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Ost-Ausschuss organisierte Besuch auf Aufzugsmesse/ Runder Tisch mit deutschen Branchenvertretern

Vom 13. bis 17. Oktober 2015 fand im Rahmen des Partnerschaftsprojekts des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft mit belarussischen Kammern und Verbänden eine Unternehmerreise zur Messe INTERLIFT ‘15 in Augsburg statt. Zur belarussischen Delegation gehörten führende Vertreter der Aufzugsbranche, darunter die Firmen Gomellift, Brestlift, Luxlift, Liftservice, Izolitkommunprom und Meredian. Die Unternehmen sind Mitglieder des im März 2015 vom Projektpartner des Ost-Ausschusses, des Unternehmer- und Arbeitgeberverbands Professor Kunjawskij, neu gegründeten Belarussischen Verbandes der Aufzugsunternehmen. Der Verband ist an Kontakten zu potenziellen Geschäftspartnern und Verbandskollegen aus Deutschland interessiert.

Ost-Ausschuss begrüßt wichtiges Projekt der deutsch-kasachischen Rohstoffpartnerschaft

„Mit der Aurum Deutschland AG erhält jetzt erstmals ein deutsches Rohstoffunternehmen im Rahmen des deutsch-kasachischen Partnerschaftsabkommens exklusive Bergrechte zur Förderung von Gold und anderer strategisch wichtiger Rohstoffe in Kasachstan. Dies ist eine gute Nachricht für die deutsch-kasachischen Beziehungen und ein wichtiges Signal an alle deutschen Unternehmen, die sich dort ebenfalls engagieren wollen“, sagte der Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner in Berlin. „Gemeinsame Projekte wie das Engagement von Aurum zeigen, dass die deutsche Wirtschaft auch in Zeiten gesunkener Rohstoffpreise daran arbeitet, die Rohstoffsicherheit der deutschen Industrie langfristig zu verbessern“, so Lindner.

Grußwort von Eckhard Cordes beim Deutsch-Russischen Wirtschaftsdialog

Wir dokumentieren die Begrüßungsrede des Vorsitzenden des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Eckhard Cordes auf dem Deutsch-Russischen Wirtschaftsdialog mit dem russischen Industrieminister Denis Manturow am 9. November 2015 in Berlin im Wortlaut.

Sehr geehrter Minister Manturov, sehr geehrter Herr Botschafter Grinin, sehr geehrter Herr Dr. Treier, sehr geehrte Damen und Herren,

das letzte Mal, lieber Herr Manturov, habe ich Sie hier in Deutschland im April 2013 in Hannover begrüßen können. Russland war damals Gastland auf der Hannover Messe und zugleich begingen wir damals ein Russlandjahr in Deutschland und ein Deutschlandjahr in Russland. Ich erinnere mich noch sehr gut an diese sogenannten „Kreuzjahre“, in denen wir – Russland und Deutschland – unsere guten Beziehungen feierten und mit Zuversicht auf das große Potential in der Zukunft schauten.

Mitgliederversammlung wählt Linde-Chef einstimmig / Büchele löst Cordes ab: Amtsübergabe am 1. Januar 2016

Dr. Wolfgang Büchele (56), Vorsitzender des Vorstands der Linde AG, wurde heute in Berlin im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung einstimmig von der Mitgliederversammlung und vom Präsidium des Ost- Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zum neuen Vorsitzenden gewählt. Büchele tritt damit die Nachfolge von Eckhard Cordes (64) an, der fünf Jahre ehrenamtlich an der Spitze des Ost-Ausschusses stand. Die offizielle Übergabe der Amtsgeschäfte wird am 1. Januar 2016 erfolgen.

Vertrauensvoller Dialog junger Führungskräfte in Krisenzeiten

Vom 5. bis 11. Oktober 2015 trafen sich 27 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland zu den 8. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden. Das jährlich stattfindende Intensivseminar im Palais Biron wird vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt veranstaltet.

Treffen mit dem bulgarischen Präsidenten Plevneliev und Vize-Premier Donchev / Bilateraler Handel markiert 2015 neuen Rekord

Eine 18-köpfige Delegation unter Leitung von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner reiste am 19. November zu Gesprächen mit der bulgarischen Regierung nach Sofia. Die Delegation traf unter anderem mit dem bulgarischen Präsidenten Rosen Plevneliev, mit dem für EU-Fonds und Wirtschaftsfragen zuständigen Vize-Premierminister Tomislav Donchev und mit dem Vizeminister für Wirtschaft Ljuben Petrov zusammen.

Agrarpolitisches Symposium auf dem Global Forum for Food and Agriculture
 
Berlin/ Halle (Saale), 30. November 2015 – Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2016 richten das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) und die Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft beim Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) das agrarpolitische Fachpodium „Urbanisierung, Migration und Strukturwandel – Herausforderungen und Strategien für den Agrarsektor Osteuropas“ aus. 

Der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Rainer Lindner verlässt zum Jahresende den Ost-Ausschuss und übernimmt ab 1. Januar 2016 eine Führungsposition in der Schaeffler Gruppe.

Schwerpunktthema der neuen Ausgabe ist wie immer zum Jahreswechsel die Grüne Woche in Berlin, auf der sich der Ost-Ausschuss wieder am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) beteiligt. Wir berichten in dieser Ausgabe darüber, wie sich der russische Importstopp für Nahrungsmittel in der EU und Russland auswirkt, wie sich der Landmaschinenmarkt in Russland entwickelt und vor welchen Herausforderungen die ukrainische Landwirtschaft steht.

Gebiet Tjumen präsentierte sich deutschen Mittelständlern/ Investitionsanreize für Unternehmen

Bekanntlich ist Russland das größte Land der Welt. Immerhin 83 Regionen gibt es dort und eine einzigartige Vielfalt von Ethnien und Landschaften. Auch wirtschaftlich sind die Gebiete unterschiedlich aufgestellt, sie alle aber verbindet derzeit ein wirtschaftspolitischer Trend: die Förderung der Industrieansiedlung. In den letzten Jahren ist unter den russischen Regionen ein regelrechter Wettbewerb um Investoren, vor allem aus dem Ausland, entbrannt. Viele russische lokale Administrationen haben inzwischen eine beachtliche Kompetenz aufgebaut und unterstützen die Investitionsprojekte sowohl mit Förderinstrumenten wie steuerliche Vergünstigungen als auch durch die enge Begleitung der Unternehmen im administrativen Bereich, etwa bei der Grundstückssuche, Behördengängen oder Genehmigungsverfahren. Insbesondere mittelständische Unternehmen sind auf solche Unterstützung angewiesen und achten bei der Standortsuche auf solche Aspekte.

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