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5. Sitzung der Rohstoff-Dialogplattform in Astana mit Beteiligung des Ost-Ausschusses

Zwei Jahre nach der Auftaktveranstaltung kehrte die öffentlich-private Rohstoff-Dialogplattform zurück nach Astana – der Stadt, die sich eifrig auf die Weltausstellung EXPO-2017 mit dem Motto „Energie der Zukunft: Maßnahmen für weltweite Nachhaltigkeit“ vorbereitet.

Der deutsche Handel mit Südosteuropa entwickelt sich erfreulich positiv. Die Exporte nach Bulgarien, Mazedonien, Rumänien und Kroatien wuchsen im vergangenen Jahr allesamt zweistellig. Im Außenhandel mit Rumänien, dem größten Land der Region, wurde erstmals die 20-Milliarden-Euro-Marke „geknackt“. Der Ost-Ausschuss begleitet die wirtschaftliche Entwicklung der Region und deren Erschließung durch deutsche Unternehmen mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und Begegnungen. Südosteuropa ist auch das Schwerpunktthema der neuen Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen.

Die neueste Ausgabe des Mittel- und Osteuropa Jahrbuchs ist erschienen, das der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit dem OWC-Verlag für Außenwirtschaft herausgibt. Es enthält einen Überblick über die wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Osteuropa im zurückliegenden Jahr und dokumentiert die Veranstaltungen und Projekte des Ost-Ausschusses zwischen Juli 2014 und Juni 2015. Informationen zu Gremien und Mitgliedern des Ost-Ausschusses schließen sich an. Danach folgen Wirtschaftsprofile aller mittel- und osteuropäischen Länder.

Bundesminister Müller begrüßte serbische Stipendiaten

Ende Mai reiste der Bundesminister für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit Gerd Müller in Begleitung einer Wirtschaftsdelegation, an der auch der Ost-Ausschuss teilnahm, zu Gesprächen nach Prishtina und Belgrad. Dort nutzte er die Gelegenheit, sich in zahlreichen Gesprächen über die aktuellen Entwicklungen und den Umsetzungsstand der vom Bundesministerium geförderten Projekte zu informieren.

Ost-Ausschuss traf die Wirtschaftsminister des Westbalkans/ Fortsetzung der Gespräche vom Vorjahr

Im April 2015 lud der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft die Wirtschaftsminister der Region des Westlichen Balkan zu einem Gespräch mit Unternehmensvertretern ein. Ziel war es, an die Gespräche anzuknüpfen, die im Rahmen des Westbalkan-Gipfels und der regionalen Wirtschaftskonferenz angestoßen wurden, die der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der montenegrinischen Wirtschaftskammer im September 2014 in Budva organisierte.

Cordes: Rücknahme von Sanktionen sollte Friedensprozess von Minsk begleiten, nicht an dessen Ende stehen / 150.000 Arbeitsplätze durch Exporteinbruch bedroht
 
Eineinhalb Jahr nach Beginn des Ukraine-Konflikts und zwölf Monate nach der Einführung von Wirtschaftssanktionen gegen Russland werden die wirtschaftlichen Folgen der Krise immer deutlicher. Nach einem Rückgang der deutschen Exporte nach Russland um
6,5 Milliarden Euro im Jahr 2014 rechnet der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für 2015 mit einem Einbruch um weitere neun Milliarden Euro. „Die aktuellen Zahlen übertreffen selbst unsere schlimmsten Befürchtungen. Die negative Entwicklung seit Beginn der Sanktionen bedroht in Deutschland unmittelbar 150.000 Arbeitsplätze“, sagte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes in Berlin. Innerhalb der EU zahle die deutsche Wirtschaft für die Krise mit Abstand den höchsten Preis. Vor allem mittelständische Betriebe in den neuen Bundesländern seien betroffen.

Designierter Nachfolger ist Wolfgang Büchele, CEO der Linde AG / Cordes bleibt Mitglied des Ost-Ausschuss-Vorstandes

Eckhard Cordes wird nach fünf Jahren an der Spitze des Ost-Ausschusses sein Amt im Herbst 2015 abgeben, bleibt aber Mitglied des achtköpfigen Ost-Ausschuss-Vorstandes. Diesen Schritt gab Cordes in der Mitgliederversammlung des Ost-Ausschusses am 25. Juni bekannt. Sein designierter Nachfolger ist der 55-jährige Wolfgang Büchele, Vorstandsvorsitzender der Linde AG.

Ost-Ausschuss-Unternehmerreise nach Tiflis/ Treffen mit Premierminister

Am 16. Juni 2015 führte eine Unternehmerreise des Ost-Ausschusses unter der Leitung von Geschäftsführer Rainer Lindner in die georgische Hauptstadt Tiflis. Begleitet wurde die Ost-Ausschuss-Delegation vom Botschafter von Georgien in Deutschland Lado Chanturia. Auf dem Programm standen unter anderem Treffen mit dem Premierministerund weiteren Regierungsmitgliedern.

Ost-Ausschuss-Unternehmerreise nach Kiew/ Begrüßung der ersten Stipendiaten

Kiew war das Ziel einer Unternehmerreise des Ost-Ausschusses, die am 8. Juni 2015 von Geschäftsführer Rainer Lindner geleitet wurde. 15 Unternehmensvertreter nutzten die Reise, um politische und fachliche Gespräche mit ukrainischen Entscheidungsträgern zu führen. Am Abend wurden die ersten Stipendiaten des neuen Stipendienprogramms für die Ukraine begrüßt.

Deutschland ist gefragter Partner/ Ausbau der Verkehrsinfrastruktur hat Priorität

Am 1. Juli 2015 organisierte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft unter Leitung von Geschäftsführer Rainer Lindner ein Abendessen mit dem kosovarischen Premierminister Isa Mustafa und Unternehmensvertretern. Der Premierminister nutze die Gelegenheit zum Gespräch anlässlich seines Antrittsbesuches bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und wurde von Finanzminister Avdullah Hoti sowie Wirtschaftsminister Blerand Stavileci begleitet.

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