berlin / EU-Kommissar Hahn kündigt neue Europäische Nachbarschaftspolitik an

Auf dem 3. east forum Berlin, das am Abend des 22. April mit einem Empfang unter Beteiligung von 20 Botschaftern zu Ende ging, diskutierten rund 350 Teilnehmer aus Wirtschaft und Politik über die Folgen und mögliche Lösungen des aktuellen Ost-West-Konflikts. Veranstaltet wurde das east forum Berlin durch die UniCredit, den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, die METRO GROUP und das Land Berlin.

350 Vertreter aus Wirtschaft und Politik aus über 25 Ländern kamen am 22. April nach Berlin / EU-Kommissar Hahn kündigt neue Europäische Nachbarschaftspolitik an

Auf dem 3. east forum Berlin, das am Abend des 22. April mit einem Empfang unter Beteiligung von 20 Botschaftern zu Ende ging, diskutierten rund 350 Teilnehmer aus Wirtschaft und Politik über die Folgen und mögliche Lösungen des aktuellen Ost-West-Konflikts. Veranstaltet wurde das east forum Berlin durch die UniCredit, den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, die METRO GROUP und das Land Berlin.

Der Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner nahm am 28. April 2015 an der International Conference on Support for Ukraine in Kiew teil. In der Konferenzdiskussion informierte er Premierminister Arsenij Jazenjuk über den Start des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft, das ukrainischen Studenten dreimonatige Praktika in deutschen Unternehmen ermöglicht. Das Programm, das mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und der deutschen Wirtschaft umgesetzt wird, hat ein Volumen von 600.000 Euro für zwei Jahre.

Der Ost-Ausschuss empfing am 7. Mai 2015 den Ministerpräsidenten Montenegros Milo Djukanović zu Unternehmergesprächen über die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Montenegro in Berlin. Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner unterstrich die Unterstützung des Verbands für das Westbalkan-Land, dessen ökonomische Entwicklung und beindruckende Fortschritte im Verhandlungsprozess für den Beitritt zur Europäischen Union.

Statement des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes

„Der Besuch der Bundeskanzlerin im Umfeld des Weltkriegsgedenkens in Moskau und von Bundesaußenminister Steinmeier wenige Tage zuvor in Wolgograd waren aus unserer Sicht äußerst wertvolle vertrauensbildende Maßnahmen. Die Treffen leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass der in Minsk im Februar begonnene Friedensprozess nachhaltig vorangebracht und die Ukraine-Krise letztlich auf diplomatischem Wege gelöst wird.

Der Gipfel in Riga bleibt Analysen und Antworten schuldig

Seit 2009 versucht die Europäische Union mit dem Programm der Östlichen Partnerschaft die sechs ehemaligen Sowjetrepubliken Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau und Ukraine an die Standards der EU heranzuführen. Anderthalb Jahre nach dem letzten Summit von Vilnius, der letztlich zum Ausgangspunkt für den Ukraine-Konflikt wurde, fanden unter lettischer Ratspräsidentschaft vom 19. bis 22. Mai 2015 gleich vier Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft zu den Themen Zivilgesellschaft, Medien, Wirtschaft und Politik statt. Am Business Summit war erneut der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft beteiligt.

Delegation des Ost-Ausschusses besuchte Tadschikistan und Kirgisistan

Tadschikistan und Kirgisistan gelten als die beiden ärmsten Länder Zentralasiens. Zwar verfügen beide Länder über reiche Rohstoffvorkommen, doch haben sie noch nicht vermocht, diese für eine stärkere Entwicklung der Wirtschaft einzusetzen, und sind dringend auf Investitionen aus dem Ausland angewiesen. Um das Potenzial der Länder zu erkunden und neue Wirtschaftskontakte zu knüpfen, war der Ost-Ausschuss im Mai 2015 mit einer Unternehmerdelegation in Duschanbe und Bischkek.

7. Alumni-Treffen der Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden

Das 7. Alumni-Treffen der Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden fand vom 15. bis 17. Mai 2015 erstmalig in St. Petersburg statt. Etwa 20 Alumni aus beiden Ländern kamen in den russischen Nordwesten, dabei waren Teilnehmer aus jedem der sieben bisherigen Durchgänge vertreten.

G7-Gipfel als verpasste Chance/ Gastbeitrag von Eckhard Cordes im manager magazin

Der 12. Februar 2015 gehört zu den Sternstunden der deutschen Diplomatie: Angesichts eskalierender Kämpfe in der Ostukraine ist es an diesem Tag der Bundeskanzlerin und dem Bundesaußenminister gelungen, die Konfliktparteien in Minsk an einen Tisch zu versammeln und am Ende auf ein Ergebnis zu verpflichten, das einen Ausweg aus der Krise aufzeigt. Auch wenn der Waffenstillstand bis heute brüchig ist, hat die diplomatische Offensive der Bundesregierung, die in Teilen der EU, der NATO und insbesondere in den USA mit offener Skepsis betrachtet wurde, unzählige Menschenleben gerettet und den weiteren Zerfall der Ukraine verhindert. Im Mai 2015 nahmen in Minsk vier Arbeitsgruppen unter Beteiligung der Konfliktparteien und der OSZE ihre Beratungen auf, die in den Feldern Sicherheit, Politik, humanitäre und ökonomische Fragen nach tragfähigen Lösungen suchen sollen – ein kleiner, aber wichtiger Etappensieg der Diplomatie über die Hardliner auf allen Seiten.

Eckhard Cordes zu seiner Teilnahme am St. Petersburg International Economic Forum

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wird auf dem am 18. Juni 2015 beginnenden St. Petersburg International Economic Forum (SPIEF) durch den Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes und Geschäftsführer Rainer Lindner vertreten sein. Zu seiner Teilnahme in St. Petersburg sagt Eckhard Cordes:

Diese Seite teilen: